Auf dem Historic Columbia River Highway zur Mt. Hood Winery

Blick vom Crown Point auf den Columbia River

Columbia River Gorge Schlucht

Gleich morgens um 8 Uhr checkten wir aus, um uns gemeinsam mit Karen von Travel Portland und Kieron auf den Weg zu machen. Unsere erste Ziele waren das Jupiter Hotel  und das gegenüberliegende Restaurant, um dort erst mal herrlich in der Doug Fir Lounge zu frühstücken, wo es für uns von Haferbrei über Bagel bis hin zu Rührei und viel Bacon alles gab. Toll fanden wir, dass man dort auch noch später frühstücken kann – bis 15 Uhr wird es angeboten. Von 11 bis 15 Uhr gibt es zudem einen Mittagstisch, und zum Abendessen kann man auch dorthin. Außerdem finden fast jeden Abend Konzerte von Live-Bands statt. Nach dem Frühstück schauten wir uns dann das Jupiter Hotel direkt daneben an, ein ehemaliges ganz nettes Motel, das in eine Art Boutique-Hotel verwandelt wurde und nun recht minimalistische und relativ günstige Zimmer bietet. Von den 81 Zimmern sind dort 23 mit zwei Betten ausgestattet, die restlichen haben jeweils ein Queen-Size-Bett. Wir fanden die Zimmer nett eingerichtet, auch wenn sie eher etwas kleiner sind. So ist das Hotel ein guter Tipp für alle Low Budget Traveler. Zu Fuß benötigt man etwa nur 10 bis 15 Minuten, um in die Stadt zu kommen, das Hotel liegt neun Blocks vom Fluss entfernt, eine Bushaltestelle befindet sich direkt davor. Das dortige Viertel ist sehr hip und hat viele Brauereien und Kellereien zu bieten.

Doug Fir Lounge in Portland

Die Doug Fir Lounge

Das Jupiter Hotel, Portland

Die Reisegruppe vor dem Jupiter Hotel

Das Vista House auf dem Crown Point

Nachdem wir ein paar wunderbare Tage in Portland genießen konnten und uns dann von Karen verabschiedeten, ging es weiter in Richtung Natur. Der erste Stop war nach einer recht kurvenreichen Dreiviertelstunde der Crown Point, wo das berühmte Vista House steht. Hier hatten wir eine bombastische Aussicht über die berühmte Schlucht Columbia River Gorge und den Historic Columbia River Highway, eine Route, auf der wir großteils gefahren sind, um dorthin zu kommen. Das 1916 erbaute Vista House beherbergt einen kleinen Souvenirladen und Toiletten. Der Historic Highway ist sehr schön und nur zu empfehlen, die Kurven sind jedoch nicht ganz ohne, aber die Sicht macht das wett. Manchmal schlängelt sich auch ein kilometerlanger Zug die Küste entlang, und man kann versuchen, die Waggons zu zählen. Weiter ging es für uns über die Latourell und die Wahkeena zu den Multnomah Falls. Letzterer ist der zweithöchste Wasserfall in den USA, der das ganze Jahr über Wasser trägt. Auch hier gibt es natürlich wieder einen Souvenirladen, Toiletten und die Möglichkeit, Snacks zu bekommen. Nach einem kurzen Spaziergang zur Brücke ging es für uns auch schon weiter, wir hatten schließlich noch ein paar weitere Ziele auf dem Plan. Wir machten noch eine kleine Pause in der Kleinstadt Hood River, ein nettes Örtchen mit ein paar schönen Läden. Dort holten wir unsere Lunchboxen in Boda’s Kitchen ab, wo man viel zum Mittagessen bekommt, etwa Antipasti, Sandwiches und Salate.

Straßenschild für den Columbia River Scenic Byway

Der Historic Columbia River Highway

Die Multnomah Wasserfälle

Die eindrucksvollen Multnomah Falls

Beste Aussicht auf Mt. Hood und Mt. Adams

Weiter ging es dann zur Mt. Hood Winery, wo wir nach etwa einer Dreiviertelstunde ankamen, wobei wir an Obstwiesen und Weinbergen vorbeifuhren. Dann konnten wir verschiedene Weine probieren und das mitgebrachte Lunch zu uns nehmen. Wir fühlten uns schon fast ausgehungert, es war ja auch schon nach 13 Uhr. Die Weine fanden wir richtig gut – und bei der Aussicht, direkt vor uns lagen der Mt. Hood und der Mt. Adams, schmeckten sie gleich noch viel besser! Nachdem wir den einen oder anderen Wein getrunken, die Lunchbox genossen und ein wenig Sonne getankt haben, fuhren wir schon wieder weiter. Gegen 16 Uhr, nach einer etwa eineinhalbstündigen Fahrt, kamen wir an der Timberline Lodge an. Direkt dahinter beginnen Wanderwege, und im Winter ist dort ein Skigebiet. Manchen kennen die Lodge sicherlich noch aus dem Film „The Shining“, denn sie diente damals als Kulisse für einige Aufnahmen. Dann hatten wir ein paar Minuten für uns – manche entschieden sich, an die frische Luft zu gehen und die ersten Meter der Wanderwege zu erkunden, andere wollten das vor Ort gebraute Bier testen. Nachdem das Bier getrunken war und die Ausflügler ihren Kaffee zum Mitnehmen bekommen hatten, ging es weiter. Gegen halb sechs kamen wir im großen The Resort at the Mountain an, in dem wir übernachteten. Dort gibt es auch das Altitude Restaurant, wo wir danach hingingen und uns mit einem Sechs-Gänge-Menü verwöhnen ließen. Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt, und die Portionen waren nicht gerade klein.

Die Mount Hood Winery

Blick auf den Mount Hood vom Weingut

Die Sonnenterrasse der Mt. Hood Winery

Auf der Terrasse der Mt. Hood Winery

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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9.August 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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