Archiv für “USA-Reisen”

Boston: Beacon Hill und viele DUCKs

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Zum Schluss unserer Reise standen vier Tage in Boston auf dem Programm. Der erste Eindruck war so, wie er oft ist, wenn man über den Highway in eine Stadt hineinfährt: recht industriell, mehrspurige Straßen und viele schlichte Bauten aus den Achtzigern. Aber das hat sich schnell gewandelt, nachdem wir unsere Spaziergänge durch Boston gemacht haben. Drei bis vier Tage sind übrigens ideal, um die Stadt kennenzulernen, ihre Vielseitigkeit zu sehen und die vielen wirklich schönen und einzigartigen Viertel zu erkunden – in unseren Augen zählt dazu vor allem Beacon Hill. Und wenn man dem Freedom Trail folgt, kommt man automatisch an allen geschichtsträchtigen Gebäuden vorbei.

Zuerst haben wir das Hotel Marlowe in Cambridge angesteuert, ein Stadt- und Business-Hotel mit gehobenem Standard. Das Hotel liegt in der Nähe des Charles River an der Commercial Avenue und ist gut 15 Gehminuten vom Bostoner Stadtzentrum entfernt. Man kann aber auch an der Station Lechmere (ca. 500 Meter vom Hotel entfernt) in die Straßenbahn steigen und ist dann innerhalb weniger Minuten im Zentrum. Das Hotel ist übrigens direkt an eine große Mall, die Cambridge Side Galleria, angeschlossen; mit dem Hotelaufzug kann man direkt ins Einkaufszentrum fahren. Das MIT und das Museum of Science sind bequem zu Fuß erreichbar. Trotz der zentralen Lage ist das Hotel ruhig, und die Fenster sind gut isoliert, sodass von der Straße und dem Einkaufszentrum kaum etwas zu hören ist. Die Zimmer sind so ausgestattet, wie man es bei einem 4-Sterne-Hotel erwartet, und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist stimmig, vor allem in Anbetracht der vielen Extras des Hauses, wie beispielsweise der täglichen kostenlosen Weinprobe zwischen 17 und 18 Uhr, dem morgendlichen Kaffee- und Teeservice, dem kostenlosen Fahrrad- und Kajakverleih sowie dem Late Check Out bis 15 Uhr. Als Hotelgast kann man sich übrigens kostenlos im In Touch Club der Kimpton-Hotels anmelden und so das WLAN des Hotels für die Zeit des Besuchs kostenlos nutzen. Außerdem bekommt man mit der Anmeldung auch einen 10-Dollar-Gutschein für die Minibar.

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Wir haben den kostenlosen Fahrradverleih des Hotels genutzt, um eine Tour durch die Stadt zu machen. Boston und Cambridge lassen sich besonders gut auf diese Weise erkunden, denn es gibt gekennzeichnete Radwege, und alle Sehenswürdigkeiten sind schnell erreichbar. Für eine Fahrradtour in Cambridge sollte man mit Pausen am Charles River, Schlendern über den Campus der Harvard University und den Besuch eines der zahlreichen gemütlichen Cafés rund um die Uni etwa einen halben Tag einplanen. Die Strecke von der Innenstadt Bostons nach Cambridge folgt dem Memorial Drive, der am schönen Charles River und am MIT entlang bis zur Harvard University ins Zentrum von Cambridge führt. Am östlichen Ufer des Charles River hat man während der Tour einen sehr schönen Blick auf die Skyline Bostons, kann sich in den kleinen Parks entspannen und den Ruderern zuschauen. In Cambridge gibt es nicht nur die berühmten Universitäten, sondern auch ein quirliges, gemütliches Zentrum und viele schöne Wohnviertel. Mit dem Fahrrad ist besonders die Strecke entlang der Harvard Street und vorbei an der Old Baptist Church zu empfehlen. Auch ein Blick in die Nebenstraßen der Harvard Street lohnt sich – in den Wohnvierteln sieht man immer wieder beeindruckende Villen und alte Kirchen.

