Der Gateway Arch und weiter nach Oklahoma

Gateway Arch, Jefferson National Expansion Memorial

Der berühmte Gateway Arch in St. Louis

Der Gateway Arch

Am nächsten Morgen besorgte uns die freundliche Dame des Campingplatzes ein Taxi, damit wir zum Gateway Arch fahren konnten. Dort kann man generell eher schlecht parken und mit einem 31 Fuss langen Wohnmobil erst recht. Den Gateway Arch fanden wir richtig beeindruckend, 192 Meter ragt er zwischen dem Mississippi und den Wolkenkratzern von St. Louis empor. Wir waren gespannt auf den Fahrstuhl, der uns hinauf auf den Stahlbogen fahren sollte. Tatsächlich war es kein gewöhnlicher Fahrstuhl, sondern es gab eher acht kleine Space-Kapseln, die jeweils gerade groß genug für fünf Personen sind – das ist nichts für alle, die Berührungs- oder gar Platzängste haben. Hinauf zum schönsten Blick über St. Louis zu kommen, dauerte gerade mal vier Minuten. Wir genossen die herrliche Aussicht und fuhren danach mit dem Taxi zurück zum Camper.

Gegen Mittag steuerten wir den Bennett Spring State Park in der Nähe von Lebanon an, wo wir nachmittags um vier ankamen. Es ist ein toller großer State Park mit staatlicher Forellenzucht und geradezu ein Paradies für alle Angler. Wir bekamen einen Platz auf einem der oberen Campgrounds, wo wir auch einen kleinen Spielplatz nutzen konnten. Bis auf einen weiteren Camper waren wir dort ganz allein, genossen Eiscreme und saßen abends am Lagerfeuer. Dabei raschelte es überall um uns herum – Natur pur! Nachdem wir zuerst durchs flache und landwirtschaftlich geprägte Illinois gefahren sind, schien Missouri wesentlich hügeliger und stärker bewaldet zu sein.

RV im Bennett Spring State Park

Bennett Spring State Park

St. Louis, Missouri

St. Louis von oben

Zwischenstopp in Claremore

Zunächst machten wir einen ausgiebigen Spaziergang, der uns auch gleich darüber aufklärte, dass das gestrige Rascheln vermutlich von Rehen und Eichhörnchen kam. Wir besichtigten und fütterten unterwegs auch Forellen und fuhren gegen Mittag weiter nach Claremore kurz vor Tulsa in Oklahoma. Der KOA Campground liegt praktisch am Weg und bietet Waschmaschinen, die wir dringend brauchten. Direkt an der Pferderennbahn konnten wir noch drei Rennen beobachten, bevor wir dann unser erstes Steak grillten und auch draußen essen konnten. Es wurde deutlich wärmer: angenehme 18 Grad und Sonne. Leider hatte es die beiden vorigen Tagen nur geschüttet, sodass der Platz und vor allem der heiß ersehnte Spielplatz eine reine Matschpfütze waren. Es war nicht einfach, den Kleinen davon fernzuhalten …

Stockyard Statue

Stockyard Statue in Stockyard City

Cowboystiefel in Stockyard City, Oklahoma City

Cowboystiefel in Hülle und Fülle

Cowboy-Kult in Stockyard City

Am nächsten Morgen sprangen wir alle erst einmal unter die Dusche. Endlich konnten wir mal draußen frühstücken, juhu! Da mit zwei Kindern alles immer etwas länger dauert als geplant, kamen wir wieder erst um 11 Uhr los. Von der Vorstellung, dank Jetlag zu den Early Birds zu gehören, mussten wir uns wohl verabschieden … Die Fahrt nach Oklahoma City dauerte zwei Stunden, wir steuerten den Stadtteil Stockyard City an, wo regelmäßig Viehauktionen stattfinden und der Cowboy-Kult ganz großgeschrieben wird. Dort fanden wir problemlos einen Parkplatz für unser rollendes Apartment und schlenderten ein wenig durch die Western Stores. Viehauktionen gibt es nur montags und dienstags, weshalb für uns davon nichts zu sehen war – wohl aber zu riechen … Wir aßen im traditionellen The Cattlemen’s Steakhouse richtig gute Steaks und fuhren danach weiter gen Westen. Da die Kinder noch guter Dinge waren, fuhren wir noch ein paar Meilen mehr und steuerten statt den Red Rock Canyon State Park den Foss State Park an. Dort fanden wir super Campgrounds direkt am See und entschieden uns für den Sandy Beach Campground, da es dort auch einen kleiner Spielplatz gab. Wir kamen um kurz nach sechs an und waren dort ganz allein. Nein, nicht ganz, denn als die Sonne unterging, quakten unzählige Frösche, begleitet von diversen zwitschernden Vögeln. Eine sternklare Nacht und ein sehr heller Mond trugen den Rest dazu bei … eine gute Entscheidung!

Bulle als Wahrzeichen in Stockyard City

Cowboy-Spaß in Stockyard City

The Cattlemen’s Steakhouse in Oklahoma City

Leckere Steaks bei The Cattlemen’s Steakhouse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

| VORHERIGER BEITRAG | ZUR ÜBERSICHTSSEITE DIESER REISE | NÄCHSTER BEITRAG|


 

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



24.Mai 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Kommentar schreiben

[huge_it_share]