Joggen mit Per um den Stanley Park, der Tag beginnt gut. Danach lasse ich mich treiben. Von Coal Harbour bis Granville Island. Wolkenloser Himmel. Ich fahre mit dem Aquabus und laufe durch die Robson Straße. Die Stadt ist voll, die Stimmung nur positiv. Das Spiel der Spiele zwischen Kanada und den USA im Eishockey erlebe ich in unterschiedlichen Bars. Die Stimmung springt über, auch wenn Kanada verliert.
Früh ist es, aber was tut man nicht für das „Hottest ticket in town“? Die Einladung auf den Whistler Mountaineer durch die Provinz von Alberta steht in der Zeit der Olympischen Spiele ganz oben auf der Wunschliste. Die Spiele werden bekanntlich von Unternehmen und Destinationen genutzt, um Partner zu besonderen Events einzuladen. Heute steht nicht nur die Fahrt mit einem luxuriösen Zug in ein landschaftlich wunderschönes Tal auf dem Programm, sondern auch der Super-G der Damen.
Die Stadt ist voller Menschen, eine einzige Party. Alle sind gut drauf. Die Stadt lenkt stundenweise mit ihrem normalen, fantastischen Tagesablauf von den Spielen ab. Krokusse und Narzissen blühen, man sonnt sich auf der Wiese oder fährt mit einem Leihfahrrad durch den Park, die Wasserflugzeuge landen vor der Olympischen Flamme. Happy Olympics, have fun and enjoy our city….
Es klappt alles hervorragend, auch der Transport. Egal, ob strahlender Sonnenschein oder Regen. Ein paar Hintergrund-Infos von Rick Antonson, dem Präsident von Tourism Vancouver, den ich heute früh traf:
Wir sind flexibel: Statt Heliskiing in Revelstoke Joggen in der frühlingshaften Olympia-Stadt Vancouver. Die Wolken hängen tief, mein Unterschenkel reagiert wegen einer Prellung allergisch auf Skischuhe, die Entscheidung ist schnell gefallen. Wir fliegen eher zurück.
Die Sonne scheint. Nach einem schönen Frühstück mit Peter, dem General Manager des Hotels, und Erik von Selkirk Heli Skiing übernehmen wir die Skier und danach ab die Post mit Ashley auf den Berg.
Revelstoke
Von unten können wir uns unter keinen Umständen vorstellen, was für ein tolles und anspruchsvolles Skigebiet sich uns heute erschließt. Immer wieder ist es faszinierend zu sehen, dass man hier mit drei Liften einen Berg erschließt, der ausreichend Pisten bietet, die den Besucher für mehrere Tage beschäftigen können. Zusätzlich sehen wir auf dem Gipfel diverse Gruppen mit Ski auf dem Rücken zu Abfahrten aufbrechen, die abseits der Pisten und sogar ohne Guide möglich sind.
… die uns dann doch nicht die Ehre erweisen wird. Dafür aber 25-30 cm Neuschnee. Das ist ein Gedicht. Wir sputen uns, um nach einem kurzen Frühstück auf den Berg zu kommen.
Tiefschnee und die Ghost-Trees, wo sonst als in Kanada erlebt man dies. Auch wenn es am Mittag unten wärmer wird, oben fahren wir wie im Paradies. Nur die Sicht lässt zu wünschen übrig. Nach einer großen Portion Nachos zum Mittag, gepaart mit Olympia-Berichten auf großen Screens, versuchen wir noch einmal den Berg ohne Wolken zu erleben. Leider erfolglos. Trotzdem waren es zwei sehr schöne Tage! Dank an Collin und Tourism Sun Peaks sowie Reiner mit seiner Bear Lodging Company für die wunderbare Hospitality.