Wir können auch einen gemütlichen Spaziergang durch das Wohnviertel Beacon Hill sehr empfehlen. Beacon Hill wirkt mit seinen schönen Gebäuden wie eine idyllische englische Kleinstadt inmitten der Metropole Boston. Es fühlt sich an, als wäre man fernab vom Trubel der Großstadt, befindet sich aber doch nur wenige Hundert Meter vom Zentrum entfernt. Bei einem Spaziergang durch die Straßen kommt man immer wieder an kleinen Ateliers und Geschäften fernab der großen Einkaufsstraßen vorbei. Am besten beginnt man eine Runde durch das Viertel am Massachusetts State House, das mit seiner imposanten goldenen Kuppel deutlich aus dem Stadtbild hervorsticht. Vom State House aus gelangt man durch eine der zahlreichen kleinen Gassen zum imposanten Louisburg Square. Einen Kontrast dazu bilden die romantischen Gassen und Straßen wie die Acorn Street mit ihren kokosnussgroßen Pflastersteinen, die viele tolle Fotomotive bietet. Für einen Spaziergang durch Beacon Hill sollte man sich etwa zwei Stunden Zeit nehmen, um die vielen Details entdecken und das besondere Flair genießen zu können.

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Es gibt viele Anbieter für Stadtrundfahrten und Bootstouren auf dem Charles River; eine Tour, die beides umfasst, ist die Boston DUCK Tour. Während der gut anderthalbstündigen Rundfahrt lernt man die Stadt sowohl auf dem Land als auch auf dem Wasser kennen! Allein die Fahrt mit den umfunktionierten alten DUCKs, die an Land fahren und im Wasser schwimmen, ist ein Erlebnis – im Sommer lässt sich sogar das Verdeck abnehmen. Die Fahrt beginnt am Museum of Science oder am Prudential Center und führt an allen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei – und am Charles River geht’s dann aufs Wasser, von wo man einen tollen Blick auf die Skyline hat. Unterwegs begegnet man immer wieder anderen DUCKs, die sich dann mit einem herzlichen „Quakquak!“ begrüßen. Diese außergewöhnliche Tour ist mit rund 30 Dollar pro Person sicher kein Schnäppchen, aber auf jeden Fall das Geld wert. Die Fahrer sind übrigens meist waschechte Bostoner, die nicht nur von der Stadtgeschichte berichten, sondern auch viele persönliche Geschichten erzählen.

Unsere schöne Reise endete am Logan International Airport, wo wir unseren Alamo-Mietwagen bequem an der Abgabestation abgeben konnten. Die Alamo-Station ist gut ausgeschildert und entsprechen einfach zu finden. Man fährt einfach zu einer der zahlreichen Reihen mit parkenden Autos, wo der Chip am Auto ausgelesen wird und man die Quittung direkt aus dem Auslesegerät ausgedruckt bekommt. Innerhalb von fünf Minuten hatten wir unser Auto abgegeben und saßen im Shuttle-Bus, der von der Abgabestelle regelmäßig direkt zum Terminal fährt. Der Flug zurück nach Deutschland verlief ebenso entspannt, und so bleiben uns viele schöne Erinnerungen an diese abwechslungsreiche Reise.

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weiterlesen... 6.Juni 2013   Rubrik: Aktuellster Beitrag, USA-Reisen   Autor:

Mit dem Roller über Martha’s Vineyard

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Was bei einer Reise durch Neuengland nicht fehlen darf: ein Besuch der charmanten Insel Martha’s Vineyard, die übrigens auch bei den US- Präsidenten ein beliebtes Ferienziel ist. Bei einem Trip dorthin sollte man genügend Zeit für die An- und Abreise einplanen, denn Martha’s Vineyard ist nur per Fähre zu erreichen, und diese braucht bis zu einer Stunde für die Überfahrt. Ideal ist es natürlich, wenn man gleich zwei oder mehrere Tage bleibt und dort übernachtet.

Von Cape Cod erreicht man die Insel mit Fähren verschiedener Reedereien: ab Hyannis mit Hy-Line Cruises und ab Woods Hole mit der Steamship Authority oder Hy-Line Cruises. Am besten ist es, die Fähren der Steamship Authority von Woods Hole aus zu nehmen, da diese häufig fahren (morgens stündlich) und mit 8 Dollar pro Fahrt am günstigsten sind. Für die Fahrt zur Fähre sollte man genug Zeit einplanen, denn in Woods Hole gibt es keine kostenfreien Parkmöglichkeiten (nur Plätze mit Parkuhren: ca. 2 Dollar je Stunde, einzuwerfen in Vierteldollarmünzen). Es gibt auch ein Parkangebot der Steamship Authority mit Parkplätzen, die außerhalb des Hafens liegen und über einen Shuttle-Service verfügen. Man kann vorab auf der Website oder über die Hotline (508-457-7275) klären, ob und welche Parkplätze verfügbar sind und wann die Shuttles von dort fahren.

