Vancouver erleben und Abschied nehmen

Stand auf dem Granville Market

Die frische Vielfalt auf dem Public Market auf Granville Island ist beeindruckend

Greenville Island und Yaletown in Vancouver – zwei Highlights

Den nächsten Tag in Vancouver begannen wir mit einer köstlichen Foodie-Tour auf Granville Island. Unser „Foodie“ Joyce hieß uns herzlich willkommen, führte uns rund zwei Stunden lang über den Public Market und erzählte uns viel über den Markt an sich und die Leckereien, die wir probieren durften. Vom beliebtesten Brunch-Gericht bei Edible Canada über frisch gerösteten Kaffee bei JJ Bean, Brotvariationen aus Sauerteig, Käse, Wurst, kanadische Äpfel, Tee, Salze und Ahornsirup bis hin zu einem frisch gebackenen Donut von Lee’s war alles dabei! Selbst auf Unverträglichkeiten oder Vegetarier wird dort Rücksicht genommen.

Gut gesättigt nahmen wir uns ein Wassertaxi und fuhren zurück nach Yaletown – was für eine Aussicht auf die Stadt unterwegs! Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter und genossen es in vollen Zügen. In Yaletown angekommen, schlenderten wir durch das historische und doch auch sehr stylishe Viertel mit den vielen netten Restaurants und Bars. Wir gingen zur Bahnstation Yaletown und fuhren mit dem Sky Train bis zur Waterfront Station. Ein Ticket kostete 2,75 Dollar und war dann für eineinhalb Stunden gültig. Wichtig ist übrigens, dass die Karte am Eingang der Station erst entwertet werden muss, ansonsten ist das Ticket nicht gültig.

Foodie Tour auf Granville Island in Vancouver

Unsere Foodie Tour auf Granville Island

Aquabus in Vancouver

Wassertaxi nach Granville Island

FlyOver Canada und mit dem Fahrrad durch den Stanley Park

Unser nächster Programmpunkt war dann FlyOver Canada, eine der neueren Attraktionen Vancouvers! Der 8-minütige 4-D-Flug über Kanada ist der absolute Wahnsinn: Wir spürten Wind und Wetter, konnten die Prärie und Wälder riechen und waren begeistert davon, was Kanada noch alles zu bieten hat. Für den Besuch bei FlyOver Canada sollte man etwa 30 Minuten und dazu noch ein bisschen Wartezeit einplanen. Nach unserem „Flug“ ging es dann zum Fahrradverleih Cycle Vancouver in der Burrard Street. Wir unternahmen eine zweistündige Radtour rund um und durch den schönen Stanley Park. Es ging vorbei an kleinen und größeren Seen, Totempfählen, quer durch den Regenwald und an den Strandabschnitten wieder zurück zur Station. Das brachte unglaublich viel Spaß, und wir lernten die Stadt noch mal aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Unserer Meinung nach ist eine solche Radtour ein absolutes Muss! Den Abend ließen wir in einem kleinen und leckeren Restaurant ausklingen, dem Tacofino. Was einst als Food Truck begann, war so erfolgreich, dass es nun auch dieses Restaurant sowie ein weiteres in Vicotoria gibt. Junges Publikum, nettes Ambiente und jede Menge los – dort schmeckten uns die Tacos, Burritos und mehr so lecker, wie sie aussahen.

Fam Gruppe auf Fahrradtour

Radtour durch Vancouver

Mit dem Wasserflugzeug über Vancouver

Nach dem Rundflug über Vancouver

Harbour Air Terminal mit Wasserflugzeugen

Das Harbour Air Terminal in Vancouver

Vogelperspektive auf Vancouver

Vancouver von oben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der letzte Tag in Vancouver

Unseren letzten Tag begannen wir damit, das moderne Coast Coal Harbour Hotel zu besichtigen, ganz zentral in der Downtown gelegen, in der Nähe der Waterfront. Zu Fuß erreicht man schnell die Robson Street mit zahlreichen Restaurants und Shops, aber auch den Stadtteil Gastown und den bekannten Stanley Park. Die Zimmer fanden wir hell und geräumig, und in den oberen Etagen hatten wir eine sensationelle Aussicht. Gefrühstückt hatten wir im Prestons Restaurant, das sich direkt im Hotel befindet. Das Essen war ausgezeichnet, und gut gestärkt ging es für uns dann weiter zur Waterfront. Zum Abschluss unserer Reise stand nämlich ein weiteres Highlight auf dem Programm: Wir machten einen Rundflug über Vancouver und die North Shore Mountains mit dem Wasserflugzeug. Für den Check-in mussten wir spätestens 30 Minuten vor dem Abflug dort sein. Bis wir zu unserem Flieger gingen, genossen wir noch die Atmosphäre und beobachteten die startenden und landenden Wasserflugzeuge. Pünktlich wurden dann wir und noch weitere Gäste zu einem kleinen Flugzeug geführt. Als Erstes wurde der Platz neben dem Piloten „ausgelost“, so wurde Nele dann sozusagen zu unserer Copilotin und genoss eine tolle Aussicht aus dem Cockpit. Uns anderen Gästen wurden die Plätze im hinteren Teil der Maschine zugewiesen. Der Pilot achtete darauf, dass jede „Gruppe“ mindestens einen Fensterplatz bekommt, um tolle Fotos zu schießen. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung ging es dann los. Der Flug dauerte etwa 20 Minuten, und wir hatten bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und die Berge. Dieser Ausflug ist für jeden, der nach Vancouver reist, absolut empfehlenswert! Wir ließen es uns nicht nehmen, nach der Landung noch ein Foto mit unserem Piloten zu machen.

Sonnenuntergang am Hafen von Vancouver

Tolle Stimmung am Hafen von Vancouver

Der Nachtflug zurück nach Hause

Die nächsten zwei Stunden verbrachten wir mit etwas Shopping auf der Robson Street, bevor es mit dem Taxi dann wieder zum Sandman Signature Vancouver Airport Hotel ging. Dort holten wir unser Gepäck ab und nutzten das kostenlosen Hotel-Shuttle zum Flughafen. Zurück nach Frankfurt ging es dann wieder mit Condor – dieses Mal sogar in der Premium Class. Gerade für den „Nachtflug“ war das eine tolle Option. Wir hatten etwa 15 Zentimeter mehr Beinfreiheit, Fußrasten, individuell verstellbare Kopfstützen und eine stärkere Neigung der Rückenlehne. Außerdem waren dort auch das Premium-Entertainment-Programm, ein Premium-Menü, freie alkoholische Getränke zu den Mahlzeiten sowie mehr Freigepäck enthalten. Pünktlich landeten wir wieder in Frankfurt und blickten auf eine wohl unvergessliche FAM-Tour zurück. In dieser kurzen Zeit hatten wir unglaublich viel erlebt, und jeder nahm ganz viele persönliche Highlights mit nach Hause. Wir werden wiederkommen, keine Frage, denn Kanada ist groß, es gibt noch so viel zu entdecken und zu erleben! Für alle, die jetzt auch Lust auf Kanada mit seiner Sunshine Coast und auf Vancouver Island haben, können wir nur empfehlen, deutlich mehr Zeit einzuplanen als wir – zwei Wochen sollten das Minimum sein. Wir hätten so gern wesentlich mehr Zeit an vielen der Orte verbracht, um das „West-Kanada-Feeling“ so richtig aufzusaugen und noch mehr entdecken zu können.

Ausflug zum Restaurant Carderos in Vancouver

Der Abschied von Vancouver naht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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24.März 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


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