Via Vancouver in die USA

Fairmont Vancouver Airport Hotel

Nach langer Anreise endlich Einchecken im Fairmont Vancouver Airport Hotel!

Die Reise geht los

Von München aus ging es mit der Lufthansa nonstop nach Vancouver. Wir hatten bereits bei der Buchung der Flüge die Reihe mit einem „Bassinet“ (eine Art Bettchen für Babys) reserviert. Da Karlotta keinen eigenen Sitzplatz hatte, war das sehr praktisch, denn so konnten wir sie auch einfach mal so hineinsetzen und füttern – also nicht nur zum Schlafen. Vor allem wenn wir selbst einmal essen mochten: Das Kind ins „Bassinet“ setzen und anschnallen, und schon hatten wir zumindest für ein paar Minuten Ruhe …

Für Start und Landung sind übrigens ein Nasenspray und/oder etwas zum Trinken oder zum Essen zu empfehlen, damit der Druckausgleich funktioniert. Da es ein Gewitter gab, hatte sich die Landung in Vancouver um zwei Stunden verzögert. Alle waren müde und wollten nur noch ins Bett gehen, schließlich war es nach deutscher Zeit drei Uhr morgens. Die Passkontrolle ging dann ganz schnell, allerdings mussten wir fast eine weitere Stunde auf unser Gepäck warten. Wir waren froh, als wir alles hatten und endlich ins Hotel konnten. Zum Glück hatten wir eine Übernachtung im Fairmont Airport Hotel gebucht, das als einziges direkt am International Terminal liegt. Wir hatten somit nur einen kurzen Fußweg. Netterweise hatte man uns auch ein Babybett für Karlotta ins Zimmer gestellt. Gute Nacht!

Vermietstation Fraserway in Vancouver

Fraserway Vermietstation in Vancouver

Karlotta

Baby Karlotta ist begeistert vom Wohnmobil

 

Wir übernehmen unser Wohnmobil

Zum Frühstücken gingen wir am nächsten Tag erholt die Treppe runter und hinüber ins Terminal – das Frühstücks-Büfett im Hotel war nämlich nicht ganz günstig. Muffins und Kaffee von Starbucks – und schon war für uns der Morgen gerettet! Danach hieß es dann endlich: Auf zu Fraserway RV, zu unserem Wohnmobilvermieter. Der Transfer war für elf Uhr bestellt, und es lief alles problemlos. An der Station angekommen, stand das Fahrzeug – mit montiertem Kindersitz – schon für uns bereit auf dem Hof. Die Campingausstattung bei Fraserway RV war für uns top: Vom Schneebesen über Wäscheklammern und Campingstühle bis hin zum Toaster war alles dabei, sogar einen kleinen Einweg-Kugelgrill, den unsere Vorgänger genutzt hatten, konnten wir mitnehmen. Wir hatten außerdem einen sogenannten „Bike Rack“, eine Art Gepäckträger mitbestellt, da wir bei Freunden in Seattle noch zwei Fahrräder stehen hatten, die wir für den Campingurlaub nutzen wollten. Für Karlotta hatten wir unseren Fahrradhänger dabei, der auch gleichzeitig als Kinderwagen diente. Hätten wir keine eigenen Räder gehabt, hätten wir uns bei Fraserway RV auch Fahrräder für die Tour mieten können. Wir haben sehr gerne die Räder mitgenommen, denn wir fanden es praktisch, den Camper einmal stehen zu lassen und dann loszuradeln – und mit dem Hänger für Karlotta mussten wir darauf nicht verzichten. Die Einweisung in das Wohnmobil war mit den sehr netten deutschsprachigen Mitarbeitern sehr ausführlich, die Formalitäten hatten wir schnell ausgefüllt, und dann ging es auch schon los!

Birch Bay State Park Campground

Campground im Birch Bay State Park

Birch Bay State Park

Sonnenuntergang am Birch Bay State Park

Auf dem Weg in die USA

Unser erstes Ziel an diesem Tag war es, noch über die Grenze in die USA zu fahren und dann ganz in der Nähe in einem der State Parks an der Küste zu übernachten. Die US-Grenze ist nur 20 Minuten von der Vermietstation entfernt, somit war für uns alles gut machbar. Als deutscher Staatsbürger muss man noch einmal einen separaten Check an der Grenze machen und Formulare ausfüllen. Ein ESTA-Formular benötigen wir dafür nicht (obwohl wir noch eines besaßen, weil wir ein paar Monate vorher eine Reise in die USA gemacht hatten), denn bei einer Einreise auf dem Landweg ist dies nicht erforderlich. Danach sind wir zum Birch Bay State Park gefahren, der nur 10 Minuten von der Grenze entfernt liegt. Kurz davor haben wir uns im Supermarkt noch mit ein paar Lebensmitteln für den Abend und den nächsten Morgen versorgt; die Großeinkäufe wollten wir erst in Seattle machen. Wir bekamen einen schönen großen Stellplatz direkt unter hohen alten Bäumen, von wo aus es nur ein paar Meter zum Meer waren.


 

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26.Januar 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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