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Martha’s Vineyard ist nicht sehr groß, weshalb man die verschiedenen Seiten der Insel bequem innerhalb weniger Tage kennenlernen kann. Im Osten befinden sich die touristischen, aber dennoch charmanten Orte Oak Bluffs, Vineyard Haven und Edgartown, im dünner besiedelten Westen sympathische kleine Dörfer sowie Steilküsten und im Süden vor allem lange Traumstrände. Im Sommer sind Fahrräder und Motorroller die besten Fortbewegungsmittel. Verleihstationen findet man in ausreichender Anzahl in Oak Bluffs und Vineyard Haven. Dies sind im Übrigen auch die besten Ausgangsorte für Erkundungstouren über die grüne Insel.

Wir haben uns einen Roller direkt in Oak Bluffs geliehen und sind von dort die Küstenstraße entlang in Richtung Edgartown gefahren. Allein schon die Landschaft auf der Fahrt dorthin ist sehenswert, und Edgartown selbst ist ein schöner Strandort mit den typischen weißen Häusern und vielen guten Restaurants. Unser Tipp: In Edgartown ist vor allem ein Abstecher zum alten Leuchtturm sehr zu empfehlen, der malerisch auf einer grünen Landzunge liegt und von der Waterstreet zu Fuß zu erreichen ist. Man kann von hier aus wunderbar auf die gegenüberliegende Küste schauen und außerdem die schöne Atmosphäre rund um den alten Turm genießen.

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Von Edgartown aus sind wir dann über die Insel weiter Richtung Norden nach Vineyard Haven gefahren – ebenfalls ein schöner Ort mit vielen kleinen Läden und alten Gebäuden, die für die Gegend so typisch sind. Von hier aus kann man durch einen alten Industriehafen fahren und gelangt auf den Weg zurück zur Fähre nach Oak Bluffs. Dort können wir übrigens das Restaurant Offshore Ale empfehlen: ein rustikaler Pub, in dem sich Alt und Jung wie auch Einheimische und Touristen abends auf ein Bier treffen, Football schauen und gemeinsam den Tag ausklingen lassen. Allein die Einrichtung des Pubs ist einen Besuch wert – viele Erinnerungsstücke der Inhaber und Bilder von Gästen hängen an den Wänden, und während man dort sitzt, entdeckt man immer wieder Skurriles – beispielsweise ein altes Fahrrad, das an der sechs Meter hohen Decke hängt. Uns haben die gemütliche und entspannte Atmosphäre wie auch das rustikale, leckere Essen sehr gefallen. Vor allem die Burger mit den hausgemachten Fries sind eine Wucht! Und wer nur eine Kleinigkeit essen möchte, der bedient sich am Erdnussvorrat im Eingangsbereich – alle Gäste können sich nach Belieben eine Schale mit Erdnüssen füllen.

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weiterlesen... 3.Juni 2013   Rubrik: Aktuellster Beitrag, USA-Reisen   Autor:

Cape Cod: viel Ruhe und einsame Strände

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Nach den aufregenden Tagen in New York machten wir uns auf den Weg nach Cape Cod, der berühmten Halbinsel im Südosten von Massachusetts – eine Gegend, die viel Ruhe und Entspannung verspricht. Am Vormittag holten wir unseren Mietwagen in der Station von Alamo ab, und nachdem wir unseren Chevrolet Impala in Besitz genommen hatten, galt es, Manhattan hinter uns zu lassen. Mit dem Navi war es glücklicherweise ganz leicht, den richtigen Weg durch die riesige Stadt zu finden, sodass wir ganz schnell auf der direkten Route nach Cape Cod waren. Für eine gemütliche Autofahrt von Manhattan nach Cape Cod sollte man trotz der recht kurzen Strecke inklusive Pausen etwa 5 bis 6 Stunden einplanen. Ich kann übrigens die Navigon-App für Nordamerika sehr empfehlen. Damit haben wir auch zu den abgelegensten Ecken von Cape Cod gefunden.

