Zwischenstopp in Seattle und zurück nach Hause

Space Needle in Seattle in Oregon

Seattle von Oben

Und schon verließen wir die schöne Inselwelt und flogen nach Seattle, wo wir noch einen Tag eingeplant hatten, bevor es dann endgültig weiter nach Hause gehen sollte. Wir flogen über Nacht und kamen früh am Morgen in der Stadt an.

Gebucht hatten wir für eine Nacht das Hotel Max in Downtown, und um dorthin zu kommen, nutzten wir die öffentlichen Verkehrsmittel – genannt Central Link Light Rail. Es war zwar zu früh, um unser Zimmer zu beziehen, aber wir durften das Gepäck im Hotel lassen und schon mal die schöne Stadt besichtigen. Nach etwa zwei Stunden kamen wir zurück, und obwohl es nicht einmal 12 Uhr war, durften wir schon in unser Zimmer. Das Hotel ist musikalisch angehaucht und sehr liebevoll angerichtet, die Zimmer sind nicht allzu groß, dafür aber sehr gemütlich. Es hat auch die optimale Lage, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu Fuß zu erlaufen. In nur 20 Minuten erreichten wir von dort aus die Space Needle, das Wahrzeichen Seattles. Zu empfehlen ist eine Kombi-Karte, damit man im Hellen wie auch im Dunkeln nach oben fahren kann. Das Panorama ist wirklich berauschend! Zum Pike Place Market läuft man auch nicht länger als 15 Minuten. Es hat uns Spaß gemacht, uns unter die Leute zu mischen und das lebendige Treiben zu beobachten.

Am nächsten Morgen haben wir ein Plätzchen zum Frühstücken gesucht und waren richtig erfolgreich, denn im Sound View Cafe haben wir genau das Richtige für uns entdeckt. Das wussten die anderen wohl auch, denn es war ziemlich gut besucht. Dank der frühen Stunde haben wir sofort einen Tisch bekommen, andernfalls hätten wir bestimmt noch etwas warten müssen. Die Tatsache, dass Starbucks in Seattle entstanden ist, wurde uns sofort klar, als wir durch die Straßen liefen – an jeder Ecke ist die Kette vertreten. Einen Katzensprung weiter kamen wir dann zur Waterfront, wo wir am liebsten den ganzen Tag verbracht hätten. Einfach herumlaufen, Riesenrad fahren, die Leute beobachten und Fisch & Chips draußen auf der Terrasse des Miners Landing essen. Leider hätte unser Flieger nicht auf uns gewartet, wir mussten also wirklich los.

Public Market Center in Seattle in Oregon

Das Public Market Center in Seattle

Miners Landing Pier 57 in Seattle

Miners Landing am Pier 57

Das war also unsere Familienreise: 3 Wochen, 2 Städte und 4 Inseln. Elfmal hoch in den Himmel und wieder runter … Das war für unsere Tochter eine sehr gute Gelegenheit, sich richtig ans Fliegen zu gewöhnen. Vorher war sie immer ein bisschen skeptisch, aber nach den ersten drei Flügen dieser Reise stellte sie dann fest, dass es gar nicht so schlimm war, und am Ende freute Sie sich einfach immer darüber, in der Luft zu sein. Tja … Übung macht den Meister! Ich bin ja absolut nicht sentimental, aber ich muss trotzdem noch etwas loswerden. Ob ich traurig war, die traumhaft schöne Inselwelt verlassen zu müssen? Ich sage einfach: Ja und Nein. Denn wir hatten sooo viel mitnehmen können. Ich hätte nie gedacht, dass meine Tochter in ihrem Alter so begeistert von der Natur sein könnte, die wir hautnah erleben konnten. Wenn ihre Augen glänzen – Reiten, Schnorcheln, Delfine beobachten, Surfen –, dann wurde uns warm ums Herz. Diese Momente, die wir erlebt und genossen haben, all das, was wir zum ersten Mal gesehen oder getan haben, wird uns keiner nehmen können! Ich behaupte einfach, dass uns jede Reise in gewisser Weise verändert. Diese hat uns auf jeden Fall etwas sehr Kostbares geschenkt.

Yellow Cab in Seattle

Goodbye Traumreise


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– ÜBERSICHTSSEITE – ENDE DER REISE

 

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29.Oktober 2015  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Hawaii  Autor:


Ein Kommentar für “Zwischenstopp in Seattle und zurück nach Hause”

  1. Joey sagt:

    Toller Blog und tolle Berichte! Wir planen auch demnächst während unserer Weltreise durch die USA reisen zu können. Der Blog schafft tolle Inspirationen, weiter so und noch viel Spass!

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