Die letzte Etappe: Las Vegas bis nach San Diego

Der bekannte San Diego Beach in Kalifornien

Der wunderschöne Strand von San Diego

Noch einmal Las Vegas genießen, dann nach San Diego

Am nächsten Morgen lief alles nach Plan. Den Camper dumpten wir noch mal und füllten ihn mit Benzin, Propan und Frischwasser, dann kamen wir rechtzeitig bei El Monte RV an. Es war problemlos, dort an der Station das Wohnmobil zurückzugeben. Die Dame am Schalter war froh, dass wir mit dem Camper unfallfrei die ersten 3000 Meilen zurückgelegt hatten. Tja, 500 Meilen hatten wir doch wieder mehr auf der Uhr, als wir geplant hatten. Aber so war das nun mal, und wir wollten keine davon missen. Anschließend wurden wir zum Flughafen gebracht, wo wir einen Mietwagen übernahmen, mit dem wir dann am nächsten Tag noch nach San Diego fahren konnten. Für die nächste Nacht hatten wir recht spontan noch ein Zimmer im Westgate gebucht, ein in zweiter Reihe am Strip liegendes Mittelklassehotel, wo wir ein Zimmer im 27. Stock bekamen. Über den Geschmack lässt sich zwar streiten, aber die Aussicht fanden wir super. Nach gut einer Stunde mussten wir Jonathan wieder von der Fensterscheibe loseisen, um uns zum zweiten Mal auf die Amüsiermeile von Las Vegas zu begeben.

Dank der Monorail-Station direkt am Hotel war die Anreise für uns nun sehr viel bequemer. Auf dem Strip mit Rolli und/oder Kinderwagen unterwegs zu sein, ist zwar recht zeitaufwendig, aber machbar. Oft muss man in Fahrstühle steigen, um über die Kreuzungen zu kommen, die größtenteils mit Überführungen ausgestattet sind. Aber immerhin gibt es überall funktionierende Fahrstühle und abgesenkte Bordsteine. Nachdem wir am Tag davor in „Venedig“ waren, gingen wir nun noch einmal in Manhattan shoppen und schauten uns ein wenig im Dschungel des MGM Grand um. Am Abend nahmen wir auf dem Weg zur Vulkan-Show noch einmal das Wasserlichtspiel vor dem Bellagio mit, bevor wir dann erschöpft zu unserem Hotel zurückkehrten. Jonathan genoss noch eine Weile den Blick über die sehr hell erleuchtete Stadt, bis er die Augen nicht mehr länger aufhalten konnte. Das war dann genau die Gelegenheit, mit dem Babyfon in der Hosentasche ein paar Dollar im hoteleigenen Casino auf den Kopf zu hauen. Den skurrilen Spaß genossen wir eine Viertelstunde, süchtig danach wurden wir aber nicht. Nachdem die Automaten unser Geld gefressen hatten, waren wir ziemlich müde und gingen ins Bett. Selbst der Lärm von der Freilichtbühne auf der Event-Fläche gegenüber konnte uns nicht daran hindern, einzuschlafen.

Der Blick über Las Vegas aus dem Westgate Hotel

Der traumhafte Blick über Las Vegas

Die Vulkan-Show vor dem Tresure Island in Las Vegas

Die beeindruckende Tresure Island Vulkan-Show

Roadtrip von Las Vegas nach San Diego!

Und weiter geht’s nach San Diego!

Mit dem Mietwagen von Las Vegas bis nach San Diego

Unser Auto für letzte Etappe

Ruhige Tage in San Diego

Nachdem wir am nächsten Morgen das Frühstücksbuffet genossen hatten, machten wir uns auf den Weg zum rund 500 Kilometer entfernt liegenden San Diego, wo wir bei Freunden noch die letzten beiden Tage unserer Reise verbringen wollten, bevor es danach wieder zurück nach Hause ging. Es stand nicht viel auf dem Programm, wir ließen uns ein wenig treiben, verbrachten ein paar Stunden am Strand, feierten Geburtstag und besuchten, wie schon ganz zu Beginn unserer Reise, den San Diego Zoo. Ach ja, der Zoo in Grand Rapids – das war schon ziemlich lange her! Unser Rückflug mit United verlief dann problemlos, wir wurden diesmal nicht von Turbulenzen ausgebremst und konnten wie geplant in Newark umsteigen. Die zweieinhalb Stunden dort waren genau richtig, um vor dem Weiterflug noch etwas zu essen und sich die Beine zu vertreten. Unsere kleinen Weltenbummler meisterten auch diese beiden Langstreckenflüge wieder mit Bravour, sodass wir am Mittwochmorgen pünktlich in Hamburg landeten. Super, wir wurden mit leckeren Brötchen empfangen, auf die wir uns nach einem Monat Abstinenz schon gefreut hatten …

Löwenfütterung im San Diego Zoo

Bei der Löwenfütterung

Die Tierwelt des San Diego Zoos

Ein Orang-Utan im San Diego Zoo

Ein spannender Monat ist vorüber

Auf dieser Reise hatten wir nicht ein touristisches Highlight nach dem anderen angesteuert, sondern in erster Linie die unterschiedlichsten Seiten der USA kennengelernt. Dafür war die Strecke hervorragend geeignet. Es gab Tage, die waren unheimlich schön und aufregend, aber auch solche, an denen wir einfach nur viel gefahren sind und den gemeinsamen Alltag im Wohnmobil erleben konnten – keinen dieser Tage wollen wir missen! Wir konnten unser eigenes Roadmovie schreiben, und es waren die kleinen Dinge, die die Zeit unglaublich lebenswert und besonders gemacht haben. Vor allem aber auch die Freundlichkeit der Amerikaner, die über alle Staaten hinweg, besonders unseren Kindern gegenüber, immer präsent war.

Spaß am Flughafen in Newark

Beine vertreten am Newark Flughafen

Beim Zwischenstopp am Newark Airport

Flugzeuge beobachten am Newark Airport

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Highlights der Wohnmobilreise

 

 
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16.Juni 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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