Von Marathon zum Bahia Honda State Park

Schwimmen mit Delfinen in Marathon

Heute steht etwas ganz Besonderes auf dem Programm: Schwimmen mit Delfinen! Darauf freuen wir uns schon die ganze Zeit! Wie gut, dass die Entfernungen auf den Keys nicht allzu groß sind, sodass wir recht zügig in Marathon ankommen und unser Wohnmobil, das wir inzwischen Molly nennen, auf vier Parkplätze stellen!

Es geht ins Dolphin Research Center, wo wir uns zu einem 20-minütigen „Dolphin Dip“ einfinden. Da wir noch ein bisschen Zeit haben, schauen wir uns vorher die Anlage an und können gleich ein paar Delfine sehen, die in den Becken herumtoben. Sie quieken und plantschen und scheinen richtig Spaß zu haben. Dann geht es endlich los! Die Trainerin Jennifer begrüßt uns sehr freundlich und führt unsere Gruppe zum Becken mit den Delfinen. Wir haben das Vergnügen mit den Delfinschwestern Pandora und Calusa, zwei ausgesprochen hübschen Delfindamen! Jennifer ist eine supernette Trainerin, und es ist toll zu sehen, wie liebevoll sie mit den Tieren umgeht und mit ihnen spricht – als wären es ihre Kinder! Wir dürfen uns auf eine Plattform im Wasser stellen und nacheinander Pandora die Hände reichen und sie streicheln. Wahnsinn! Die Haut fühlt sich ein bisschen gummiartig an, sehr faszinierend. Danach tanzen und klatschen wir und spritzen die Delfinschwestern nass, und Calusa und Pandora erwidern dies. Das macht richtig Spaß, und auch den beiden scheint es sehr zu gefallen … Diese Tiere sind unheimlich aufmerksam und klug, auch die weiteren Kommandos setzen sie sofort um und machen einen Salto oder schwimmen rückwärts! Dafür gibt es natürlich eine „fischige“ Belohnung. Die Trainerin unterhält sich sogar mit den beiden Tieren, und diese reagieren auf jedes Wort und jede Bewegung, sogar mit verschiedenen Geräuschen. Ein unvergessliches Erlebnis! Die 109 Dollar pro Person sind genau richtig angelegt! Die CD mit all den dabei entstandenen Fotos, die eine Mitarbeiterin gemacht hat, wollen wir natürlich auch kaufen! Eine schöne Erinnerung, daran werden wir noch oft denken!

Schwimmen mit zwei bezaubernden Delfinen

Danach steuern wir unseren nächsten Campingplatz an, der im Bahia Honda State Park liegt. Aber leider müssen wir feststellen, dass man nur mit einer Reservierung einen Stellplatz erhält – diese haben wir natürlich nicht! Das sollte man beim nächsten Mal bedenken. Als Alternative entscheiden wir uns für die Big Pine Fishing Lodge und sind hochzufrieden! Das schöne Plätzchen für unsere Molly, fast direkt am Wasser, lässt uns den anderen Campingplatz schnell vergessen. Ein Haustier haben wir hier auch gleich – ein Key Deer begrüßt uns etwas scheu und schleicht um unser Wohnmobil herum. Süß!

Key Deer auf dem Campingplatz Big Pine Fishing Lodge Campingplatz

Da die Sonne immer noch so herrlich scheint, entscheiden wir uns, eine Runde im Pool zu schwimmen. Fröhlich plantschen wir ein bisschen und entspannen uns danach auf den Liegen, um weiter an unserer noch nicht vorhandenen Bräune zu arbeiten. So lässt es sich leben!

Swimmingpool der Big Pine Fishing Lodge

Heute gibt es zum Abendbrot Backkartoffeln mit Sour Cream und einen kleinen Salat. Eigentlich wollten wir noch eine Runde Billard im Poolhaus spielen – ein weiterer Pluspunkt dieses Campingplatzes –, aber wir sind so platt, dass wir uns nach kurzer Zeit in unsere Betten begeben und mit bezaubernden Gedanken an das Schwimmen mit den Delfinen einschlafen.

Am nächsten Morgen machen wir erst mal eine Erkundungstour ins Grüne und spazieren auf einem schmalen Pfad durchs Dickicht, das sich direkt am Ende des Campingplatzes befindet. Schon bald wird klar, dass wir durch die Natur laufen, ohne die spannenden Tierarten zu sehen, die zuvor auf dem Warnschild angekündigt worden waren (zum Beispiel Black Snakes und Spinnen). Allerdings lernen wir Eddy kennen, einen süßen Einsiedlerkrebs, der richtig flink über die Steine flitzt – total witzig!

Ein Einsiedlerkrebs namens Eddy Bootstour zum Riff

Dann satteln wir die Fahrräder und radeln zum 6 Kilometer entfernten Bahia Honda State Park. Über die Brücken und gegen den Wind ist das schon etwas anstrengend, aber wir meistern es. Eigentlich wollen wir schwimmen und uns in die Sonnen legen, aber das Wetter spielt noch nicht so recht mit. Deshalb entscheiden wir uns für die spätere Schnorcheltour gegen Mittag.

Nach einem leckeren Mittagessen geht es aufs offene Meer hinaus. Knapp eine Stunde später erreichen wir das Riff und dürfen mit unserer Ausrüstung ins Wasser springen. Was für ein Spaß! Das zuvor mit 27 Grad angekündigte warme Wasser fühlt sich dann doch etwas kälter an. Aber egal, wir erkunden jetzt das wirklich wunderschöne Riff! Die vielen verschiedenen Fischarten, die sich dort tummeln, lassen sich toll beobachten, und durch das himmelblaue, klare Wasser hat man einen fantastischen Blick bis auf den Grund – einfach traumhaft! Es macht Spaß, im Wasser umherzuschwimmen und auf eigene Faust diese herrliche Natur zu erforschen. Die Crew an Bord ist sehr nett und hilfsbereit und passt vom Boot aus gut auf alle Teilnehmer auf – wir fühlen uns sicher. Für 40 Dollar pro Person lohnt sich dieser dreistündige Ausflug auf jeden Fall!

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19.März 2012  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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