Der schöne Waterton National Park

GRuppe am Grenzübergang Goat Haunt

Ausflug zum Glacier National Park über den Waterton Lake

Waterton-Glacier International Peace Park

Am nächsten Tag war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite, daher beschlossen wir mit zwei Wohnmobilen in den Waterton National Park zu fahren und dort erst mal im „Pearls Café“ ausgiebig zu frühstücken. Das Café ist ein echter Geheimtipp. Probieren Sie aus dem leckeren Frühstücksangebot unbedingt den „Stuffed Blueberry French Toast“! Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Anleger, wo unsere Waterton Lakes Cruise startete.

Die Waterton Lakes Cruise

Die Fahrt über den See dauerte etwa 45 Minuten. Bei fast mystischer Atmosphäre erlebten wir die wolkenverhangenen Berge und die wundervolle Natur. Auf der Waterton Lakes Cruise überquert man die Grenze zwischen den USA und Kanada, zu erkennen ist diese an einer Schneise, die in die Bäume geschlagen wurde. Der Zusammenschluss der beiden Parks ist ein Symbol der Freundschaft und des Friedens zwischen den beiden Ländern USA und Kanada und wurde aufgrund seiner besonderen Lage von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

Bei unserer Ankunft auf der amerikanischen Seite wurden wir von einem Ranger begrüßt, der allen Passagieren ein paar Informationen zum Waterton-Glacier International Peace Park mit auf den Weg gab. Obwohl wir die Landesgrenze zwischen Kanada und den USA per Schiff überquert hatten, mussten wir nicht einreisen. Nur wer weiter in den Glacier Park zu Wanderungen aufbrechen möchte, muss die ganz normalen Einreiseformalitäten bei zwei dafür stationierten Beamten erledigen. Nach einem Aufenthalt von 30 Minuten fährt das Boot zurück nach Kanada. Wir nutzen die Zeit für einen kleinen Spaziergang zum Grenzübergang Goat Haunt.

Der Waterton Lake mit Anleger

Anleger im Glacier National Park

Waterton Lakes Tour in Alberta

An Bord auf der Waterton Lakes Tour

Prince of Wales Hotel

Nachdem wir wieder in Waterton angelegt hatten, fuhren wir zum historischen Prince of Wales Hotel. Das 1927 erbaute Hotel beeindruckt mit seiner traumhaften Lage oberhalb des Waterton Lakes. Der Blick über den See ist unbezahlbar und unbedingt einen Besuch wert. Was von außen schon so schön ist, muss von innen auch toll sein, also beschlossen wir uns das Hotel genauer anzusehen. Beim Betreten fühlten wir uns gleich in das letzte Jahrhundert zurückversetzt. Das Hotel versprüht einen ganz eigenen Charme und beherbergt neben anderen Highlights den ältesten Fahrstuhl Kanadas!

Prince of Wales Hotel in Waterton

Das historische Prince of Wales Hotel

Ausblick aus dem Restaurant des Prince of Wales Hotels

Herrlicher Ausblick auf den Waterton Lake

Red Rock Canyon

Als Nächstes fuhren wir zum Red Rock Canyon. Die ca. 13 km lange Strecke dorthin bot uns einige tolle Aussichten. Wir sichteten unterwegs sogar einen Elch. In dieser Gegend ist es durchaus keine Seltenheit Elchen oder Schwarzbären zu begegnen. Am Canyon angekommen parkten wir unsere Camper und starteten von dort aus gleich den Rundweg, auf dem sich der Canyon leicht erkunden lässt. An seiner tiefsten Stelle ist der Canyon 23 Meter tief. Immer wieder bieten sich tolle Ausblicke hinunter bis zum kristallklaren Wasser. Vom Red Rock Canyon fuhren wir zurück zum Waterton Springs Campground. Bevor wir uns auf den Weg nach Montana machten, gab es noch ein paar Sandwiches zum Lunch. Nach den vielfältigen Erlebnissen am Morgen waren wir alle hungrig.

Fluß im Red Rock Canyon

Blick auf den Fluß im Canyon

Wanderer auf dem Red Rock Canyon Trail in Alberta

Red Rock Canyon Wanderweg

Montana wir kommen!

Gut gestärkt machten wir uns schließlich auf den Weg Richtung Süden in die USA. Nach ca. 30 Minuten erreichten wir den Grenzübergang Chief Mountain Border. Es war wenig los. Wir parkten unsere Wohnmobile und gingen in das Grenzhäuschen. Der Grenzbeamte hatte Humor und war sehr nett. Wir mussten alle unsere Fingerabdrücke abgeben und das obligatorische Foto machen lassen. Nachdem wir jeweils noch die Gebühr von sechs Dollar gezahlt hatten, bekamen wir alle einen Stempel in den Pass und konnten weiter fahren. Es klappte alles völlig unkompliziert.

Die Straßen Montanas führten uns durch wunderschöne Wälder aber auch schier unendlich große Ranches. So kam es, dass wir unterwegs an den Straßenrändern auch auf eher ungewöhnliche Passanten trafen: frei laufende Rinder. Manche marschierten auf der Straße und ließen sich durch unsere Camper gar nicht beirren. Nach ca. 45 Minuten Fahrt erreichten wir den kleinen, überschaubaren Ort St. Mary, der nach dem naheliegenden gleichnamigen See benannt wurde und den perfekten Ausgangspunkt für den östlichen Teil des Glacier National Park bietet.

Kuh auf Strasse in Montana

Ungewöhnliche Passanten auf Montanas Straßen

KOA St. Mary in Montana

Der KOA St. Mary Campground

Wir hatten Full-Hook-Up-Stellplätze auf dem KOA St. Mary reserviert. Full Hook-Up heißt, dass wir Frischwasser, Abwasser und Strom direkt am Stellplatz anschließen konnten. Zudem bietet der KOA saubere Sanitäranlagen, einen Pool und sogar einen Hot Tub sowie einen kleinen Laden. Nachdem wir angekommen waren, gab es als Erstes einen Snack: Nachos, Cracker und Dips dürfen auf keiner Campingtour fehlen. Am Lagerfeuer genossen wir den Blick auf die umliegenden Berge. Zum Abendessen wollten wir es gerne warm und gemütlich haben. Daher entschieden wir uns für den Snowgoose Grille in der St. Mary Lodge. Hier fand jeder ein passendes Gericht auf der Speisekarte!

 

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23.Juni 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada, USA  Autor:


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