Tag 2: Von Colorado Springs bis Alamosa

Das Broadmoore Hotel in Colorado

Fam-Gruppe vor dem Broadmoor Hotel

Wir starteten nach dem Aufstehen bei strahlend blauem Himmel vom Cheyenne Mountain Resort & Club und genossen einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Berge.

Das umfangreiche Frühstücksbuffet im Del Lago Restaurant des nahe gelegenen Luxushotels The Broadmoor ist überwältigend und das Hotel einen Besuch wert, auch wenn man dort keine Übernachtung gebucht hat. Die Anlage ist um einen See herum angelegt, und die anmutigen Gebäude vermitteln ein mediterranes Flair. Das sonntägliche Brunch soll der absolute Hit sein, dafür ist unbedingt eine Reservierung erforderlich. Unser Programm ging direkt nach dem Frühstück los.

Bei einer Rundreise durch atemberaubende Landschaften darf natürlich die passende Musik nicht fehlen. Unser „Guide“ Marcel hatte die thematisch passenden CDs parat. Die Playlists findet man am Ende unserer Tagesetappen, falls sich jemand Inspiration holen möchte …

Direkt auf dem Hotelgelände warteten zwei Colorado-Cowboys von Adventures Out West mit ihren Jeeps auf uns. Es begann eine rasante Fahrt in den Cheyenne Canyon mit einem Halt an den Helen Hunt Falls. Hier nehmen dann auch viele Wander-Trails ihren Anfang. Die Jeeptouren von Adventures Out West beginnen ab eineinhalb Stunden und kosten ab 40 Dollar pro Person. Wir erfuhren sehr viel über die Felsformationen, die Geschichte Colorado Springs und darüber, welche Aktivitäten sich einem bieten. Unser Fahrer Denim wusste es, uns lautstark für seine Heimat zu begeistern. Im North Cheyenne Canyon kann man zum Beispiel auf dem Seven Bridges Trail die spektakuläre Aussicht über die Ebene sowie auf die Wasserfälle genießen und auf schönen Picknickplätzen verweilen. Wenn man weiter in den North Cheyenne Canyon fährt, erreicht man gut gelegene Wanderwege, aber auch tolle Trails für Mountainbiker, die entlang unbefestigter Straßen und durch natürliche Tunnelschluchten verlaufen. Und weiter ging es in den Garden of the Gods, der sicherlich aufgrund der markanten roten Sandsteinformationen, darunter die „Kissing Camels“ und der „Balanced Rock“, zu den Highlights von Colorado Springs zählt. Hier kommen wirklich alle Naturliebhaber auf ihre Kosten, sie können wandern, klettern, reiten oder Rad fahren. Eine Aussichtsstraße umrundet das Terrain und bietet die Option, vom Park aus zu den imposanten Felsgruppen zu starten. Und immer ist im Hintergrund der beeindruckende Berg Pikes Peak mit seinen rund 4300 Metern Höhe zu sehen. Der Eintritt, der Besuch des Visitor Center sowie das Wandern im Garden of the Gods kosten keinerlei Gebühren.

Jeep Tour Garden of the Gods

Garden of the Gods

Jeep Tour durch den Garden of the Gods

Start der Jeep Tour Garden of the Gods

Colorado Springs selbst bietet als zweitgrößte Stadt Colorados am Rande der Berge mit einem trockenen, sonnigen Klima ein sehr ansprechendes Flair, auch dank des historischen Stadtzentrums, guter Restaurants, erstklassiger Hotels und vieler Freizeitaktivitäten. Manitou Springs liegt nur wenige Meilen von Colorado Springs entfernt und hat eine kleine ansprechende Altstadt mit netten Restaurants, Kunsthandwerk, Galerien und kleinen Geschäften zu bieten. Mit der Cog Railway, einer Zahnradbahn, bietet sich neben dem umständlicheren Weg per Auto eine direktere Möglichkeit, hinauf auf den Pikes Peak zu gelangen. Die fantastische Aussicht auf über 4200 Metern Höhe ist gigantisch. Die Fahrt dauert rund 3 Stunden, und vor Ort hat man etwa 30 bis 40 Minuten Aufenthalt.