Übernachtet haben wir im Red Jacket Blue Water Resort on the Ocean in South Yarmouth. Wir wurden dort herzlich empfangen, und das Personal war sehr zuvorkommend – und wir hatten Glück: Die Rezeptionistin meinte es gut mit uns und gab uns für unseren Voucher ein Upgrade, sodass wir ein Zimmer mit Meerblick bekamen. Unser Zimmer war angenehm groß, hatte ein King-Size-Bett, einen großen Flat-Screen-Fernseher, eine Badewanne sowie eine große Terrasse direkt am Strand. Außerdem verfügt das Hotel über einen Innen- sowie einen Außenpool, einen Whirlpool, eine Strandbar und ein Restaurant mit typisch amerikanischer Küche.

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Am ersten Tag auf Cape Cod hat es sich ausgezahlt, dass das Blue Water Resort direkt am rund 2 Kilometer langen Strand liegt – ideal für einen schönen Spaziergang am Vormittag. Hier kann man auch einige für Europäer recht unbekannten Meeresbewohner des Nordatlantiks kennenlernen. In der zweiten Tageshälfte wollten wir die Gegend erkunden und entschieden uns, an die Küste von Chatham zu fahren. Da sich die Route 6 und die Route 28 über ganz Cape Cod hinwegziehen und die Halbinsel nicht allzu groß ist, kann man auch an einem halben Tag einen größeren Ausflug machen. Vom Blue Water Resort sind es gerade einmal 26 Kilometer bis zur Küste von Chatham – eine gemütliche Tour, vor allem, weil die amerikanische Fahrweise recht gemächlich ist. In Chatham sollte man am besten zum Parkplatz an der Main Street fahren (Nummer 37), denn von dort aus kann man bequem den Strand erreichen und mit etwas Glück sogar Robben beobachten.

Es lohnt sich übrigens auch, einen Abstecher zu den Nauset Heights zu machen, wo man zum Abschluss auch noch den Sonnenuntergang in Provincetown genießen kann; beide Orte liegen auf einer Strecke. Die Nauset Heights sind ein langer Abschnitt der Ostküste von Cape Cod, an dem es nicht nur weiße Strände, sondern auch Sandklippen und hohe Dünen gibt – der perfekte Ort für lange Spaziergänge mit viel Ruhe. Auf andere Menschen trifft man hier nur selten. Da die Nauset Heights gut 40 Kilometer lang sind, gibt es mehrere Möglichkeiten, zu Spaziergängen aufzubrechen. Man fährt einfach die Route 6 Richtung Norden (Princetown) und macht bei Gelegenheit einen Abstecher in den Osten. Einen in der Nebensaison besonders einsamen und schönen Strand findet man beim Restaurant Beachcomber of Wellfleet. Der Weg dorthin ist leicht zu finden, und außerdem gibt es hier kostenfreie Parkplätze. Man fährt von der Route 6 rechts in die Long Pond Road, folgt dieser nach rechts auf den Ocean View Drive – schon ist man angekommen.

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Provincetown liegt ganz im Norden, an der Spitze von Cape Cod und bietet einen gut erreichbaren und schönen Strand, von dem aus man traumhafte Sonnenuntergänge genießen kann. Man folgt der Route 6, bis sie in die Route 6a übergeht. Dort biegt man rechts auf die Province Lands Road, biegt dann direkt links ab und kommt auf eine lange Straße, die direkt am Strand entlangführt und viele Parkplätze bietet. Es lohnt sich, ein gutes Stück zu fahren, damit man am Strand in Richtung Norden spazieren kann. Empfehlenswert ist es auch, schon am späten Nachmittag anzukommen, um vor dem Sonnenuntergang noch einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen. Geht man vom Parkplatz in Richtung Norden, ist man bald fernab der Zivilisation und kann die Dünen und die malerische Strandlandschaft bewundern. Abends versammeln sich am Strand sowohl Einheimische als auch Touristen, um den Sonnenuntergang zu bestaunen – und es lohnt sich wirklich!

