Welcome to Hollywood

Das Hollywood Sign in Los Angeles

Auch heute stehen wir wieder früh auf, denn es gilt, die Stadt der Stars zu entdecken! Die Universal Studios, der Walk of Fame und Hollywood stehen auf unserem Plan. Da wir etwas Respekt vor dem chaotischen Stadtverkehr in Los Angeles haben, entscheiden wir uns, unser Wohnmobil in Long Beach auf dem öffentlichen Parkplatz eines Einkaufszentrums abzustellen und mit der Bahn nach Hollywood zu fahren. Komisch, auf dem Plan sah die Strecke gar nicht sooo lang aus, aber erst nach 90 Minuten erreichen wir die Station direkt bei den Universal Studios.

Zum Glück haben wir uns bereits in Deutschland um die Eintrittskarten gekümmert, sodass wir nicht lange anstehen müssen, sondern direkt in den Park gehen können. Dort besichtigen wir die verschiedenen Shows, von denen uns wohl besonders die 4-D-Vorstellung von Shrek in Erinnerung bleiben wird. Der 4-D-Eindruck entsteht dadurch, dass sich die Sitze im Kino passend zum Film mitbewegen und zudem einige Special Effects eingebaut sind. So bewirft zum Beispiel Shrek den Esel mit einer Wasserbombe, und zugleich wird man auf einmal selbst mit Wasser besprüht …

Universal Studios in Los Angeles

Nachdem wir uns noch die Water World Show, die Animal Show und einen Vortrag zu den Special Effects angesehen haben, entscheiden wir uns gegen die Rundtour zu den verschiedenen Drehplätzen berühmter Filme und Serien, weil wir es sonst nicht mehr schaffen würden, uns ein paar Orte von L.A. anzuschauen. Somit geht unsere Tour nun weiter zum Hollywood Boulevard, wohin wir ebenfalls mit der U-Bahn fahren. Das Fahrkartensystem ist in L.A. etwas anders, als man es aus Deutschland kennt. Man zieht sich am Automaten eine Karte und kann auf diese dann ein Guthaben laden. Wenn man die Metro benutzen möchte, hält man die Karte einfach vor jeder Fahrt an einen Scanner. Für Touristen gibt es aber praktischerweise auch ein Tagesticket.

Nun geht es endlich zum legendären Walk of Fame. So gut wie jeder berühmte Schauspieler oder Sänger ist hier mit seinem eigenen Stern vertreten. Wir schlendern den gesamten Boulevard entlang, legen den ein oder anderen Stopp in einem der vielen Souvenirshops ein und bewundern das bunte Treiben. Hier ist nämlich wirklich die Hölle los – Touristen aus aller Welt sind wild am fotografieren und staunen. Alle paar Meter wird man von unbekannten Musikern bedrängt, einmal kurz in deren neueste CD reinzuhören, oder verschiedene Vertreter der Touristenattraktionen texten einen zu. Eigentlich hatten wir uns fest vorgenommen, eine Tour zu den berühmten Villen und Häusern der Hollywoodstars mitzumachen. Leider fehlt uns dann jedoch die Zeit für diese zweistündige Fahrt. Unser dringender Tipp lautet also: Unbedingt zwei volle Tage in L.A. einplanen! So hat man die Möglichkeit, einen ganzen Tag in den Universal Studios zu verbringen und den anderen Tag Hollywood und Beverly Hills zu erkunden.

Der Walk of Fame in Los Angeles

Wir gönnen uns noch einen erfrischenden Softdrink in einem Restaurant und machen uns dann auf den Rückweg zu unserem Wohnmobil. Die Fahrt von Hollywood bis nach Long Beach führt uns durch viele verschiedene Viertel der Stadt. Der Unterschied zwischen dem reichen und glamourösen Hollywood und den etwas heruntergekommenen Vierteln im Südosten der Stadt ist schon sehr deutlich. Es zeigt uns aber auch, dass Los Angeles letztendlich eine ganz normale Großstadt ist: Arm und Reich leben nicht weit auseinander, aber doch in zwei völlig verschiedenen Welten.

Erschöpft erreichen wir unseren Camper in Long Beach. Wir sind wirklich müde von all den lustigen und interessanten Eindrücken dieser Großstadt und nicht mehr so recht motiviert, noch weit zu fahren. Da ich, Michelle, ein riesiger Fan der Serie O.C. California mit Mischa Barton bin, möchte ich natürlich nach Newport. Zufälligerweise befindet sich dort auch der nächstgelegene Campingplatz (mit 75 Dollar pro Nacht nicht der allergünstigste), den wir nach kurzer Besichtigungsfahrt durch den Stadtteil ansteuern. Hier wird einem wirklich alles geboten: ein Pool, zwei Whirlpools, eine kleine Strandbucht mit Bootsverleih und vieles mehr. Der Platz ist sein Geld wert.

Aus dem riesigen Camper neben uns ertönt mit einem Mal Musik, und eine Gruppe junger Leute macht es sich bei einem leckeren Barbecue bequem. Es dauert nicht sehr lange, und wir werden freundlich eingeladen, den Abend gemeinsam mit ihnen ausklingen zu lassen. Somit verbringen wir einen lustigen Abend mit waschechten Kaliforniern, die uns erzählen, wie es ist, im Golden State aufzuwachsen und zu leben.

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24.Dezember 2012  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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