Von den Outer Banks nach Raleigh

Die Südstaaten und ihr besonderes Flair

Südstaaten-Charme in Raleigh

Auf dem Weg nach Raleigh

In einigen unserer Zimmer klingelte der Wecker früh, denn wir hatten an diesem Tag die Gelegenheit, den Sonnenaufgang am Meer zu fotografieren und ein paar ruhige Minuten am Strand zu verbringen. Nach dem Frühstück waren wir dann um 9 Uhr abfahrbereit, steuerten mit unseren Mietwagen aber zuerst den nahegelegenen Stop & Shop an, um ein paar Snacks und Getränke für die Fahrt zu besorgen. Bei dem Laden in Kill Devil Hills handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Tankstelle und den dazugehörigen Minimarkt. Nein, in diesem Laden sahen wir einfach alles – denn von Flip-Flops und T-Shirts über Bodyboards, Beachwear und Flugdrachen bis hin zu Snacks, Getränken und Souvenirs verfügt der Shop auch über ein umfangreiches Angelequipment und hervorragende Delikatessen. Seit über 25 Jahren ist dieser Laden der Anlaufpunkt für Locals und Touristen, die sich zum Frühstücken oder für die Mittagspause einen leckeren Sandwich besorgen.

Raleigh: Zweitgrößte Stadt North Carolinas

Raleigh Skyline

Die Fahrt von den Outer Banks führte uns auf dem Highway 64 über Roanoke Island und vorbei am Alligator River National Wildlife Refuge, was uns etwas an die Everglades in Florida erinnerte, bis zum Festland. Nach vier Stunden Fahrt kamen wir in Raleigh an, der mit 500.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt North Carolinas, die zugleich die Hauptstadt ist. Dort bemerkten wir auch gleich den Südstaaten-Charme – besonders die Häuser mit den großen Verandas und den Säulen auf der Vorderseite erinnerten an den Süden.

 

 

Die Videri Chocolate Factory im Warehouse District

Zunächst steuerten wir die Crabtree Valley Mall an. Wir hatten rund eine Stunde Zeit für die über 200 Shops und einen großen Food-Court, um eine kleine Zwischenmahlzeit zu genießen. Danach fuhren wir zu der Videri Chocolate Factory im alten Warehouse District, die sich im Raleigh Depot aus dem Jahr 1912 befindet. Während einer kleinen eigenständigen Tour konnten wir etwas über die hier verwendeten Zutaten (Bio-Qualität und fair gehandelt) sowie den Herstellungsprozess erfahren. Die Schokolade ist immer handgemacht und kann natürlich auch probiert werden. Es sind vorwiegend Sorten dunkler Schokolade mit einem hohen Schokoladenanteil (50 bis 90 Prozent). Viele der Gäste kommen aber auch, um dort einen leckeren Kaffee oder Espresso zu trinken. Nach einer guten halben Stunde hatten wir alles gesehen und den Kaffeedurst gestillt. Um 16 Uhr checkten wir dann in unserem Hotel in Downtown Raleigh ein.

Raleigh: Die bekannte Videri Chocolate Factory

Videri Chocolate Factory in Raleigh

Geröstete Kakaobohnen in der Chocolate Factory

Geröstete Kakaobohnen für Viderie-Schokoladen

Gemütlich im Raleigh Beer Garden sitzen

Nachdem wir unsere Koffer auf die Zimmer gebracht hatten, ging es auch schon weiter. Zu Fuß brauchten wir nur wenige Minuten, um zum Raleigh Beer Garden zu kommen. Der erst kürzlich eröffnete Biergarten befindet sich zentral im hippen und trendy Stadtteil Glenwood. Mit 144 lokalen Bieren aus North Carolina und weiteren 222 nationalen und internationalen Bieren handelt es sich um die weltweit größte Auswahl an gezapften Bieren und damit um die richtige Adresse für Bierliebhaber. Für die nötige Grundlage wird auch gesorgt: von Salaten über Pizzen bis hin zu Sandwichen und Burgern ist sicherlich für jeden etwas dabei. Besonders das Innere ist liebevoll gestaltet – hier hatte man noch selbst Hand angelegt und die Bars aus den Bäumen gezimmert, die vorher noch auf dem Grundstück gestanden haben. Bei einem Beer Tasting bekamen wir Biere aus unterschiedlichen Regionen North Carolinas zum Probieren vorgesetzt – die Geschmacksvielfalt fanden wir erstaunlich, denn es waren ein paar sehr exotische und gewöhnungsbedürftige Biere dabei …

Bier Garten in Raleigh

Gemütliche Atmosphäre im Raleigh Beer Garden

366 Biersorten im Raleigh Beer Garden

Beer Tasting im Beer Garden

Das Restaurant für unser Abendessen konnten wir ebenfalls zu Fuß erreichen. Ein paar Blocks die Glenwood Avenue hochgelaufen, schon standen wir vor dem Restaurant Plates Neighborhood Kitchen. Wir entschieden uns für einen großen Tisch draußen, wo es auch die Live-Musik gab. Die Auswahl auf der Menükarte war zwar recht klein, aber nachdem jeder etwas gefunden und das Essen bekommen hatte, waren alle begeistert. Es gab raffinierte Kombinationen von traditionellen Gerichten aus aller Welt und ausgewählten Zutaten aus der Region – so wurde das Dinner zum Geschmackserlebnis nach dem Motto: „Come taste the world – globally inspired and locally produced.“ Im Hibernian Pub tranken wir danach zum Tagesabschluss noch den einen oder anderen Absacker. Dieser Irish Pub ist wirklich empfehlenswert; nachdem er Ende 2012 abgebrannt war, wurde er vor kurzer Zeit wieder neu eröffnet. Es gibt auch in der Woche häufig Live-Musik, und von der Terrasse im Obergeschoss konnten wir einen schönen Ausblick auf Downtown Raleigh genießen.

 

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19.Juli 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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