Unterwegs auf dem Three Capes Scenic Loop

Viewpoint bei Cape Mears

Familienausflug zum Cape Mears

Drei Capes genießen und weiter nach Lincoln City

Als wir heute morgen aufwachten, regnete es immer noch in Strömen. Nach dem Frühstück ließ es dann aber etwas nach, trotzdem beschlossen wir, nicht zu Fuß durch den nassen Sand am Strand entlang nach Manzanita zu laufen. Dies wäre zwar eigentlich eine schöne Strecke gewesen, aber nach den Regentagen hätte es einfach keinen Spaß gemacht. Stattdessen nahmen wir die Räder und fuhren gerade einmal 10 Minuten nach Manzanita. Der Ort ist viel kleiner als Cannon Beach und sehr entspannt.

In der Bäckerei Bread and Ocean gönnten wir uns ein sehr leckeres Frühstück mit den besten Cinnamon Rolls – Zimtschnecken – unseres Lebens! Ein absoluter Geheimtipp, auch für Leute auf der Durchfahrt sehr zu empfehlen. Gut gestärkt erkundeten wir noch etwas die Main Street und sahen zwei Reiter mit ihren Pferden entlangreiten – das sah ja lustig aus. Die Gegend ist übrigens bekannt für das Reiten entlang der breiten Sandstrände. Und dadurch kommen wohl auch mal ein paar Reiter in den Ort. Wir sahen sogar extra Rastplätze für Pferde. Nachdem wir zurück auf dem Campingplatz waren, gingen wir mit Karlotta noch auf den Spielplatz, wo wir zwei Babyschaukeln nutzen konnten – das hat richtig viel Spaß gemacht! Außerdem kamen auch noch drei sehr zutrauliche Rehe dazu, aber schaukeln wollten sie dann doch nicht …

 

Pazifik-Küste in Oregon

Die Küste Oregons

Campe Mears an der Küste Oregons

Willkommen am Cape Mears

Der Three Capes Scenic Loop

Wir fuhren weiter Richtung Süden, unser Ziel war an dem Tag das Cape Lookout, kurz hinter der Kleinstadt Tillamook. Dies ist ein sehr bekannter Ort an der Westküste mit der riesigen Tillamook Cheese Factory, wo wir natürlich auch kurz anhielten. Es gibt dort eine „Self-Guided Tour“ durch die Fabrik mit anschließendem kostenlosen „Cheese Tasting“. Tillamook produziert überwiegend Cheddar-Käse. Besonders gut gefiel uns auch die Tillamook Ice Cream. Da unser Käsevorrat gerade leer war, kauften wir etwas ein und genossen danach ein leckeres Eis. Dann fuhren wir weiter in Richtung Cape Lookout und beschlossen, den Three Capes Scenic Loop zu fahren: Cape Meares, Cape Lookout und Cape Kiwanda lagen auf dem Weg. Eine absolut sehenswerte Strecke direkt am Pazifik – die sollte man unbedingt nehmen, wie wir finden. Als Erstes steuerten wir das Cape Mears mit dem entsprechenden Leuchtturm an, der sich auf einer Anhöhe befindet. Oben angekommen, waren wir total begeistert von dieser tollen Aussicht auf die felsige Küste mit den vorgelagerten Felsen und den Sandstränden – wow! Am späten Nachmittag erreichen wir dann den Cape Lookout State Park. Kaum hatten wir das Wohnmobil auf dem Campground abgestellt, ging es auch schon ab zum Strand. Auch hier waren wir wieder auf einem nahezu endlos langen und sehr breiten Sandstrand. Einfach nur herrlich! Am Abend mussten wir dann Karlotta noch mal baden. Dafür nutzten wir unsere Spüle, die sich wirklich prima als Ersatzbadewanne geeignet hat. Und Karlotta hatte richtig Spaß!

Cape Lookout Strand

Spielen am Strand von Cape Lookout

Cape Kiwanda

Ausflug zum Cape Kiwanda

Pelican Pub and Brewery – ideal zum Mittagessen

Nach dem Frühstück machten wir am nächsten Tag einen Strandspaziergang und genossen die Sonne. Danach liefen wir noch eine Runde über den Campingplatz. Die Plätze schauen wir uns immer wieder gerne an, auch die Wohnmobile, die dort stehen. Außerdem kommt man dabei immer schnell ins Gespräch mit netten Campern und kann einen kleinen Plausch halten. Gegen Mittag verließen wir Cape Lookout wieder und setzten unsere Tour entlang des Three Capes Scenic Loop fort. Die Fahrt fanden wir wirklich sehr beeindruckend, es gab immer wieder diese Wahnsinnsausblicke auf die Küste und das Meer mit den Bergen dahinter, einfach ein Traum! Das Wetter spielte an diesem Tag auch mit und machte alles umso schöner. Am Cape Kiwanda machten wir einen weiteren Strandspaziergang und liefen direkt zum Cape mit seinen roten Felsen. Es gab dort gerade eine sehr gute Brandung, sodass wir einige Surfer beobachten konnten, die sie gut nutzten. Direkt am Strand gibt es die Pelican Pub and Brewery: prima für einen kurzen Lunch Stop! Die Lage direkt am Strand mit Blick auf das Meer fanden wir einfach genial!

Cape Lookout State Park

Spaziergang am Cape Lookout Beach

Lincoln City Campground in Oregon

Devils Lake Campground

Campingplatz am Devils Lake

Danach fuhren wir die 101 weiter in Richtung Süden und legten in Lincoln City unseren nächsten Stopp ein. Kurz vor dem Ortsausgang (aus Richtung Norden kommend) befindet sich eine Outlet Mall, die Tanger Outlets. Da wir nicht wussten, ob wir bei Portland an einer der großen Malls vorbeikommen würden, beschlossen wir, hier anzuhalten und zu shoppen. Dort gab es alles: Gap, Under Armour, Carter’s, American Eagle und vieles mehr. Mittlerweile war es schon später Nachmittag geworden, und wir mussten noch kurz zum Supermarkt sowie danach eine Bleibe für die Nacht suchen. Wir bevorzugten zwar eher die Campingplätze der State Parks, mussten aber auch mal wieder waschen, und ein Internetzugang brauchten wir ebenso. Also fuhren wir zu einem privaten Campingplatz am Devils Lake, in der Nähe des Ortseingangs von Lincoln City. Das Office war schon geschlossen, aber wir sahen dort auch eine „Self Registration“. Als wir unser Wohnmobil abgestellt hatten, kamen gleich die Damen vom Campground, gaben uns den Wi-Fi-Code und noch ein paar Tipps für die Gegend. Durch den Regen am Nachmittag (während unserer Shopping-Tour) war es deutlich kühler geworden, und wir machten unsere Brotzeit deshalb im Camper. Auf ein Lagerfeuer verzichteten wir. Stattdessen kuschelten wir uns ins Wohnmobil, lasen Reiseführer und sicherten unsere Fotos.

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10.Februar 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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