Von Vancouver in die Natur West Kanadas

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Selfie vor den Wohnmobilen

Wir – das sind Mandy Drews (Büro München), Nicole Haarmann (Büro Hamburg), Tilo Krause-Dünow (Büro Hamburg), Andreas Neumann (Büro Köln), Nele Remstedt (Büro Hamburg) und Stefan Trunk (Büro Frankfurt) – haben uns in Vancouver mit drei Wohnmobilen auf die Fahrt gemacht, um den Westen Kanadas zu erkunden.

 

Wir begannen unsere Reise in Frankfurt und nahmen gegen Mittag einen Nonstop-Flug von Condor. Nachdem wir in Vancouver gelandet waren, nahmen wir den Shuttle-Bus, um zum Airport Sandman Signature Hotel zu kommen. Wir bezogen unsere Zimmer und machten uns gleich danach mit dem Taxi auf den Weg in die Stadt. Die Fahrt zum berühmten Gebäude Canada Place dauerte etwa eine halbe Stunde. Dort bummelten wir dann an der Waterfront entlang und genossen mit einem traumhaften Blick auf die Skyline die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Im Cardero’s Restaurant direkt an der Bay hatten wir einen tollen Blick auf den Jachthafen und konnten mit leckerem Seafood den Abend ganz gemütlich ausklingen lassen.

Cardero’s Restaurant am Canada Place

Dinner im Cardero’s Restaurant

Das Cardero’s Restaurant am Canada Place

Cardero’s Restaurant

                                                     Unsere Wohnmobile von Fraserway RV

Früh am nächsten Morgen wurden wir von Fraserway RV abgeholt und zur Station gebracht. Dort standen die drei verschiedenen Wohnmobile für uns bereit: ein Truck Camper mit Slide-out, ein Adventurer 4 und ein Motorhome CS 29–31. Nach kurzen Einweisungen verstauten wir unser Gepäck und konnten uns danach gleich auf den Weg machen. Da wir an dem Tag eine etwas längere Strecke zurücklegen wollten, um bis zum rund 200 Kilometer entfernten Okeover Arm Provincial Park zu kommen, fuhren wir schon früh los, zunächst Richtung North Vancouver. Unser nächster Stopp war die Horseshoe Bay, wo es auch einen Fährhafen gibt.

Von dort setzten wir mit dem Schiff hinüber nach Langdale, eine Fahrt, die etwa 45 Minuten dauerte und für uns schon das erste Highlight der Reise war. Die Coast Mountains sind ganz nah an Vancouver und boten uns einen spektakulären Blick. Wir hatten sofort das Gefühl, die Zivilisation weit hinter uns gelassen zu haben. Entlang der Küste schlängelt sich der Sunshine Coast Highway vorbei an Orten wie Halfmoon Bay und Secret Cove, die für uns alle genau den richtigen Namen hatten. Wenn man sich von der Natur links und rechts nicht zu sehr ablenken lässt, schafft man es relativ schnell nach Earls Cove, dem nächsten kleinen Fährhafen, von wo aus für uns die Überfahrt in Richtung des Saltery Bay Provincial Park begann.

Fraserway-Shuttle-Stefan

Der Fraserway Transfer Shuttle

Unser 3 Wohnmobile-Nele

Die 3 Wohnmobile der Reisegruppe

Hinüber zum Saltery Bay Provincial Park

Ein weiteres Mal verbrachten wir etwa eine Stunde auf „hoher See“ und konnten tolle Eindrücken von der Bergwelt genießen. Wieder an Land, hatten wir es nicht weit, den Campingplatz am Mermaid Cove im Saltery Bay Provincial Park zu erreichen. Ein wirklich sensationeller, direkt am Wasser gelegener Platz, einfach und ohne große Infrastruktur, dafür aber mit einer grandiosen Natur. Und beim Baden viele lila Seesternen zu entdecken, die vor den großen Felsen zu sehen waren, fanden wir großartig. Die Redwoods – also die Küstenmammutbäume –, zwischen denen die Stellplätze für die Camper liegen, rundeten das Naturbild für uns wunderbar ab.

Wir ließen es uns also nicht entgehen, ein bisschen zu schwimmen, und genossen danach ein tolles Essen. Gestärkt machten wir uns dann auf die Abschlussetappe in Richtung Okeover Arm Provincial Park, zum gleichnamigen Campingplatz, wo wir die Nacht verbringen wollten. Wir fuhren vorbei an der kleinen Stadt Powell River und bogen kurz vor Lund zum kleinen Landarm ab. Nach ein paar Straßenwindungen, die uns immer tiefer in den Wald hineinführten, erreichten wir schließlich einen ebenfalls sehr einfachen, aber wunderschön direkt an der Bucht und zwischen Mammutbäumen gelegenen Campingplatz.

Schwimmen Mermaid Cove Saltery Bay Provincial Park

Schwimmen im Mermaid Cove Saltery Bay Provincial Park

Der Schwarzbär taperte durchs Gebüsch, während die Robben neugierig aus dem Wasser schauten und über uns ein Seeadler kreiste. Wow! Was will man mehr? Bevor wir ein tolles Lagerfeuer an der vorgesehenen Feuerstelle machten, besuchten wir noch das kleine Restaurant um die Ecke: Laughing Oyster. Von der Terrasse aus hatten wir einen unglaublich schönnen Ausblick, genossen tollen Fisch und tranken den Cocktail „Cesars“ – so einfach wurde es zu einem großartigen Abend!

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9.März 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


2 Kommentare für “Von Vancouver in die Natur West Kanadas”

  1. Nicole Haarmann sagt:

    Hallo Bernd,

    wir waren vom 14.-21. Juni an der Sunshine Coast unterwegs. Die meisten Campgrounds waren zu dieser Zeit schon geöffnet, unser Campground im Okeover Arm Provincial Park hat am 15. Juni aufgemacht. Die Fähren fahren ganzjährig, es gibt einen Sommer- und einen Winterfahrplan. Da wir mit drei Wohnmobilen unterwegs waren, hatten wir soweit möglich alle Campingplätze vorab reserviert.

    Ich hoffe wir konnten dir damit weiter helfen. Viele Grüße und viel Spaß bei der Reiseplanung.
    Nicole

  2. Bernd sagt:

    Hallo,

    Die Sunshine Coast – Tour würden wir auch gerne machen. Bisher sind wir immer im September in Westcanada unterwegs gewesen, da hatte so mancher Campground schon geschlossen.
    Wie sieht es um diese Zeit mit den Fährverbindungen aus, sind die ganzjährig zu benutzen ?, und gibt es noch ausreichend Übernachtungsplätze ?

    Gruß Bernd

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