Vom Bryce Canyon zum Zion National Park

Wanderweg im Bryce Canyon

Trail in den Bryce Canyon

Bryce Canyon

Wir fuhren am Morgen mit dem Shuttle-Bus in den Bryce Canyon National Park hinein, schauten uns vom Bryce Point  aus den Canyon an und fuhren weiter zum Sunset Point, um von dort am Rand des Canyons entlang bis zum Sunrise Point zu spazieren. Dort wagten wir uns auf dem am wenigsten steilen Weg ein Stückchen in den Canyon hinein, um die beeindruckenden Hoodoos auch mal aus der Nähe zu sehen. Als wir dann wieder hinaufstiegen, kamen wir mit einem Kind auf dem Rücken und einem im Rolli ganz schön aus der Puste. Schließlich waren wir auf fast 3000 Meter Höhe, da fiel uns jede Anstrengung gleich doppelt so schwer. Wir ließen uns erschöpft zum Visitor Center zurückbringen, wo Joni noch schnell seinen Junior-Ranger-Schwur ablegte, bevor wir uns wieder in den Camper schwangen. Wir fuhren durch den Red Canyon, wo wir von der Straße aus den Red Canyon Campground  sahen, der einen sehr schönen Eindruck machte. Kurz dahinter hörte dann abrupt die rote Felsenlandschaft auf, und wir befanden uns wieder im hügeligen Grasland.

Der Blick auf den Canyon com Bryce Point

Die fantastische Aussicht vom Bryce Point

Die die Hoodoos im Bryce Canyon National Park

Die beeindruckenden Hoodoos

Eine Fahrt durch den Zion Mount-Carmel Tunnel

Wir fuhren gen Süden in Richtung Zion National Park, der letzte auf unserer Reise. Über den Highway 9 kamen wir aus Richtung Osten in den Park. Das bedeutete, dass wir durch den Zion Mount-Carmel Tunnel fahren mussten. Da unser Wohnmobil die zulässige Höhe für die normale Durchfahrt überschritt, musste der Tunnel für uns einseitig gesperrt werden. Das kostete zwar etwas, war aber super spannend! Der mehr als eine Meile lange, fast komplett dunkle Tunnel war besonders für unseren Tunnel-Liebhaber Joni ein absolutes Highlight. Steile Felswände ragten direkt neben uns senkrecht in die Höhe, es waren wieder die typisch roten Felsen, aber zugleich auch wieder irgendwie ganz andere. Nachdem wir im Bryce Canyon National Park vor allem von oben auf die bizarren Felsformationen geschaut hatten, waren wir im Zion National Park hauptsächlich im Canyon unterwegs. Die beiden Campgrounds im Park waren natürlich bereits voll, als wir dort ankamen. Aber wir hatten Glück und bekamen noch einen der letzten Stellplätze auf einem privaten Campingplatz direkt hinter dem Parkeingang in Springdale. Zur Freude der Kinder gab es einen kleinen, beheizten Außenpool, und es war auch warm genug, um einmal kurz hineinzuspringen.

Der enge Zion Mount-Carmel Tunnel

Der Zion Mount-Carmel Tunnel

Die Tierwelt des Zion National Park

Eichhörnchen im Zion National Park

Untwerwegs im Zion National Park

Auf den Straßen des Zion National Parks

Mit der ganzen Familie im Zion National Park

Unterwegs im Zion National Park

Ein Trail zu den Emerald Falls

Für unsere Verhältnisse machten wir uns nun recht früh auf den Weg – es war erst 9 Uhr –, um den Zion National Park zu erkunden. Wir fuhren den Camper zum Parkeingang, wo wir dann in den Shuttle-Bus stiegen. Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen fuhren wir bis zum Ende des Canyons, wo wir den gut ausgebauten Riverside Walk nutzten, an dessen Ende der bekannte, The Narrows genannte Trail im 5 Grad kalten Wasser noch weiter in den Canyon hineinführt. Für uns war hier Schluss, wir kehrten wieder um – aber natürlich genossen wir vorher noch die wunderschönen Ausblicke. Mit dem Shuttle-Bus fuhren wir dann bis zur Zion Lodge, von wo aus der Trail zu den Emerald Falls startet. Bis zu den Lower Falls war der Weg für uns breit und zugänglich genug, um mit dem Rolli befahren zu werden. Dann war für uns auch hier Schluss, aber das machte nichts, wir waren genug gelaufen. Wir ließen uns ein wenig vom Spritzwasser des Wasserfalls abkühlen, bevor wir zum Lunchen zur Lodge zurückkehrten. Anschließend schnallten wir den Rolli wieder vorn auf den Gepäckträger des Shuttle-Busses und fuhren zurück zum Parkeingang. Wir wollten noch bis zum Valley of Fire State Park fahren, rund 30 Meilen vor Las Vegas. Die Strecke zog sich ziemlich in die Länge, sodass wir erst am Abend dort eintrafen. Die beiden toll gelegenen Campgrounds waren gerade ungefähr zur Hälfte gefüllt. Wir fanden einen schönen Stellplatz mit eigenem Kletterfelsen und machten nach einer kurzen Erkundung unser letztes BBQ und Lagerfeuer. Es ist war richtig schöner Abend, und das Valley of Fire gefiel uns noch genauso gut, wie auf unser ersten Tour vor neun Jahren.

Ein BBQ und Lagerfeuer im Valley of Fire State Park

Beim BBQ im Valley of Fire State Park

Wohnmobilreise durch die USA

Volle Fahrt voraus!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Plan your visit – weitere nützliche Links:

 

Bryce Canyon National Park: The Narrows:
Bryce Point The Narrows Trail
Sunset Point
Sunrise Point
Red Canyon:  Springdale:
Red Canyon Campground Springdale Campground
Zion National Park:  Valley of Fire:
Zion Mount-Carmel Tunnel  Valley of Fire State Park
Zion Lodge

 

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13.Juni 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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