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weiterlesen... 29.Mai 2013   Rubrik: Aktuellster Beitrag, USA-Reisen   Autor:

New Yorker Spaziergänge

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Am zweiten Tag in New York sind wir entlang der 5th Avenue gelaufen, am Madison Square Garden vorbei und über den Union Square in Richtung Financial District. Auch diese Strecke ist innerhalb weniger Stunden zu Fuß sehr gut zu erlaufen, und in den vielen kleinen Parks kann man zwischendurch schöne Pausen machen. Dort haben wir viele Squirrels (Eichhörnchen) gesehen, die erstaunlich handzahm (und gierig!) waren – schön anzusehen und durchaus eine kleine Attraktion für viele Besucher!

Im Financial District haben wir uns das National September 11 Memorial and Museum (Gedenkstätte, Gedenkplatz, Museum) angeschaut. Die Tickets dafür haben wir nicht online, sondern vor Ort besorgt. Das ist zwar etwas kompliziert (man muss den Schildern folgen), und die anschließenden Sicherheitskontrollen sind mit einer gewissen Wartezeit verbunden (gut eine Stunde), aber der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. An der Gedenkstätte mit den zwei Wasserfällen und dem Baum des Lebens herrscht eine friedliche und besinnliche Atmosphäre – was dort damals geschehen ist, ist schwer vorstellbar, trotz der Namen der Opfer auf den Tafeln der Wasserfälle. Rings um die Gedenkstätte wird gerade das neue World Trade Center gebaut, das aus fünf Gebäuden bestehen wird, darunter das künftig höchste Hochhaus Nordamerikas. Die Bauarbeiten waren zum Zeitpunkt unserer Reise schon weit vorangeschritten und manche Gebäude sogar bereits fertiggestellt.

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Vom World Trade Center sind wir Richtung Wall Street gelaufen. Bei einem Spaziergang durch die Straßen bekommt man viele beeindruckende Häuser zu sehen, ansonsten ist es hier aber eher unspektakulär. Deshalb sind wir von dort aus zu den Fähren am Battery Park gelaufen und mit der Ellis-Island-Fähre zuerst zur Freiheitsstatue und anschließend nach Ellis Island gefahren. Hin- und Rückfahrt kosten mit Statue Cruises pro Person 12 Dollar. Die Fährfahrt ist allein schon wegen des Blicks auf Lower Manhattan absolut empfehlenswert. Zum Zeitpunkt unserer Reise war der Innenraum der Freiheitsstaue wegen Bauarbeiten geschlossen, deshalb sind wir dort nicht ausgestiegen und stattdessen weiter zum Ellis Island Immigration Museum gefahren. Das Museum erzählt die Geschichte der Einwanderung in die Vereinigten Staaten, und auf der Terrasse des Cafés hat man einen traumhaften Blick auf den Hudson River, die Upper Bay und Manhattan.

Am folgenden Tag stand der High Line Park im Westen Manhattans auf unserem Programm. Ein Spaziergang über die High Line (ein ehemaliger Streckenabschnitt der West Side Freight Line) lohnt sich, der Park ist schön begrünt und mit seinen vielen Sitzmöglichkeiten auch sehr gemütlich. An vielen Stellen bieten sich tolle Blicke in die New Yorker Häuserschluchten auf der einen und auf den Hudson River auf der anderen Seite. Die Tour durch den Park dauert je nach Tempo gut eine Stunde; wir empfehlen, im Norden des Parks zu starten, um am Ende im Meatpacking District anzukommen.

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Der Meatpacking District ist eines der spannendsten, weil gegensätzlichsten Viertel der Stadt. Das ehemalige Industriegebiet ist auf dem Weg, ein Szene- und Kulturviertel zu werden, und dieser Wandel ist auf den ersten Blick zu sehen. Edelboutiquen reihen sich an Lagerhallen, Ateliers und kleine Restaurants mit guter Küche. Die Gegensätze zwischen Altem und Neuem, Schickem und Schäbigem sind an jeder Straßenecke zu sehen. Gerade diese Kontraste, die auch die unterschiedlichen Menschen auf der Straße repräsentieren, machen das Viertel so interessant, und wir werden beim nächsten Besuch in New York auf jeden Fall wiederkommen.

