Zum Yoho National Park und nach Banff

Im Yoho National Park mit dem Camper

Camping im Yoho National Park

Schon um halb sieben wurden wir von einer Kettensäge geweckt – oberhalb von uns im Wald hatte man damit begonnen, Bäume zu fällen. Immerhin schien die Sonne, also ließen wir unseren Tag eben etwas früher beginnen und frühstückten dafür umso länger. Entlang des Highway 93 fuhren wir dann bis nach Radium Hot Springs. In der Nähe der Abzweigung sahen wir plötzlich einen Wolf am Straßenrand, was eher Seltenheitswert hat – umso mehr freuten wir uns. Kurz nach dem Ort erreichten wir den Yoho National Park, wo wir zwei Nächte verbringen wollten.

Mit dem Beleg am Fenster hatten wir nun überall freie Zufahrt und damit auch gleich eine Parkplatzerlaubnis für die Nationalparks. Bei mehr Übernachtungen würde es sich auf jeden Fall auch lohnen, den entsprechenden Pass zu besorgen: den Discovery Pass, der in 27 Nationalparks und 77 National Historic Sites in Kanada ein Jahr lang gültig ist. Wir genossen tolle Ausblicke und freuten uns, dass es gerade wenig Verkehr gab. An der Kreuzung zum Trans-Canada Highway sahen wir schon den Castle Mountain in die Höhe ragen. Wir wollten zuerst nach Lake Louise, um uns dort auf dem Campground einen Platz zu besorgen. Durch die ersten Berggipfel, die wir rechts und links vom Highway erkennen konnten, ahnten wir schon, wie beeindruckend die Landschaft entlang des berühmten Icefields Parkway aussieht.

Eine rote Eisenbahn der Canadian Pacific Railway

Canadian Pacific Railway

Ein leckeres BBQ auf dem Campingplatz nach einem langen Tag

Ein BBQ auf dem Campingplatz

Gemütlich durch Banff bummeln

Als wir am Lake Louise angekommen waren, bemerkten wir wieder einmal, dass es gerade die Hochsaison war. Der Campingplatz hatte keine Plätze mehr zu bieten. Die freundliche Rangerin prüfte für uns, ob wir in der näheren Umgebung noch Möglichkeiten haben würden. Auf dem Tunnel Mountain Campground in Banff gab es offenbar noch freie Plätze. Da wir dort sowieso unsere letzte Nacht verbringen wollten, änderten wir spontan unsere Pläne und fuhren direkt dorthin. Wir bekamen einen schönen Platz mit Full Hook-Up (Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss inklusive) im Trailer-Court-Teil des Campingplatzes. Da es ziemlich wolkig war, ließen wir unser Wohnmobil stehen und fuhren nicht über den Icefields Parkway, sondern bummelten lieber durch Banff. Wir nutzten dort einen Bus von Roam, früher Banff Public Transit genannt, und gelangten vom Campingplatz aus kostenlos auf die Banff Avenue im Zentrum. Die Rückfahrt muss man hingegen bezahlen und das Geld abgezählt dafür bereithalten. Auf der Banff Avenue angekommen, gönnten wir uns einen Kaffee und schlenderten durch den Ort. Da war ganz schön viel los! Neben Geschäften mit bekannten Marken sahen wir einige Souvenirläden, aber auch viele Cafés und Restaurants. Es gibt dort genug Auswahl. Wir shoppten ein bisschen und besorgten ein paar Mitbringsel. Da wir noch genug zum Essen in unserem Camper hatten, nahmen wir den nächsten Bus zurück und genossen unser Dinner mit Blick auf den Tunnel Mountain. Mit einer Runde Kniffel an unserem Picknicktisch ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

 

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10.Mai 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


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