Mount Rushmore und Bisons in freier Wildbahn

Mount Rushmore

Ein Erinnerungsfoto vor dem berühmten Mount Rushmore

Unterwegs in den Black Hills

Am nächsten Tag waren wir wieder recht früh wach und sahen gleich, dass sich die Wolken verzogen hatten. Da wir am Tag zuvor wegen des Wetters nicht alle Aussichtspunkte genießen konnten, hatten wir uns gedacht, noch mal eine Tour bei schönstem Sonnenlicht zu unternehmen. Es ging für uns erst mal ohne ein Frühstück los, wir konnten ja auch zwischendurch noch etwas essen. Das war genau die richtige Entscheidung, denn es war fast noch nichts los auf der Straße. Wir hatten die Loop Road fast für uns allein und konnten richtig schöne Aussichten genießen. Als wir später den Park wieder verließen, war uns klar, dass wir uns noch lange daran erinnern würden!

Badlands National Park

Weiter Ausblick auf die Badlands

Crazy Horse Memorial im Bau

Das Crazy Horse Memorial

Der Badlands National Park ist sehr zu empfehlen, er war gar nicht überfüllt und verwöhnte unsere Augen. Danach ging es mit unserer Fahrt weiter nach Rapid City, der Hauptstadt des US-Bundesstaates South Dakota. Die beiden Kinder wollten natürlich erst mal shoppen, also verbrachten wir ein bisschen Zeit in der Rushmore Mall – Nini und Kathi waren dann schnell nicht mehr zu sehen und erst nach zwei Stunden mit dem Einkaufsbummel fertig … Danach holten wir noch schnell frisches Wasser und gutes Gemüse, anschließend tankten wir und machten uns auf den Weg in die Black Hills. Zunächst fuhren wir zum beliebten Mount Rushmore National Memorial, wo man Porträts der vier wichtigsten Präsidenten der USA sieht, die aus dem Gestein der Black Hills gemacht wurden. Wir konnten George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und Theodore Roosevelt gebührend bestaunen, den Presidential Trail entlanggelaufen und es genießen, uns hier so viel anzuschauen. Danach konnten wir uns auch noch das Crazy Horse Memorial anschauen, zumindest den Stand der Dinge, denn an diesem Werk, das den einstigen Anführer der Oglala-Indianer zeigen soll, wird vermutlich noch die nächsten fünfzig Jahre gebaut. Weil wir schon ganz viel gesehen hatten, waren wir etwas müde und fuhren dann den kurvigen, aber wunderschönen Highway 16A entlang zum Game Lodge Campground im Custer State Park, wo wir zwei Nächte bleiben wollten. Wir freuten uns darauf, Bisons und andere Tiere zu sehen.

Mount Rushmore National Memorial

Der berühmte Mount Rushmore

Die imposante Größe des Mount Rushmore Memorials

George Washington lugt zwischen den Bäumen hervor

Der Wind Cave National Park von unten und viele spannende Bisons

Diesem Tag ließen wir etwas entspannter beginnen. Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir gen Süden, um zum Wind Cave National Park zu kommen, der sich nicht weit entfernt vom Custer State Park befindet. Wir waren ganz entspannt unterwegs, denn die Sonne schien und unsere Stimmung war sehr gut. Unterwegs kamen wir auch zu einer der größten Höhlen der Welt und entschlossen uns, die Natural Entrance Cave Tour mitzumachen. Es war nicht ganz so viel los, so mussten wir nur eine halbe Stunde warten, bis es begann. Unsere Jacken hatten wir zum Glück dabei, denn die Temperaturen liegen in der Höhle immer bei gerade mal 12 Grad, egal, ob Sommer oder Winter ist. Der Ranger erzählte uns viel über die Entdeckung der Höhle und dazu auch witzige Geschichten. Manches davon konnten wir uns gar nicht vorstellen. In der Höhle zeigte er uns dann, wie es einst für die Entdecker war, nur mit einer Kerze in der Hand im Inneren unterwegs zu sein – das konnten wir uns gar nicht vorstellen. Als dann bei uns auch mal das Licht ausgeschaltet wurde, sahen wir, wie pechschwarz es dort sein kann – ziemlich unheimlich! Nach knapp eineinhalb Stunden waren wir dann wieder über der Erde. Diese Besichtigung hat sich wirklich gelohnt, wir waren sehr beeindruckt! Nachdem wir gegessen hatten, fuhren wir weiter auf der Wildlife Loop Road und hatten die Hoffnung, unterwegs Tiere beobachten zu können. Immerhin sahen wir eine Büffelherde, die ein bisschen weiter entfernt war. Am nächsten Morgen wollten wir noch mal ganz früh losfahren, um auf der gleichen Strecke sehr viele Tiere zu sehen. Die Mädels wussten also, dass sie sich darauf einstellen mussten, richtig früh aufzustehen. Trotzdem machten wir an diesem Abend noch ein gemütliches Lagerfeuer. Natürlich auch mit leckerem Stockbrot. Zufrieden machten wir es uns danach in den Betten gemütlich und hofften beim Einschlafen, dass sich die Bisons am nächsten Tag nicht weit von uns entfernt zeigen würden.

State Game Lodge Campground im Custer State Park

State Game Lodge Campground

Rehkitz am Wegesrands

Ein Rehkitz im Custer State Park

Erst zum Peter Norbeck Visitor Center, dann zu den Bisons

Geschafft – ich konnte die Mädchen ganz früh aus den Betten scheuchen. Bei Nini war zwar ein wenig mehr Überredungskraft erforderlich, aber die Aussicht, Bisons hautnah zu erleben, war dann doch überzeugend. Es ging an diesem Morgen um kurz nach sechs und ohne ein Frühstück los. Unsere Fahrt auf der Wildlife Loop Road begann praktischerweise fast direkt am Campingplatz, auf dem wir übernachteten, wir mussten also keinen langen Anfahrtsweg mehr hinter uns bringen. Die erste halbe Stunde waren wir praktisch allein unterwegs, dann konnten wir plötzlich die Bisons sehen, die sich direkt an der Straße befanden … und natürlich auch auf der Straße! Immer wieder fühlte es sich für uns auch an, als wären wir umzingelt von den neugierigen Tieren. Vor allem die Kälbchen waren besonders frech, eines knabberte neugierig an unserem Wohnmobil herum. Wir konnten uns kaum an diesen schönen Tieren sattsehen, und natürlich nutzten wir auch fleißig unsere Fotoapparate, um möglichst viele schöne Bilder zu machen. Wir waren richtig glücklich und ließen uns ganz viel Zeit, um alles zu genießen. Und weil wir für uns die Plätze auf den Campgrounds reserviert hatten, mussten wir nicht so früh dort angekommen. Nachdem wir die Aussicht auf die Bisons richtig genossen haben, suchten wir einen schönen Platz, um endlich zu frühstücken. Wir steuerten auch noch den Parkplatz am Peter Norbeck Visitor Center an. Was für ein tolles Besucherzentrum, das sollte man auf jeden Fall besuchen! Dort konnten wir uns einen tollen Film ansehen, der von Kevin Costner kommentiert wurde – wenn das nichts ist …

Bisons am Straßenrand

Bison Herde an der der Wildlife Loop Road

Bisson im Custer State Park

Ein Bison döst in der Sonne

 

 

 

 

 

 

 

 

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26.Januar 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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