Von Santa Fe bis Durango

Unterwegs mit dem Wohnmobil

On the Road mit der ganzen Familie im Wohnmobil

Die Fahrt nach Santa Fe und Durango

Am Morgen war das Wetter ziemlich gut, und wir machten uns am Vormittag auf den Weg nach Santa Fe. Unser Plan war es, den Turquoise Trail entlangzufahren, in Corellos kurz zu halten, um erst das Mining Museum und dann die Plaza in Old Town Santa Fe zu besuchen. Wir hielten in dem niedlichen Künstlerort Madrid und dachten, es sei Corellos. Das dortige kleine Museum war leider noch geschlossen, aber wir bummelten die Straße mit den vielen süßen kleinen Läden und Restaurants entlang. Bei der Weiterfahrt sahen wir plötzlich eine schwarze Regenfront in der Ferne, und genau über Santa Fe holten wir sie dann ein. Spontan hielten wir am Fashion Outlet, um den Regen abzuwarten.

Die Mall war leider etwas heruntergekommen und hatte nicht wirklich viel zu bieten. Wir lunchten auf dem Parkplatz, und Jesse hielt danach hinten ein Mittagsschläfchen, während wir Uno spielten. Wie praktisch, dass man im Camper immer alles parat hat. Unser Wohnmobil war sowieso super, und wir liebten mittlerweile jeden Zentimeter von ihm – und das CS31 ist ganz schön lang! Wenn die beiden Slide-outs ausgefahren waren, blieb uns Platz genug, damit die beiden Jungs herumtoben und wir in der Küche in Ruhe kochen konnten. Den Stauraum hatten wir höchstens zur Hälfte gefüllt, obwohl wir ja mit Buggy, Gehwagen und Rolli einiges an Bord hatten. Vom Fahren her machte es eigentlich keinen Unterschied, dass dieses Wohnmobil noch mal gut zwei Meter länger war als beim vorigen Mal. Nur als wir nach Old Town Santa Fe fuhren, stellten wir fest, dass es ganz schön eng in den kleinen Gässchen wurde. Parken konnten wir dort nicht. Da es außerdem wieder anfing zu regnen und wir uns am Tag zuvor bereits in Albuquerque die Plaza angeschaut hatten, fuhren wir nun weiter.

Der Künstlerort Madrid

Die bunten Häuser in Madrid

In Madrid mit der Familie

Fotospaß in Madrid

 

Fotoshooting hinter den Bilderwänden von Madrid

Die kreativen Bilderwände von Madrid

Die dunkle Regenfront vor Santa Fe

Die imposante Regenfront über Santa Fe

Beeindruckende Fahrt zum Bandelier National Monument

Unser Ziel war das Bandelier National Monument, und allein die Fahrt fanden wir schon richtig beeindruckend. Wir erreichten das Visitor Center am unteren Ende des Parks um Punkt halb fünf – gerade als es zugemacht wurde. Uns bot sich aber ein gut ausgebauter Self-Guided Trail zu den alten Siedlungsresten an, wofür wir eine Erklärungskarte am Visitor Center mitnehmen konnten. Aber gerade als wir den Rolli auspacken wollten, fing es wieder an zu regnen. Besser gesagt: es hagelte! Wir verschoben die Tour auf den nächsten Tag und fuhren zurück zum Parkeingang und zum Juniper Family Campground, der für uns ein wahrer Traumplatz war, mit schönen, durch Büsche und Felsen voneinander getrennten Stellplätzen sowie immer mit Feuerring und Picknicktisch. Ein echter Geheimtipp! Von den hundert Plätzen waren allerdings nur wenige geeignet, um unseren Supercamper mit seinen 10 Metern Länge abstellen zu können. Der Himmel riss dann wieder auf, und wir entzündeten nach einem kleinen Spaziergang ein Feuer. Allerdings wurde es fünf Minuten später von dem nächsten Wolkenbruch wieder gelöscht. Schade, wir kamen einfach nicht zu unserem BBQ. Stattdessen bereitete ich uns ein leckeres Süßkartoffel-Curry vor, und dann kuschelten wir uns in die Betten. Am nächsten Tag würde bestimmt wieder die Sonne scheinen – wir waren ja schließlich in New Mexico!

Juniper Family Campground

Der großartige Juniper Family Campground

Mittagsessen im Wohnmobil

Beim Lunch im Wohnmobil

Zwischenstopp im Echo Amphitheatre

Was war bloß los? Wir wachten auf, und der Himmel geizte nicht mit dicken, schwarzen Regenwolken. Wie bereits die ganze Nacht über kamen in regelmäßigen Abständen schwere Wolkenbrüche herunter. Puh, wir verließen ungenutzt den traumhaften Campingplatz und fuhren auch nicht noch einmal zum Visitor Center hinunter. Es war einfach sinnlos, und wir vertrösteten uns damit, dass wir im Mesa Verde National Park noch viele alte Indianersiedlungen sehen würden. Schade fanden wir es trotzdem, denn der Park sah sehr schön aus, und die Felswände, die wie ein Schweizer Käse durchlöchert waren, wirkten sogar im Regen sehr beeindruckend. Wir fuhren vom Bandelier National Monument über Española auf dem Highway 84 in Richtung Colorado. Die Strecke fanden wir wirklich toll. Hinter jeder Bergkette sahen wir eine komplett andere Landschaft, und dazu begleitete uns ein unglaublicher Wolkenhimmel. Immer wieder gingen Platzregen und Hagelschauer auf uns nieder, während wir uns die Berge rauf nach Durango kämpften. Wir stoppten am Echo Amphitheatre, und da es gerade wieder einmal regnete, machten wir erst mal Pfannkuchen. In einer kurzen Regenpause bestaunten wir das tolle Echo, welches diese Felswand immer zurückwirft. Selbst Jesses zögerliches „Kuckuck!“ kam klar und deutlich zurück. Das machte uns allen Spaß! Für diesen Abend hatten wir uns den KOA in Durango ausgeguckt, da wir mal wieder Wäsche waschen wollten und auch Propan tanken mussten. Es war ein ganz schöner „Ritt durch die Berge“, aber die Kinder waren wieder großartig dabei. In Pagosa Springs legten wir noch einen kurzen Einkaufstopp ein, und die Jungs toben sich in den langen Gängen bei Walmart richtig aus. Erst um kurz vor sieben erreichten wir den Campingplatz, tankten Propan (echt günstig für eineinhalb Wochen heizen, kochen, duschen und so weiter) und mussten leider feststellen, dass der angepriesene Pizzaservice des Campgrounds leider erst ab Anfang Juni zur Verfügung stehen würde. Also kochten wir schnell noch was und gingen dann ins Bett. Brrrr, war das kalt dort in den Bergen. Wir nahmen jeder ein Kind in den Arm, schnappten uns noch eine Decke mehr und kuschelten uns ein.

Das beeindruckende Echo Amphitheater

Das Echo Amphitheater

On the road in Colorado

Unterwegs durch Colorado

 

 

 

 

 

 

 

 

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2.Juni 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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