Zum Abschluss unserer Tage in New York haben wir abends den Sonnenuntergang auf dem Empire State Building genossen. Unten am Gebäude stehen viele Verkäufer, die Fast Track Tickets anbieten. Mit diesen Tickets gelangt man an der Schlange am Eintrittsbereich vorbei und spart sich Zeit. Wir haben dennoch ein normales Ticket im Gebäude gekauft, die Wartezeit war insgesamt in Ordnung (wir brauchten rund 45 Minuten vom Eingang aufs Dach). Das sollte man je nach Wochentag einkalkulieren, wenn man pünktlich zum Sonnenuntergang hoch möchte. Der Blick vom Empire State Building auf New York ist zum Sonnenuntergang und später im Dunkeln absolut eindrucksvoll. Es sieht so aus, als würden Millionen kleine Sterne auf dem Boden funkeln – ein schöner Abschluss für unseren Aufenthalt in dieser grandiosen Stadt.

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weiterlesen... 24.Mai 2013   Rubrik: Aktuellster Beitrag, USA-Reisen   Autor:

In New York fängt alles an

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Unsere erste USA-Reise führte meinen Freund und mich, Odette Landmeier aus der Internetabteilung von CANUSA in Hamburg, nach New York und im Anschluss auf eine Tour durch Neuengland. New York und Boston zu sehen, davon hatten wir schon lange geträumt – im Herbst 2012 waren wir endlich dort!

Nachdem wir in New York am John F. Kennedy International Airport angekommen sind, haben wir unseren vorab online gebuchten Bustransfer mit NYC Airporter nach Manhattan genutzt und sind anschließend mit der U-Bahn nach Brooklyn zu unserer Unterkunft gefahren. Den Busshuttle kann ich wirklich sehr empfehlen: einfach online buchbar, an jedem Flughafenterminal (immer am Ausgang Richtung Taxistand) problemlos zu finden, schnell (rund 45 Minuten nach Manhattan) und günstig.

Unser erster Eindruck von New York, spät abends in den Häuserschluchten: überwältigend! Trotzdem machten wir uns erst mal auf den Weg zur Unterkunft, damit wir für unsere Entdeckertour durch die Stadt am nächsten Tag ausgeschlafen sind.

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Während unserer drei Tage in New York hatten wir herrlichsten strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel. Daher haben wir Manhattan und Brooklyn vor allem zu Fuß erkundet und nur selten die U-Bahn genutzt – sehr zu empfehlen! Die klare Gliederung der Stadt in Avenues (verlaufen von Norden nach Süden) und Streets (von West nach Ost) sowie die deutliche Beschilderung machen es einfach, sich schnell zu orientieren. Zu Fuß kann man die Vielfalt des Straßenbildes, die vielen Gebäude, die unzähligen Häuserschluchten und vor allem auch die interessante New Yorker Bevälkerung sehr gut auf sich wirken lassen. Und ganz nebenbei entdeckt man auf diese Weise viele kleine, schnuckelige Cafés und Bars. U-Bahn- und Stadtpläne gibt es übrigens in jedem Hotel oder Hostel und an jeder Straßenecke bei den Hotdog-Verkäufern.

Am ersten Tag spazierten wir vom Empire State Building über den Times Square und durch den Central Park in Richtung American Museum of Natural History. Ein Besuch dort lohnt sich schon allein, um einen Blick in das imposante Gebäude zu werfen und die kostenlose Dauerausstellung zum Thema Dinosaurier anzuschauen; die Sonderausstellungen sind kostenpflichtig. Der Central Park vist die grüne Lunge Manhattans und bietet sowohl den New Yorkern als auch den Besuchern Ruhezonen und Sport- sowie Erholungsmöglichkeiten. Es lohnt sich übrigens, nicht nur im Süden des Parks spazieren zu gehen, sondern auch den Norden zu erkunden. Dort gibt es zwar keine großen Liegewiesen und keine Pferdekutschen, dafür aber die Chance auf etwas Ruhe und Ein- oder Zweisamkeit im Großstadtdschungel. Unser Tipp: Am nördlichen Ufer des Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir hat man einen tollen Blick auf den See, den Central Park und die Skyline von Manhattan!

