Mit dem Truck Camper durch den Yukon und Alaska

Miles Canyon in Whitehorse, Yukon

Der Miles Canyon in Whitehorse

Nachdem mein Mann Sebastian und ich in den letzten Jahren schon in einigen Regionen West-Kanadas unterwegs und wir beide so begeistert von der Natur und den verschiedenen Landschaften waren, zog es uns wieder dorthin. Diesmal ging die Reise im Juni in den Yukon, den hohen Nordwesten Kanadas und nach Alaska. Wir hatten es ein halbes Jahr lang voller Vorfreude geplant und waren sehr aufgeregt und gespannt auf die Landschaften, die Menschen und die Orte, die uns dort erwarteten.

In Whitehorse beginnt die Reise durch den Yukon

Mit Condor flogen wir von Frankfurt direkt nach Whitehorse im Yukon, und das, wie sich dann herausstellte, in einer Rekord-Geschwindigkeit von 8 Stunden und 40 Minuten. Das Flugzeug war von innen ganz neu ausgestattet und das Personal sehr nett. Wir flogen über Grönland, was wir bereits von unseren letzten beiden Reisen kannten. Diesmal ging es jedoch noch weiter nördlich über Nordgrönland, und die Aussicht aus dem Fenster war wirklich beeindruckend, wir sahen eine bizarre und gigantische Eis-Schnee-Berg-Welt. Die Ankunft in Whitehorse war entspannt und stressfrei, der dortige Flughafen ist sehr übersichtlich. Nachdem wir unser Gepäck am einzigen Gepäckband einsammelten, hatten wir in der kleinen Ankunftshalle die Mitarbeiter von Fraserway RV getroffen, die die anderen Gäste und uns herzlich empfingen.

Überflug über Grönland

Ausblick auf Nord-Grönland

Flughafen in Whitehorse

Nach der Landung am Flughafen in Whitehorse

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurze Zeit später wurden wir zur Vermietstation gefahren, wo die Übernahme des Wohnmobils schnell und problemlos war. Sie zeigten uns ausführlich unser Fahrzeug – einen Truck Camper mit Slide-Out – und beantworteten jede unserer Fragen. Wir hatten das Gefühl, in den besten Händen zu sein, und konnten den guten Ruf von Fraserway RV nur bestätigen. Die gute Ausstattung des Campers fanden wir toll, inklusive der hilfreichen Starterpakete für Küche und Bad mit Spülmittel, Schwämmen, Toilettenpapier und so weiter. Richtig gut fanden wir auch das Regal mit den Lebensmitteln im Büro, wo man nach seiner Reise den nächsten Urlaubern etwas hinterlassen kann. Dieser Service ist für den Beginn einer Reise super und hilft zu vermeiden, dass unnötig viele Sachen entsorgt werden.

Shopping für den Outdoor-Trip

Nachdem wir unser Gepäck im Camper verstaut und den ersten Einkauf im Superstore in Whitehorse erledigt hatten, fuhren wir zum Hi Country RV Park, wo wir unsere erste Nacht verbrachten. Der Campingplatz liegt nur rund 2 Kilometer von Whitehorse Downtown entfernt, direkt am berühmten Alaska Highway. Die Plätze sind dort zwar zum Teil nah am Highway, aber dennoch recht ruhig, großzügig und mit Bäumen nett gestaltet. Alles fanden wir top gepflegt, die Duschen waren sauber und das Wi-Fi kostenlos. Der Campground ist für die erste oder letzte Nacht einer Reise von oder nach Whitehorse wirklich zu empfehlen. Weil wir wegen der Zeitverschiebung einen Jetlag hatten, lagen wir am Abend nicht nur schon um 21 Uhr im Bett, sondern wachten am nächsten Morgen auch sehr früh auf. Bevor wir uns auf den Weg hinaus aus der Stadt machten, fuhren wir nach Downtown zum Coast Mountain Sports genannten Shop. Den Outdoor-Laden fanden wir richtig gut ausgestattet – von Outdoor-Kleidung über Equipment für jegliche Outdoor-Aktivitäten bis hin zu Outdoor-Nahrung bekommt man dort alles, was das Herz begehrt. Wir statteten uns mit einem Bear Spray, Bear Bells, Insektenschutz, Energieriegeln und Adaptersteckern aus, sodass wir kurze Zeit später gut ausgerüstet waren und unser Abenteuer starten konnten.

Aussicht auf den Yukon River von Whitehrse

Aussicht auf den Yukon River

Coast Mountain Sports, Whitehorse

Coast Mountain Sports in Whitehorse

 

 

 

 

 

 

 

 

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10.Oktober 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada, USA  Autor:


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