Vancouver erleben und zurück nach Hause

English Bay Strand in Vancouver

Die English Bay in Vancouver

Sushi schlemmen und im Stanley Park radeln

Der nächste Morgen in Vancouver weckte uns leider mit richtigem Starkregen, also nutzten wir die Zeit für einen ausgiebigen Spielevormittag mit Karlotta im Hotelzimmer. Mittags machten wir uns dann auf den Weg, wir wollten Dim Sum essen, wofür uns hier das Kirin Restaurant auf der Alberni Street empfohlen wurde. Dort waren wir die einzigen Gäste, die keine asiatischen Wurzeln hatten, und auch die Speisekarte war nur in chinesischer Sprache. Netterweise sprachen ein paar Angestellte Englisch, sodass wir uns beraten lassen konnten und an den Nachbartischen danach schauten, was uns anlachte.

Dementsprechend bestellten wir dann auch, etwa die sehr leckeren Dumplings. Karlotta hatte währenddessen mal wieder die Leute des Nachbartisches unterhalten. Nach dem Lunch bummelten wir durch die Einkaufsstraßen Vancouvers. Am Abend hatte der Regen dann endlich aufgehört, wir nahmen unsere Räder und radelten zur English Bay – wo uns ein Sushi-Restaurant empfohlen wurde. Wir starteten gleich gegenüber des Hotels, am vor gar nicht langer Zeit neugestalteten Coal Harbour, von dort aus gibt es einen Radweg, der immer am Hafen entlangführt und Blicke auf North Vancouver, den Stanley Park, die Berge und das Wasser bietet. An Radwegen mangelt es in der Stadt nicht – überall gibt es sie, und man kann prima mit dem Fahrrad fahren. Das Restaurant Kadoya liegt direkt an der schönen English Bay. Das beste Sushi, das wir bis dahin bekommen hatten – und so günstig! Vancouver ist echt eine Sushi-Stadt! Die Lage an der Bucht fanden wir so toll, dass wir am folgenden Tag noch einmal vorbeischauen wollten.

Das Fairmont Waterfront Hotel in Vancouver

Fairmont Waterfront Hotel

Fahrradausflug in den Stanley Park in Vancouver

Radeln im Stanley Park

Radtour durch den Stanley Park

Am Tag darauf konnten wir es gar nicht glauben, aber wir wurden tatsächlich mit Sonnenstrahlen geweckt! Es war unser letzter Tag in Vancouver und somit auch der letzte Tag unserer Reise – wie schnell doch so ein Monat vorbeigeht! Unser Flieger ging zwar erst am Abend, aber wir wollten schon einmal alles gepackt haben, um noch eine Radtour durch den Stanley Park zu machen. Netterweise hatten wir einen sogenannten Late Check Out für 14 Uhr bekommen und konnten uns somit etwas Zeit lassen. Die Sonne sah zwar warm aus, aber es war tatsächlich ziemlich frisch, nur 7 Grad – brr. Die Radtour durch den Park war wirklich toll, jeder sollte sie einmal machen. Es gibt viele Radverleiher in Vancouver und im Park viele Möglichkeiten zum Verweilen: Strände, Leuchttürme, Restaurants, das Aquarium, Aussichtspunkte und vieles mehr. Wenn man einmal ohne längere Stopps außenrum fährt, braucht man schon eine Stunde. Das Radwege-Netz im Park ist groß und abwechslungsreich, es geht durch den Wald, entlang am Wasser, die Hügel hoch und auch wieder runter. Wir fuhren nur außen herum, hielten an den Totempfähle, an der Lions Gate Bridge und genossen immer wieder die herrliche Aussicht auf den Ozean und die Berge. Vorbei an vielen Stränden erreichten wir schließlich wieder die Englisch Bay und entdeckten einen großen Spielplatz mit Schaukeln für Babys – perfekt für Karlotta. Nach einer ausgiebigen Spielplatz-Session nahmen wir noch einmal Sushi to go vom gleichen Japaner mit, bei dem wir schon am vorigen Abend waren.

Lions Gate Bridge am Stanley Park in Vancouver

Lions Gate Bridge am Stanley Park

Digital Orca Skulptur am Convention Centre

Digital Orca Skulptur

Mit tollen Erinnerungen zum Flughafen

Mittlerweile war es halb zwei, und eine halbe Stunde später mussten wir im Hotel ausgecheckt sein. Kay musste auch den Hänger noch und für den Rückflug auseinandernehmen. Alles gut verpackt, brachten wir das Gepäck nach dem Auschecken zum Bellman, der uns das noch einmal für zwei Stunden verwahrte. Wir wollten unseren Sushi-Lunch noch draußen am Hafen genießen. Am Vancouver Convention Centre gibt es einen schönen großen Platz mit Holzbänken und Sonnenliegen, direkt neben dem Digital Orca, einer beeindruckenden modernen Skulptur. Auf der einen Seite die Stadt, auf der anderen die Berge, der Park, der Hafen – herrlich! Dort kann man es aushalten. Wir bestellten für die rund eine halbe Stunde dauernde Fahrt zum Flughafen ein Taxi. Hätten wir nicht ganz so viel Gepäck dabeigehabt, hätten wir gerne auch den SkyTrain ausprobiert – der fährt direkt von der Waterfront (also ganz in der Nähe des Hotels) zum Flughafen. Der Flieger war bis auf den letzten Sitz voll, und wir waren froh, dass wir wieder die Reihe mit Babybett bekamen, die wir wieder vorgebucht hatten. Wir blickten zurück auf vier sehr erlebnisreiche Urlaubswochen. Es war eine tolle Erfahrung mit Kleinkind, wir können es sehr empfehlen. Und natürlich freuten wir uns schon auf die nächste Reise!

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4.März 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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