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Vom Central Park aus nahmen wir die U-Bahn, erreichten nach ein paar Stationen den Stadtteil SoHo (Haltestelle Canal Street) und spazierten dort durch die Straßen. Zufällig sind wir dabei zu einer der besten Pizzerien SoHos (laut einiger New Yorker sogar ganz Manhattans) gelangt: Famous Ben’s Pizza – auf jeden Fall ein Tipp! Dort sind sowohl die Pizza Slices wie auch die ganzen Pizzen und das Knoblauchbrot sehr lecker und preiswert. Während man draußen auf den Stühlen an der Straße seine Pizza genießt, gewinnt man auch einen guten Eindruck vom sehr sympathischen Viertel: typische rote Backsteinhäuser mit Feuerwehrleitern, kleine Cafés und Boutiquen sowie für New Yorker Verhältnisse viele Bäume an den Straßen.

Von SoHo sind wir durch Chinatown und das angrenzende Little Italy geschlendert. Sehr witzig sind die die Straßen zwischen den beiden Vierteln: auf der einen Seite sind chinesische, auf der anderen italienische Schilder zu sehen. Auf dem Weg zur Manhattan Bridge sind wir durch Chinatown spaziert und haben einen Eindruck vom Viertel bekommen, auch vom Einkaufsangebot, das im Wesentlichen Lebensmittelspezialitäten mit entsprechenden Düften umfasst. Hier hatten wir den Eindruck, in einem ganz anderen New York zu sein – nicht nur die Schrift an den Läden und die Menschen, auch die Atmosphäre und der Geruch in den Straßen (chinesische Gewürze statt Hotdogs) unterscheiden sich deutlich von anderen Stadtteilen Manhattans.

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Von Chinatown aus erreichten wir die Manhattan Bridge, die wir überquerten und schließlich Dumbo (ein Viertel von Brooklyn) erreichten. Der Name steht für Down Under the Manhattan Bridge Overpass. Der Gang über die Brücke ist laut (neben dem Fußweg verläuft die U-Bahn und oben auf der Brücke fahren die Autos), aber aufgrund des einmaligen Ausblicks auf Chinatown, die Brooklyn Bridge und die Skyline Manhattans absolut empfehlenswert. Man sollte dafür eine gute halbe Stunde einplanen. Am Ufer des East River in Brooklyn hat uns schließlich der Sonnenuntergang erwartet. Die Lichter Manhattans gehen von Nord nach Süd nacheinander an, bis die ganze Stadt erleuchtet ist – sehr beeindruckend!

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Endlich wieder Strand – Fort Lauderdale/Deerfield Beach

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Bevor es zur letzten Station unserer Rundreise ging, machten wir eine Zwischenstopp am Kennedy Space Center (45 Meilen, ca. eine Stunde Fahrzeit). Zunächst schlenderten wir durch die Ausstellungen und besuchten die neue Attraktion des Centers, die „Angry Birds Space Encounter“. Allerdings mussten wir feststellen, dass wir für diesen Spaß doch schon etwas zu alt sind … Also setzten wir uns in den Bus, um eine Fahrt über das Gelände zu machen. Der erste Stopp war am Apollo/Saturn Center; hier erlebt man die Geschichte und den Start der ersten amerikanischen Mondflüge. Sorry Universal – die Special Effects waren ja schon klasse, aber den Start der amerikanischen Raketen „mitzuerleben“, das war um Längen beeindruckender!

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Natürlich sieht man auch diverse Shuttle-Teile, Raumanzüge und, und, und … Den zweiten Stopp legten wir an einer Aussichtsplattform ein, von der aus man viele Abschussrampen sehen kann und einen tollen Blick über das Gelände hat. So ganz nebenbei: Das gesamte Gebiet rund um das Kennedy Space Center steht unter Naturschutz, und über 500 Tierarten leben dort. Wir sahen auf unserer Tour unter anderem Alligatoren und Schildkröten.

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Nun ging es weiter gen Süden: Deerfield Beach war unser Ziel, eine Kleinstadt nördlich von Fort Lauderdale. Nach etwa 185 Meilen und drei Stunden Fahrzeit erreichten wir das Carriage House. Diese kleine und familiär geführte Anlage befindet sich nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt, liegt relativ ruhig und wirkt sehr entspannt.

