Vier Freunde in Revelstoke

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Es begab sich im Herbst, das Oktoberfest war gerade vorbei, und wir saßen vor dem PC, um uns mit unserem nächsten Skiurlaub zu beschäftigen, als wir auf das Gewinnspiel von Canada’s West und CANUSA aufmerksam geworden sind. Vier Freunde sollte man sein – und vier Freunde waren wir, also haben wir gleich teilgenommen. Und als wir es schon beinahe vergessen und abgeschrieben hatten, kam Anfang Januar tatsächlich die freudige Nachricht: gewonnen! Noch schnell die Urlaubsplanungen klargemacht, eine Übernachtung in Frankfurt gebucht, und schon ging es los!

Die Anreise funktionierte tadellos: pünktlicher Flug mit Air Canada, dann die Übernahme des nicht mal 3000 Kilometer „alten“ Mitsubishi Outlanders am Flughafen von Calgary, und nach schließlich 430 Kilometer Fahrt auf dem gut ausgebauten Trans-Canada Highway kamen wir zwar müde, aber bestens gelaunt in unserem Hotel in Revelstoke an. Das Sandman Inn ist ein typisch nordamerikanisches Motel der besseren Art, mit großen Zimmern mit zwei Riesenbetten, natürlich sauber und ordentlich, gut und trotzdem ruhig gelegen am Stadtrand. An der Rezeption haben wir auch sofort unsere Skipässe bekommen.

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Der erste Morgen begrüßte uns gleich mit einem teils blauen Himmel, also haben wir schnell und unkompliziert bei den freundlichen Jungs von Powder Rentals breite Tiefschneelatten gemietet und sind flugs ins zehn Minuten entfernte Skigebiet gefahren. Dabei konnte man schon erkennen, dass es sich wirklich um eine gewachsene Kleinstadt und nicht um einen Retorten-Skiort handelt. Viele Cafés, Gaststätten, Läden und zwei Supermärkte säumen die Hauptstraßen von Revelstoke. Von den meisten Restaurants waren wir auch sehr angetan, beispielsweise vom Village Idiot (super Burger & Co. und absolut urige Einrichtung) oder von Paramjit’s Kitchen (schrulliger kleiner Inder mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und außerdem „German Kitchen“, die wir aber nicht getestet haben). Nur richtig große Einkaufszentren oder Outletvillages kann man bei der Entfernung zu den nächsten Orten hier natürlich nicht erwarten.

Nun kamen wir zur Hauptfrage, die uns schon vorab beschäftigt hat: Kann man sich eine Woche in einem Skigebiet mit nur vier Liften aufhalten, ohne sich zu langweilen? Die Antwort lautet eindeutig ja! Zum einen steckt das Gebiet mit 1700 Meter Höhenunterschied die meisten Konkurrenten in die Tasche, und außerdem ist es mit einer Vielzahl an Pisten super ausgebaut. Und wir sprechen hier von richtigen Abfahrten, von anspruchsvoll bis richtig steil – „Langweilerpisten“ sucht man so gut wie vergeblich! Und weil nicht wie in den Alpen täglich alles totgewalzt, sondern jeden Tag nur unterschiedliche Pisten präpariert werden, präsentiert sich das Gebiet sowieso immer wieder anders. Wir haben jedenfalls bis zum letzten Tag noch neue Pisten oder zumindest Variationen entdecken können. Für Anfänger wäre es vielleicht nicht das Wahre, aber für gute Skifahrer ist es auf jeden Fall spannend. Wir mussten so gut wie nie lange an den Liften warten, und auch der Andrang in der einzigen Riesenhütte blieb überschaubar. Auch einen Heliskiing-Tag konnten wir vor Ort vereinbaren, wobei zur Hauptsaison wohl eine frühzeitige Reservierung empfehlenswert ist, da der örtliche Veranstalter auch schon in der Nebensaison recht ausgebucht war. Lediglich das Wetter hätte es gern noch besser mit uns meinen können, dafür hatten wir aber umso besseren und reichlichen Neuschnee. Fazit: Ein perfekter Urlaub in einem tollen Skigebiet, alles super organisiert, und dafür danken wir CANUSA Touristik!

Grüße aus München von
 Doris, Sabine, Gerhard und Michi

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18.November 2013  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


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