Von New Orleans über Florida nach New York

Downtown New Orleans

Da möchte jeder gerne mal hin: Das berühmte French Quarter in New Orleans

New Orleans – The Big Easy

Um dem Schmuddelwetter in Deutschland zu entfliehen und einmal die vorweihnachtliche Stimmung in Amerika zu erleben, haben meine Freundin Julia und ich kurzerhand beschlossen, eine 12-tägige Mietwagentour durch die Südstaaten und an die Ostküste der USA zu machen. Als Inspiration für unsere Tour dienten uns die zwei Autoreisen Einkaufen im Süden der USA und das Florida Sunshine Special 3: Wir haben diese beiden Touren kombiniert und individuell auf unsere Wünsche angepasst. Herausgekommen ist eine Reise von New Orleans über den Florida Panhandle, die Golfküste Floridas entlang nach Miami und einem Zwischenstopp in New York auf der Rückreise.

Am Abreisetag flogen wir mit zweieinhalb Stunden Verspätung in Hamburg los. Zunächst ging es nach Newark in New Jersey und von dort aus weiter über Houston nach New Orleans. Den Louis Armstrong New Orleans International Airport erreichten wir trotz Verzögerung zur geplanten Zeit. Der Flughafen befindet sich 15 Meilen außerhalb der Stadt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten vom hier in die Stadt zu gelangen, wovon jedoch das Taxi – zumindest wenn man zu zweit ist – mit 36 Dollar die günstigste Variante ist. Nach zwanzig Minuten kamen wir an unserem Hotel, dem Sheraton New Orleans an. Das Sheraton ist sehr zentral gelegen, das berühmte French Quarter ist fußläufig erreichbar. Von unserem Zimmer im 35. Stock hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt und die sehr belebten Straßen – es war Samstag und die Straßen voll mit Menschen in Ausgehlaune in, nennen wir es mal, bemerkenswerter Kleidung. Wir waren von der Anreise allerdings so geschafft, dass wir uns leider nicht mehr zum Feiern aufraffen konnten.

Hotel Sheraton New Orleans in Louisiana

Das Sheraton New Orleans

Zimmer im Sheraton New Orleans

Gemütlich und mit tollem Ausblick über New Orleans

 

 

 

 

 

 

 

 

New Orleans mit den Segway erkunden

Den Sonntag wollten wir mit einem leckeren Frühstück starten: Wir hatten den Tipp bekommen, ins Ruby Slipper Café direkt um die Ecke vom Hotel zu gehen. Aber den Tipp haben wohl viele andere auch bekommen – die Schlange vor dem Café war sehr lang. Reservieren kann man im Ruby Slipper nicht, alles läuft auf first come, first served Basis. Uns fehlte aber die Zeit so lange zu warten, denn wir hatten eine Segway Tour gebucht, um die Stadt kennen zu lernen. Es gab keine weiteren Reservierungen und so kamen wir in den Genuss einer Privattour. Unser Guide Jon erzählte uns auf der Tour durch die Viertel French Quarter und Marigny viel über die Geschichte und die Geschichten der Stadt. Nebenbei gab es noch so einige Shopping-, Restaurant- und Bar-Tipps, die wir vermutlich nicht alle schaffen würden – zumindest nicht während dieses Aufenthalts.

 

Geführte Segway Tour in New Orleans

Segway Tour durch New Orleans

French Market in New Orleans, Café du Monde

Buntes Treiben im Café du Monde im French Market

Das French Quarter

Auf unserem Weg zum French Market zogen wir ein wenig durch die Geschäfte. Die Mischung aus Souvenirs und Kuriositäten ist klasse, aber es sind auch einige wirklich aussergewöhnlich tolle Läden dabei. Zwei davon möchte ich besonders erwähnen: Pepper Palace und Dollz & Dames. Das Dollz & Dames in der Decantur Street ist ein besonderer Tipp für alle Frauen, die den Rockabilly Style lieben. Hier gibt es tolle Kleidung und vor allem traumhafte Schuhe, die ausschließlich für diesen Shop hergestellt werden. Freunde der Schärfe sollten sich das Pepper Palace nicht entgehen lassen! Zahlreiche Saucen der verschiedensten Schärfegrade stehen zum Probieren bereit, darunter zum Beispiel auch eine nicht allzu alltägliche Barbecue-Sauce mit Apfel-Zimt-Geschmack (schmeckt tatsächlich!) oder die allseits beliebten Voodoo-Saucen. Wer seine Chilis demnächst selbst ziehen möchte, bekommt die Samen dafür ebenfalls hier. Der Laden befindet sich direkt neben dem French Market.

Der French Market ist eine Mischung aus Food Court und Flohmarkt. Der Markt bietet von Souvenirs über Einheitsartikel, die man überall bekommt, auch ein paar handgefertigte Produkte, wie zum Beispiel Schmuck aus recycelten Gitarrensaiten. Die zahlreichen Essensbuden haben für jeden Geschmack etwas aus der einheimischen Küche zu bieten. Ich hatte einen Alligator Burger – das war aber wohl auch mein erster und letzter.

Coole Läden in der Magazine Street in New Orleans

In New Orleans gibt es viele originelle Läden

Die Cathedral Basilica of Saint Louis

Die St. Louis Cathedral im French Quarter

Im Anschluß an den Bummel über den French Market statteten wir der Mall Riverwalk Outlet Collection einen kurzen Besuch ab. Im Vergleich zu anderen Malls ist diese eher klein, aber wenn man zum Beispiel in New Orleans seine Kreuzfahrt beginnt, so bietet sich die Mall zum Shoppen an, denn sie befindet sich direkt am Kreuzfahrtterminal.

 

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16.Dezember 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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