Von Friday Harbor nach Vancouver

Blick auf den Stanley Park

Überfahrt mit Blick auf den Stanley Park in Vancouver

Der letzte Tag im Wohnmobil

Wir genossen unser Lagerfeuer und den letzen Abend in unserem rollenden Heim auf dem kleinen Campingplatz San Juan County Park. Die San Juan Islands und Friday Harbour haben uns trotz des regnerischen Wetters sehr gut gefallen. Wir hatten schöne Ausflüge gemacht und lecker gegessen. Nun bereiteten wir uns auf die Rückreise nach Vancouver am kommenden Tag vor.

 Am nächsten Morgen hatte Karlotta kein Fieber mehr, dafür aber einen Ausschlag am ganzen Körper, von der Stirn bis zum Knie. Was sollten wir nun machen? An einem Sonntag auf der Insel zum Arzt gehen? Wir frühstückten erst mal und beschlossen, danach ins Krankenhaus zu fahren. Wir setzten unseren Freund Christo im Café in Friday Harbor ab, fuhren dann zum Krankenhaus. Dort kamen wir sofort dran, und Karlotta wurde gründlich durchgecheckt. Nach fast zwei Stunden im Krankenhaus konnten wir wieder gehen und waren erleichtert, dass es wahrscheinlich nur eine Virusinfektion war. Dann holten wir schnell Christo ab und kamen gerade noch rechtzeitig zur Fähre – sie war an dem Tag die letzte, da ein Sturm aufzog und alle Fahrten zwischen Festland und den San Juan Islands eingestellt wurden. In Anacortes angekommen, setzten wir Christo ab und fuhren noch bis Birch Bay, dem Campingplatz, den wir schon zu Beginn unserer Reise genutzt hatten.

Wohnmobile in der Fraserway Station

Fraserway Station in Vancouver

Granville Island in Vancouver

Blick auf Granville Island

Das Wohnmobil wieder bei Fraserway RV abgegeben

Der Vermieter Fraserway RV hatte uns gefragt, ob wir unsere Rückgabe erst später, so gegen 13 Uhr machen könnten, statt innerhalb der regulären Zeit bis 12 Uhr, denn sie würden an dem Vormittag mehr als vierzig Rückgaben haben. Das kam uns sehr entgegen – wir brauchten doch etwas länger, um unsere Koffer zu packen und das Wohnmobil für die besenreine Übergabe fertig zu machen. Die Rückgabe geht erfahrungsgemäß immer flott. Fraserway RV ist einer der wenigen Anbieter, die Transfers zum Flughafen oder in die Stadt anbieten. Wir wurden mit unserem vielen Gepäck inklusive Fahrradhänger und Mountainbikes in unser Innenstadthotel Fairmont Waterfront Vancouver gebracht – ein super Service! Im Hotel angekommen, legten wir Karlotta erst einmal schlafen. Unser Zimmer war ein frisch renoviertes großes Eckzimmer mit Blick auf den Hafen und die Berge. Ein Kinderbett wurde uns kostenlos ins Zimmer gestellt. Am späten Nachmittag gingen wir ins Tourism Vancouver Visitor Centre und holten uns ein paar Tipps und Anregungen für die nächsten Tage. Die Wettervorhersage sah leider nicht so gut aus: Regen, Regen, Regen und noch nicht einmal 10 Grad. Brrr, es war Herbst geworden. Wir kannten Vancouver schon von vorherigen Reisen, sodass wir nicht mehr die klassischen Sehenswürdigkeiten abklappern, sondern uns eher etwas treiben lassen wollten. Etwa um viel asiatisch essen zu gehen – in Vancouver leben ja nach dem Chinatown in San Francisco die meisten Asiaten außerhalb Asiens – sowie den Stanley Park mit dem Rad zu erkunden und nach Granville Island zu fahren. Am ersten Abend landeten wir bei Sea Monstr Sushi – ganz süß mit nur fünf Tischen und ein paar Hockern an einer Theke. Das Essen fanden wir megalecker, und auch Karlotta konnte vom ersten Sushi ihres Lebens nicht genug kriegen. Nach einem sehr netten Abend kamen wir gegen 20 Uhr zurück in unser Hotel, brachten Karlotta ins Bett und freuten uns auf ein richtiges, großes Bett sowie eine heiße Dusche.

Vancouvers Aqua Bus

Aqua Bus Station Vancouver

Public Market auf Granville Island

Granville Island Public Market

Mit dem Aquabus nach Granville Island

Am nächsten Morgen frühstückten wir im hauseigenen Restaurant „HERON“. Nach dem leckeren Frühstück und einer Führung durch das Hotel schlief Karlotta noch eine Runde, dann wollten wir nach Granville Island. Netterweise hatte es mal aufgehört zu regnen. In nur 20 Minuten erreichten wir zu Fuß die Haltestelle des Aquabusses am False Creek. Die sogenannten Wasserbusse fahren alle 10 Minuten. Auf Granville Island gibt es diverse Geschäfte und Restaurants, vor allem aber den großen Public Market. Wir probierten uns so durch die Leckereien – yummi! Uns wurde für Kinder auch der Kids Market empfohlen. Als wir dort ankamen, war es allerdings eher etwas für Kinder ab zwei Jahren. Es gab dort Spielecken, Erlebniswelten und gaaaanz viele Geschäfte mit Kinderspielzeug. Karlotta war froh, mal aus ihrem Hänger zu kommen und sich ein bisschen auf den Turnmatten zu bewegen. Dabei machten wir die Bekanntschaft mit einer Familie aus Schweden – ein netter Plausch, und die Kids hatten Spaß zusammen. Nach unserem Besuch auf Granville Island wollten wir noch mit dem Aquabus weiter zum Stadtteil Yaletown fahren. Dort gibt es echt coole Bars, Kneipen und Restaurants, und abends ist er in Vancouver absolut angesagt. Wir schlenderten durch das tagsüber doch recht leere Viertel und stellten uns vor, wie cool es hier abends sein würde. Am späten Nachmittag kamen wir zurück ins Hotel und legten die Füße hoch. Fürs Abendessen beschlossen wir, dort zu bleiben, da ich mich an dem Tag recht schlapp fühlte. Kay ging noch einmal zum Sea Monstr Sushi in Gastown und besorgte uns etwas zu essen – sehr gut, das schmeckte auch im Hotelzimmer wirklich prima!

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1.März 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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