Zurück in Atlanta

Am Strand

Nun war der Augenblick gekommen: Ich musste mich vom Meer verabschieden. Gut sechs Stunden dauerte es, um von Hilton Head Island aus zum Stone Mountain Park zu fahren, einem Park östlich von Atlanta, der sich rund um den zweitgrößten frei stehenden Monolithen der Welt erstreckt. Einerseits war man dort schon fleißig damit beschäftigt, eine weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen, andererseits waren einige Bereiche des Freizeitparks leider geschlossen. Aber mit der Seilbahn konnte ich auf den Berg hinauffahren und in 250 Metern Höhe die Aussicht genießen. Von dort aus sieht man die Skyline Atlantas und hat bei gutem Wetter auch eine freie Sicht bis zu den Appalachen. Im Sommer sollte man sich übrigens die allabendliche Laser-Show nicht entgehen lassen.

Nicht weit entfernt befindet sich das Best Western Stone Mountain, wo ich die letzte Nacht meines Urlaubs verbrachte. Von hier aus benötigte ich am nächsten Tag nur etwa eine halbe Stunde, um zum Flughafen zu kommen. Ich fuhr extra etwas früher los, damit ich auf dem Weg zum Flughafen und auch im Flughafen selbst nicht in Zeitnot geraten würde – aber meine Befürchtung war vollkommen unbegründet. Meinen Mietwagen abzugeben, war schnell und reibungslos, den Check-in für meinen Flug erledigte ich am Automaten, und auch bei der Sicherheitskontrolle ging alles flott über die Bühne. Ich hatte also noch genügend Zeit, um ein bisschen durch das Terminal zu schlendern, mir Shops anzuschauen und das kostenlose W-LAN zu nutzen. Und auch der Flug nach Newark verlief problemlos und pünktlich, nur der Weiterflug verzögerte sich leider etwas. Mit einer Stunde Verspätung verließen wir den Flughafen und landeten nach nur sieben Stunden in Hamburg.

Mein Fazit zu dieser nach Atlanta Reise: Ich hatte einen wunderschönen Urlaub, aber ich kann nur jedem empfehlen, sich mehr Zeit zu nehmen. Vor allem in Charleston und Hilton Head Island fehlten mir jeweils zwei, drei Tage, um mir alles in Ruhe anzuschauen. Und was die Navigation betrifft, so kann ich die kostenfreie App NavFree für diesen Teil der USA nicht empfehlen. Das GPS-Signal konnte immer wieder keinen Straßen zugeordnet werden, und es kamen keine oder sehr widersprüchliche Ansagen – man konnte sich absolut nicht auf die Angaben verlassen. Leider ließen sich auch die Streckenangaben nicht von Kilometern in Meilen ändern, was mitunter ebenfalls zu Schwierigkeiten führte. Was allerdings hilfreich war: Man hatte auch ohne eine Verbindung mit dem Internet immer Kartenmaterial zur Hand. Wenn man zu zweit unterwegs ist, dann kann der Beifahrer zumindest die Karte lesen, ich als Alleinreisende musste dafür jedes Mal irgendwo anhalten. Beim nächsten Mal würde ich nach all diesen Erfahrungen bestimmt ein paar Sachen anders machen, aber eines ist ganz sicher: Ich komme wieder!

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12.November 2014  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Zurück in Atlanta”

  1. Kolja sagt:

    Tolle Reise, toller Blog – danke Ann-Christin, dass wir zumindest virtuell ein bisschen mitreisen durften!

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