Mit unserem Bus starteten wir zu unserer ersten Etappe in Richtung Alamosa. Schier ewig reichende Ebenen mit kleinen Gebirgszügen begleiteten uns bis zum Royal Gorge Bridge and Park. Gerade mit Jugendlichen, aber auch mit Junggebliebenen, ist es einen Halt wert, denn hier geht es auf Wunsch richtig zur Sache. Man kann auf einer der höchsten Hängebrücke den wilden Arkansas River auf über 300 Metern Höhe überqueren. Wir nahmen die Seilbahn auf die andere Seite des Canyons und bestiegen den Skycoaster – Adrenalin pur und ein absolut einmaliges Erlebnis, denn die Schaukel führte uns in Bauchlage mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit über die Schlucht. Als krönenden Abschluss gönnten wir uns die Rückfahrt per Zip Line hinunter in die Royal Gorge – unbedingt machen, denn hier tut sich ebenfalls ein atemberaubender Ausblick auf! Im Restaurant kann man sehr gut noch ein köstliches Cheese Sandwich verdrücken und den beeindruckenden Blick über die Schlucht genießen. Alle Speisen werden frisch zubereitet und haben so gar nichts mit dem Fast Food gemein, das man sonst an vielen Attraktionen erwartet. Die Eindrücke dieses Tages waren mächtig und konnten auf der etwa zweieinhalb Stunden langen Fahrt nach Alamosa verdaut werden.

Blick auf die Royal Gorge Bridge

Royal Gorge Bridge and Park

Skycoaster über dem Canyon des Arkansas River

Skycoaster Schaukel

 

Unser Hotel für die nächste Nacht war das Holiday Inn Express. Hier konnten wir in der Lobby mit einem knackigen Apfel, mit Müsliriegeln oder frischem Zitronenwasser kurz Kraft tanken. Das kontinentale Frühstück am folgenden Morgen war übrigens auch absolut in Ordnung, um sich für den Tag zu stärken. Die Hotels in Alamosa sind alle an der Hauptstraße zu finden und weisen einen guten Standard auf. Ein Besuch im Bistro Rialto auf der beschaulicher Main Street war der Abschluss des ersten Tages unserer Tour – hervorzuheben ist dabei der Caesar’s Salad. Wer dann noch nicht genug hat, kann auch zu später Stunde bei Walmart hinter dem Hotel noch etwas Zeit verbringen. Hier gingen wir noch „Vergessenes“ einholen und kamen dem Hype nach etwas Süßem oder Würzigem nach. Auch konnten wir hier gute Mitbringsel für die Daheimgebliebenen finden.

Hier die versprochene Playlist der ersten Etappe:

1.: John Denver – Rocky Mountain High 12.: Lee Majors – The Unknown Stuntman
2.: Boston – More than a feeling 13.: The Mammas & Pappas – California Dreaming
3.: Johnny Cash – Walk the line 14.: Johnny Cash – Any old wind that blows
4.: The Eagles – Hotel California 15.: The Eagles – Boys of Summer
5.: Albert Hammond – Free Electric Band 16.: A. Hammond – It never rains in Southern California
6.: John Denver – Take me home, Country Roads 17.: Johnny Cash – Folsom Prison Blues
7.: TV Theme – Bonanza 18.: Marc Cohen – Walking in Memphis
8.: John Denver – Leaving on a jetplane 19.: America – The Horse with no name
9.: Johnny Cash – Ghost Riders in the sky 20.: Beach Boys – Surfin’ USA
10.: Bachmann Turner – You ain’t seen nothing yet 21.: Scott McKenzie – If you’re going to San Francisco
11.: Handsome Hank – Daddy Cool 22.: Styx – Sailing away

 

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16.September 2015  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Tag 2: Von Colorado Springs bis Alamosa”

  1. Kolja sagt:

    Das klingt nach einer super Tour. Und richtig cool, dass ihr die Playlist teilt – genau das richtige für solch einen Roadtrip!

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