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Peyto Lake und ein rauschender Fluss

Odette am Peyto Lake

An diesem Tag hatten wir Glück mit dem Wetter: endlich wieder strahlend blauer Himmel, Sonne und kaum eine Wolke in Sicht! Nach einem entspannten Vormittag haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und sind die zweite Hälfte des Icefields Parkway bei herrlichstem Sonnenschein gefahren – die Bergpanoramen waren bei diesem Licht noch mal beeindruckender. Wir haben die Fahrt entlang der gigantischen Bergketten wirklich sehr genossen.

weiterlesen... 14.August 2013   Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada   Autor:

Jasper National Park: Der schönste Augenblick der Reise

Edith Lake, Jasper 2

Am frühen Morgen verließen wir den Wells Gray Provincial Park und machten uns auf den Weg zum berühmten Jasper National Park. Wir erreichten am Abend den Whistlers Campground in Jasper. Mit seinen 781 Stellplätzen war dies der mit Abstand größte Campingplatz während unserer Reise, und trotz der vielen Plätze sollte man in den Sommermonaten vorab reservieren – der Platz ist sehr beliebt. Man steht dort mitten im Wald, und alles ist sehr großzügig gestaltet, sodass man von den vielen Campingnachbarn nur sehr wenig mitbekommt. Ein schönes Highlight ist die Wapiti-Herde, die im selben Wald lebt. Während unseres Aufenthalts haben wir jeden Tag Wapitis gesehen und konnten sogar einige Weibchen mit ihren Jungtieren beobachten. Im Jasper National Park haben wir insgesamt viele Tiere sehen können, so viele, wie an keinem anderen Ort während unserer Reise. Auch einige Bären waren darunter.

weiterlesen... 12.August 2013   Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada   Autor:

Wells Gray Provincial Park: berauschend!

Straße im Wells Grey PP

Das Wetter in Whistler hat uns dazu veranlasst, den Tag für die Fahrt zum Wells Gray Provincial Park zu nutzen. Die Länge der Strecke beträgt zwar „nur“ rund 430 Kilometer, man sollte aber die Fahrzeit nicht unterschätzen. Es geht über einige kleinere Highways (Nummer 99, 97 und 24), und je nach Wetterlage geht es dort nicht immer schnell voran. Mit einigen Pausen haben wir für die Strecke knapp 9 Stunden gebraucht. Dafür gab es während der Fahrt auch einige Highlights zu sehen: die Hochebene um Pemberton, die Route entlang des Highway 99 zwischen Pemberton und Lillooet, die die meiste Zeit entlang des Cayoosh Creek führt und immer wieder tolle Bergpanoramen bietet, sowie den türkisblauen Seton Lake. Ab Lillooet ändert sich dann das Landschaftsbild, die Berge werden niedriger, der Boden trockener. Auf einigen Teilen der Strecke, die an Feldern und Farmen vorbeiführt, kommt echtes Wild-West-Feeling auf. Doch kaum verlässt man den Highway 99 und nimmt den Highway 97 in Richtung 100 Mile House, wechselt die Szenerie schlagartig. Später ging es auf dem Highway 24 (dem „Fishing Highway“) weiter, vorbei an vielen schönen Seen und durch eine sumpfige Landschaft. Hier stehen die Chancen gut, auf Elche oder Karibus zu treffen, wir haben während der Fahrt mehrere Tiere gesehen. Erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken erreichten wir am Abend Clearwater, wo wir auf dem KOA Campground direkt am Zugang zum Wells Gray Provincial Park übernachteten. Der Campground ist aufgrund seiner Lage und Ausstattung sowie des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses empfehlenswert.

weiterlesen... 8.August 2013   Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada   Autor:

25 Kilometer rund um Whistler

Green Lake mit Wasserflugzeug, Whistler, BC

Der Green Lake in der Nähe von Whistler

Nach einer entspannten Nacht auf dem Klahanie Campground haben wir in Ruhe ausgecheckt und setzen unsere Kanada Reise mit einem Spaziergang an den Shannon Falls  fort. Der Startpunkt für verschiedene Wanderwege befindet sich an einem Parkplatz direkt gegenüber dem Campground. Man kann je nach Lust und Zeit zwischen verschiedenen Touren wählen; die Wege sind auf einer Karte eingezeichnet und gut beschildert. Wir haben uns für die einfache Variante entschieden und keine große Wanderung gemacht, sondern uns die Shannon Falls nur vom Aussichtspunkt am Fuße der Wasserfälle aus angeschaut – ein toller Blick!

weiterlesen... 6.August 2013   Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada   Autor:

Wale und Vancouver

Vancouver Skyline

Schweren Herzens haben wir den Okanagan Lake und unseren idyllischen Campground am Bear Creek verlassen und uns auf den Weg in Richtung Vancouver gemacht. Auch wenn die Strecke nur gut 400 Kilometer lang ist, können wir nur empfehlen, mindestens sechs Stunden für die Fahrt einzuplanen. Vor allem der Highway 97C bis nach Merritt ist sehr bergig, sodass man auf manchen Passagen trotz sehr guter Straßen höchstens 40 km/h fahren kann – aber man wird immer wieder mit tollen Bergpanoramen und Ausblicken auf idyllische Bergseen belohnt. Ab Merritt führt der Highway 5 nach Vancouver, eine ebene und einfach zu fahrende Strecke. Auf dem Weg haben wir noch einen Zwischenstopp in Harrison Hot Springs eingelegt – ein hübscher kleiner Ferienort am für Familien besonders gut geeigneten Harrison Lake. Es gibt dort auch einen Kinderstrand mit Wasserrutsche, Hüpfburg und vielen Spielmöglichkeiten. In Vancouver haben wir zunächst unseren Campground angesteuert, den Burnaby Cariboo RV Park; er ist gut vom Highway aus erreichbar und liegt rund 20 Kilometer östlich der Innenstadt. Für einen städtischen Campingplatz ist der Park recht grün und ruhig; vor allem ist er komfortabel ausgestattet: mit Indoorpool, Whirlpool, Mini-Supermarkt und kostenlosem WLAN. CANUSA-Kunden erhalten dort übrigens 10 % Rabatt auf die erste Übernachtung. Die Innenstadt ist von hier aus sehr gut mit dem Skytrain, einer Hochbahn, erreichbar, die Station Production Way/University ist 10 Minuten zu Fuß entfernt, und die Bahn benötigt nur 30 Minuten bis zur Waterfront. Die Tagestickets sind an der Rezeption des Campgrounds erhältlich. Tipp: Abends ab 18 Uhr kosten die One-way-Tickets ins Zentrum und zurück nur 1,90 Dollar.

weiterlesen... 2.August 2013   Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada   Autor:

Okanagan Lake: Wein und schöne Lagerfeuer

Die Mission Hill Winery am Okanagan Lake, BC

Weil das Wetter in Lake Louise nicht so richtig schön war und wir gern bei Sonne über den Icefields Parkway fahren wollten, haben wir beschlossen, die Rockies erst einmal hinter uns zu lassen und stattdessen den Okanagan Lake anzusteuern. Die nette Mitarbeiterin des Lake Louise Visitor Centre hatte uns erzählt, dass uns dort gutes Wetter erwarten würde. Also fuhren wir von Lake Louise zunächst nach Revelstoke, wo wir einen Zwischenstopp einlegten und eine Nacht verbrachten. Am nächsten Tag ging es weiter durch beeindruckende und sich wandelnde Landschaften zum Campground im Bear Creek Provincial Park am Okanagan Lake. Diesen Campingplatz haben wir zufällig in einem Camping-Guide für British Columbia entdeckt und können ihn wärmstens empfehlen! Unser Tipp für die Sommermonate: Man kann dort einen Stellplatz reservieren und sollte es aufgrund der großen Beliebtheit in der Hauptreisezeit auf jeden Fall auch machen.