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Wir erkundeten abends noch die Promenade, den Strand hoben wir uns für den nächsten Tag auf. Doch das war nicht unser einziges Ziel. Natürlich wollten wir uns auch Fort Lauderdale anschauen – das Venedig der USA. Nach etwa 20 Minuten fuhren wir über die ersten Brücken – und was soll ich sagen?! Es gab kleine Boote, größere Jachten und riesige Jachten sowie ein paar Kreuzfahrtschiffe im großen Hafen. Auf jeden Fall eine sehr schöne Szenerie!

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Wir schlenderten durch die baumbewachsenen Gassen im Stadtteil Las Olas und ließen uns einfach mal treiben; im Gegensatz zur sehr belebten Strandpromenade war es hier regelrecht ruhig. Zumindest bis ein Gewitter aufzog. Und auf der Rückfahrt zeigte sich dann: Regen in Florida ist wie Schnee in Hamburg – auf einmal vergessen alle, wie man vernünftig Auto fährt … Wenigstens war der Spuk nach etwa einer Stunde vorbei, sodass wir abends noch draußen sitzen konnten. Morgens sahen wir zwar noch Regenspuren der vergangenen Nacht, doch die Sonne schien und der Sand am Strand war trocken – also alles bestens! Zudem wehte eine leichte Brise, sodass die etwa 30 °C auch sehr gut auszuhalten waren. Icon Wink in

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Aber natürlich konnten wir uns eins nicht entgehen lassen, wenn wir schon mal in der Nähe waren: die Mall Sawgrass Mills. Bei über 300 Shops (auf einer Ebene) und einer Fläche von über 220.000 m² einfach nur eins: RIESENGROSS! Man sollte sich auf jeden Fall merken, wo man geparkt hat, sonst ist man verloren (bzw. das Auto). Wenn man sich das Shoppen für diese Mall aufgehoben hat, dann kann man hier sehr schnell mal einen kompletten Tag verbringen, sollte dabei aber das Fassungsvermögen seines Koffers (und die Freigepäckgrenze!) nicht aus den Augen verlieren … Icon Wink in

Tja, und dann war es so weit: Abschied nehmen von Florida. Innerhalb von einer Stunde waren wir am Flughafen von Miami und gaben schnell und unkompliziert unseren Mietwagen bei Alamo ab. Mit dem MIA-Mover ging es dann ins Terminal zum Check-in. Dieses Mal ging alles sehr schnell: Einchecken, Sicherheitskontrollen – sogar der Flug. Denn dank Rückenwind erreichten wir Düsseldorf nach nur 8 Stunden und 15 Minuten. Der Weiterflug nach Hamburg verzögerte sich dann zwar ein wenig, aber nach einem etwas unruhigen Flug haben wir unser Ziel dann bei dem Wetter erreicht, das wir in Miami hinter uns gelassen hatten: graue Wolken. Mit einem gravierenden Unterschied: etwa 15 statt 30 °C …

Jetzt ist unsere Reise leider zu Ende, also Zeit für ein paar Fakten:

  • Reisedauer: 14 Nächte in sechs verschiedenen Hotels
  • Zurückgelegte Strecke: etwa 1200 Meilen (gut 1900 Kilometer) mit dem Auto, ca. 400 Meilen mit dem Key West Express, 5–10 Meilen mit dem Segway (schwer einschätzbar), unzählige Meilen zu Fuß
  • Zwei Paar Schuhe sind auf der Strecke geblieben – dafür benötigten wir dann auch etwa drei Pakete Blasenpflaster
  • Zwei Flaschen Sonnencreme
  • Unzählige Fotos und tolle Erinnerungen

 

Ich muss sagen, Florida hat mich positiv überrascht! Dieser Bundesstaat bietet wirklich für jede Alters- und Interessengruppe etwas – und nicht nur Strände und Freizeitparks! Würden wir’s noch mal machen? Definitiv ja! Hoffentlich konntet ihr ein wenig an unserem Spaß teilhaben und seid nun vielleicht auch neugierig?! Auf diesem Weg nochmals vielen Dank an alle, die unsere Neugier geweckt und uns bei der Planung unterstützt haben!

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weiterlesen... 25.April 2013   Rubrik: Aktuellster Beitrag, USA-Reisen   Autor:
CANUSA TOURISTIK GmbH & Co. KG


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