Mit dem Wohnmobil entlang der Route 66 bis Las Vegas

Manhattan, Times Square im Big Apple

Geschäftiges Treiben am Times Square in Manhattan

Svenja Klos-Matthies, Webmaster bei CANUSA TOURISTIK in Hamburg, war im vorigen Frühjahr mit ihrem Mann und ihren damals sechs und eineinhalb Jahre alten Söhnen für 3 Wochen mit dem Wohnmobil in den USA unterwegs. In ihrem Blog berichtet sie von Ihren tollen Erlebnissen und den alltäglichen Herausforderungen die sich beim Reisen mit kleinen Kindern stellen, insbesondere, wenn eines davon zeitweise auf den Rollstuhl angewiesen ist.

Ihre Tour starteten sie in der Nähe von Chicago und fuhren quer durch die USA – bis nach San Diego. Dabei folgten sie immer wieder der berühmten Route 66 und durchquerten dabei 11 Staaten! Highlights der Reise waren etwa der Gateway Arch, in St. Louis, die Cadillac Ranch bei Amarillo, Albuquerque in New Mexico, die Nationalparks in Utah und die Glitzerstadt Las Vegas.

Ein Abstecher nach Manhattan und weiter nach Grand Rapids

Unsere Reise begann am Hamburger Flughafen. Wir, das sind Svenja und Florian sowie die Kinder Jonathan (6 Jahre) und Jesse (16 Monate), hatten uns zum Ende unserer gemeinsamen Elternzeit und vor der Einschulung von Jonathan dazu entschlossen, einen Wohnmobilurlaub zu machen. Bereits vier Jahre zuvor hatten wir schon mal eine ähnliche Tour gemacht, damals waren wir allerdings etwas mehr als zwei Wochen von Chicago nach Boston unterwegs und hatten außerdem nur ein Kind. Nun wollten wir insgesamt einen Monat lang Urlaub machen und drei Wochen davon mit einem Wohnmobil auf der Strecke von Elkhart, etwas östlich von Chicago in Indiana, bis nach Las Vegas fahren.

Ein Großteil der Strecke verläuft parallel zur legendären Route 66 quer durch die USA. Würde mit unseren beiden Kindern an Bord alles gut klappen, oder käme es zum totalen Desaster? Etwas mulmig war uns allein schon, wenn wir an den Langstreckenflug dachten – und dann hatten wir ja noch eine rund 5000 Kilometer lange Fahrt vor uns. Was hatte uns da nur geritten? Immerhin hatten wir noch ein paar Tage dafür eingeplant, uns vorher bei einem Freund in Grand Rapids an die Zeit und das Klima zu gewöhnen. Und auch am Ende der Reise wollten wir noch ein paar Tage bei Freunden in San Diego bleiben. Also, es würde schon alles gut werden …

Der Flug nach Newark

Der Check-in und das Boarding für unseren Flug mit United Airlines über Newark nach Grand Rapids in Michigan klappte trotz unseres vielen Gepäcks unkompliziert. Neben den vier Reisetaschen hatten wir noch einen Buggy und einen Kindersitz für Jesse sowie einen Rollstuhl und einen Rollator für Jonathan dabei, aber wir konnten alles problemlos mitnehmen. Pünktlich hob unser Flieger in Hamburg ab und steuerte Newark an. Joni und Jesse machten ihre Sache prima. Nach einem leckeren Lunch machte Jesse seinen Mittagsschlaf einfach auf den ausgezogenen Tischen vor uns, während Joni mit dem Bordprogramm beschäftigt war – drei deutschsprachige Kinderfilme wollten schließlich geguckt werden! Als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, machten wir uns auf den Weg zur Passkontrolle. Wir waren überrascht, wie wenig dort los war, und schon nach kurzer Zeit betraten wir den amerikanischen Boden. Das geht dort normalerweise anders, denn man hatte uns vorab schon auf längere Wartezeiten vorbereitet. Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten – das muss man bei der ersten Landung auf amerikanischem Boden erst einmal machen – erfuhren wir auch, warum es an dem Tag so leer war. Aufgrund des Sturms wurden diverse Flüge gestrichen, auch unser Anschlussflug nach Grand Rapids fand nicht statt. Nachdem die Landung ja gerade ziemlich holprig verlief, waren wir gar nicht mal so unglücklich darüber. Ganz unkompliziert wurden wir auf unsere Wunschmaschine am nächsten Tag umgebucht und erhielten für die Nacht ein Zimmer in einem Hotel am Flughafen. Wir freuten uns auf eine Dusche, ein großes, weiches Bett und am nächsten Tag auf einen geschenkten Vormittag in New York! Jesse hielt trotz der für uns schon ziemlich vorangeschrittenen Zeit prima durch, sodass im Hotel noch Zeit für einen ersten Burger blieb. Gemeinsam gaben wir uns danach dem Jetlag geschlagen und fielen allesamt ins Bett.