 Campground Bear Creek PP, Okanagan Lake, BCBear Creek Campground, Okanagan Lake, BC

Der Okanagan Lake hat uns bei der Ankunft nicht enttäuscht: strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und 25° C, und auch der Campground hat uns auf Anhieb sehr gut gefallen. Der Bear Creek Provincial Park liegt am Westufer des Sees, gut 11 Kilometer von Kelowna entfernt. Der idyllische Campingplatz befindet sich direkt am Seeufer, und wir konnten uns einen der schönsten Plätze mit Blick auf den See aussuchen. Der Platz, die Wärme und die Aussicht auf den tiefblauen See – das war genau das Richtige nach der langen Fahrt. Der Campingplatz ist naturbelassen und ruhig gelegen, einfach ausgestattet, sehr gepflegt und mit knapp 120 Plätzen auch nicht so riesig. Jeder Stellplatz ist groß genug, um die Ruhe ungestört genießen zu können. Die Stimmung hier ist familiär, was auch daran liegt, dass der Park wie auch der Campground beliebte Ausflugsziele für die Einheimischen sind.

Am Abend haben wir eine schöne Wanderung zum Bear Creek Canyon gemacht. Der Rundweg (Dauer: etwa 1 Stunde) beginnt an einem Parkplatz gegenüber vom Campground. Der Anstieg auf den ersten hundert Metern war zwar etwas beschwerlich, der Blick hinab in den Canyon und über den Okanagan Lake hat uns jedoch für die Anstrengung belohnt.

Blick auf den Okanagan Lake Okanagan Lake, Blick auf Kelowna

Weil uns der Campground und die Umgebung so gut gefallen haben, entschlossen wir uns spontan dazu, dort statt einer zwei Nächte zu verbringen. Das war genau die richtige Entscheidung, denn so konnten wir den nächsten Tag nutzen und die Gegend ein bisschen genauer erkunden. Ein Highlight am Okanagan Lake, dessen Region vom Wein- und Obstanbau geprägt ist, ist in jedem Fall der Besuch eines Weinguts. Im Visitor Center ist es möglich, Wine-Tasting-Touren zu buchen, einige größere Weingüter kann man aber auch spontan besichtigen. Wir entschieden uns dazu, das Mission Hill Family Estate zu besuchen und vor Ort eine Besichtigung zu machen. Der toskanische Prachtbau wirkt auf den ersten Blick etwas künstlich, auf den zweiten ist das Anwesen aber vor allem beeindruckend und als Statement für die Qualität des Weins im Okanagan Valley zu verstehen. Die Wine-Tasting-Tour ist mit 21 Dollar pro Person nicht günstig, sie lohnt sich aber auf jeden Fall. Die knapp zweistündige Führung über das Gelände und durch die Räumlichkeiten des Mission-Hill-Prachtbaus, die uns auch in das Weinlager geführt hat, war sehr interessant, und die anschließende Weinprobe mit vier sehr leckeren Weinen (zwei weiße, zwei rote) rundete das Programm ab. Die Weine haben uns so gut geschmeckt, dass wir im Shop auch gleich zwei Flaschen Weißwein gekauft haben. Die Preise in dem Laden sind wider Erwarten ziemlich günstig, und nach dem Rundgang bekamen wir zudem pro Person einen Shop-Gutschein im Wert von 5 Dollar.

Mission Hill Winery 2 Mission Hill Winery 3
Mission Hill Winery, Okanagan Lake, BC 3 Odette und Sebastian 1, Revelstoke

Nach dem Weinerlebnis fuhren wir zurück zu unserem schönen Campground und ließen den Abend wie schon tags zuvor mit einem Lagerfeuer gemütlich ausklingen – mit Sonnenuntergang und Seepanorama, einfach schön! Weil es auch zu späterer Stunde noch angenehm warm war, konnten wir endlich lange draußen sitzen und den Sommerabend genießen. Das Lagerfeuer hat mit Blick auf den See natürlich besonders viel Spaß gemacht, und während der Dämmerung konnten wir sogar Fledermäuse beobachten, die um die Bäumen herumflogen.

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weiterlesen... 30.Juli 2013   Rubrik: Aktuellste Beiträge   Autor: