Wenn auf Maui die rote Sonne im Meer versinkt …

… dann geht wieder ein erlebnisreicher Tag zu Ende. Was haben wir bisher nicht alles erlebt! Wenn man doch einfach nur die Zeit anhalten könnte.

In unserem Ferienort Wailea im Südwesten der Insel Maui scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Von Krise keine Spur. Für die Amerikaner ein Hort der Glückseligkeit. Da stehen die blank polierten Harleys gleich zu Dutzenden vor den angesagten Restaurants, die Lincoln Navigator der Hotels fahren die Gäste zum Shoppen, und die Hotelanlagen wie Four Seasons, Grand Wailea und Fairmont Kea Lani liegen mit ihren manikürten parkähnlichen Gartenanlagen an wunderschönen Traumstränden. Palmengesäumte Alleen umschließen die meisterhaft angelegten Golfplätze, und zum Sonnenuntergang gegen 18:15 Uhr trifft man sich in der Bar auf einen Cocktail.

Aber es geht in Wailea auch ohne fünf oder sechs Sterne. Man muss nur wissen wo! Da ist zum Beispiel das Hotel Wailea. Ursprünglich als Japanischer Club konzipiert, wird die Anlage heute von Aqua Hotels als Drei-Sterne-plus-Hotel geführt. Die weitläufige Anlage liegt oberhalb der Wailea Highlands mit grandiosem Blick auf den Pazifik bis hin zu Molokini Island, hat mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in Wailea und ist im Moment bei TripAdvisor für Wailea die Nummer zwei. Einfach mal vorbeischauen.

http://www.canusa.de/hawaiihotels/hotel-wailea.html

Ein Schauspiel ganz anderer Art fand am 19.01.2011 statt. Auf Maui fiel seit einigen Jahren mal wieder Schnee. Am frühen Morgen war ein Teil des über 3.000 Meter hohen Haleakala mit einer weißen Schicht überzogen. Nicht nur für viele Hawaiianer ein unglaubliches Schauspiel. Als wir am frühen Nachmittag dann auf dem Gipfel waren, reichte es noch für einen kleinen Schneemann. Und wir kamen zur der Erkenntnis, dass der Schnee auf Hawaii genauso kalt ist wie in Europa und man mit Shorts nicht gerade perfekt gekleidet ist. Das gilt auf dem Haleakala nicht nur bei Schneefall, sondern das ganze Jahr. Auch wenn der wolkenverhangene Himmel sich immer nur für wenige Minuten aufgetan hat – das Naturschauspiel ist grandios (und das mit dem Schnee kommt ja zum Glück nicht allzu oft vor)!

http://www.nps.gov/hale/index.htm

Maui ist aber mehr als mondäne Ferienorte und verschneite Berggipfel. Es gibt eine schier endlos lange Liste an Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten – und daneben natürlich unendlich viele Strände.

Zu den Top 10 gehört auf jeden Fall ein Ausflug zum halb versunkenen Krater von Molokini. Seit die Insel 1977 unter Naturschutz gestellt wurde, finden sich heute hier bis zu 700 verschiedenen Fischarten. Ideal für Schnorchler und Taucher. Die Sichtweite beträgt in der Regel 20 bis 40 Meter und insbesondere am Vormittag ist das Wasser ruhig. Ausgangspunkt für fast alle Touren nach Molokini ist der Hafen von Maalaea in der Nähe von Kihei auf dem Weg nach Lahaina. Hier finden sich mehr als zehn Ausflugsunternehmen, die mit ihren unterschiedlich großen Schiffen Abfahrten zu fast jeder Tageszeit anbieten. Und von Januar bis März hat man hier auch eine sehr große Chance, Wale zu sehen. Dabei ist aber zu beachten, dass die Fahrten nach/von Molokini einem festen Fahrplan unterliegen und wenig Zeit für längere Stopps oder „Umwege“ zur Walbeobachtung bleibt.

Wenn man schon mal in Maalaea ist, sollte man unbedingt auch das Maui Ocean Center besuchen – mittlerweile die Nummer-eins-Touristenattraktion auf Maui. Im Riesenaquarium, in dem man durch einen Tunnel aus Plexiglas geht, bekommt man exzellente Eindrücke der Unterwasserwelt – oft besser als beim Tauchen. Die Vielfalt der tropischen Fische ist einmalig. Man sollte unbedingt den Audio-Guide in deutscher Sprache nehmen.

http://www.mauioceancenter.com

Neben den zahlreichen Attraktionen gehören natürlich auch die traumhaften Strände mit zum Pflichtprogramm. Insgesamt verfügt Maui über 50 Kilometer Sandstrand. Der wahrscheinlich schönste Strand Mauis ist der Big Beach in Makena, gleich hinter Wailea. Der mehr als drei Kilometer lange öffentliche Sandstrand ist vor allem bei den Einheimischen beliebt – man sollte ihn daher nicht gerade am Wochenende aufsuchen. Genau genommen ziehen sich die Strände wie an einer langen Perlenschnur entlang der Küste. Von Kapalua bis hinunter nach Lahaina und von Kihei bis Makena fügt sich fast ein Strand an den anderen.

http://www.gohawaii.com/maui/guidebook/topics/beaches-of-maui

Und noch ein Tipp: Ein Abstecher nach Paia, etwa zehn Minuten vom Flughafen Kahului entfernt, lohnt sich fast immer. In der ehemaligen Plantagenstadt, die sich in den 1970er-Jahren auch als Hippie-Paradies einen Namen machte, findet man am Hookipa Beach (bei Meile 9) jeden Nachmittag zahlreiche Surfer in der gewaltigen Brandung. Paia gilt heute als Surferhochburg von Hawaii, und jedes Jahr im Frühjahr finden hier die Weltmeisterschaften im Windsurfen statt. Und ein weiterer Tipp: Mama’s Fish House – eines der Top-10-Restaurants auf Maui – findet sich hier in Paia. Aber ohne Reservierung geht in der Regel nichts.

http://www.mamasfishhouse.com

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21.Januar 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Hawaii  Autor:


2 Kommentare für “Wenn auf Maui die rote Sonne im Meer versinkt …”

  1. Angelika sagt:

    Servus Johannes,

    freut mich dass es euch so gut geht! Noch viele schöne Sonnenuntergänge und Erlebnisse

    Liebe Grüße

    Angelika

  2. Drazen sagt:

    Hallo Johannes,

    freut mich das es Euch so gut gefällt. Doch wenn ich den Schneemann sehe, frage ich mich ob Ihr nicht doch in Whistler seid :).

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