Newark Flughafen

Ankunft am Flughafen Newark

Der New Yorker Zoo

Ein aufregender Besuch im Zoo

 

 

 

 

 

 

 

 

New York, New York …

Der nächste Tag war regnerisch und begann aufgrund der ungewohnten Zeit für uns schon um 4 Uhr morgens. Wir frühstückten kurz am Flughafen und checkten vorsichtshalber auch schon mal für den Nachmittagsflug ein. Dann machten wir uns mit der Bahn auf den Weg nach Manhattan. Wir planten etwa eine Stunde für die Strecke mit dem AirTrain und der Regionalbahn ein, was auch in etwa hinkam. In Manhattan erwartete uns dann plötzlich bestes Wetter, und wir ließen uns begeistert vom Menschenstrom über den Times Square und den Broadway bis hin zum Central Park treiben. Es machte uns so viel Spaß, dass wir nur noch schauten und staunten und dabei die Zeit vergaßen. Am Ende fehlte uns dann die Zeit dafür, irgendeine der Aktivitäten zu unternehmen, die wir uns herausgesucht hatten. Aber egal, es war auch so ein schöner Einstieg in den Urlaub … Als wir zurück am Flughafen waren, erwartete uns schon die Maschine nach Grand Rapids. Sie war sehr klein und hatte nur drei Sitze pro Reihe – wir waren dann gleich doppelt froh, dass wir am windigen Tag zuvor nicht weiterfliegen konnten. Aber nun gab es optimales Flugwetter, und wir flogen, jeder mit einem schlafenden Kind auf dem Schoß, ganz entspannt die zwei Stunden nach Michigan. Dort wurden wir von unserem Freund Kai abgeholt, der uns in nur 20 Minuten zu sich nach Hause ins Gaslight Village in East Grand Rapids brachte. Dort hatten wir dann noch zwei Tage, um uns an die Zeit zu gewöhnen und richtig anzukommen. Was das Wetter betraf, so hatten wir leider etwas Pech. Nachdem es im März angeblich schon richtig sommerlich war, wagten wir uns bei leichtem Schneefall und eiskaltem Wind immer nur kurz vor die Tür. Am nächsten Tag fuhren wir aber trotzdem mit dem Bus in den Zoo. Die Kälte spürten auch die Tiere, denn Tiger, Löwen und Affen machten sich rar. Nur die Bären trotzten der Kälte und beeindruckten Jesse, der hier seinen ersten Zoobesuch erlebte. Wir wärmten uns bei den Pinguinen und Fröschen auf und machten uns dann mit dem Bus auf den Rückweg. Wenn es nur nicht so kalt gewesen wäre …

Atlas Statue in Manhattan, New York

Atlas Statue vor dem Rockefeller Center

Die St. Patrick's Cathedral im Zentrum von New York

Die St. Patrick’s Cathedral

 

 

 

 

 

 

 

 

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17.Mai 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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