Die eindrucksvollen Berglandschaften der Teton Range

Der weite und atemberaubende Blick auf das Tal rund um Jackson und die Tenton Range in Wyoming

Der Blick ins Tal und auf die Teton Range

Vom Rendezvous Mountain zum Craters of the Moon

Nach einem leckeren Frühstück fuhren wir in Richtung Jackson, etwa 8 Meilen außerhalb des Nationalparks gelegen. Wir wollten unsere Vorräte aufstocken und auch noch mal tanken. Zunächst bummelten wir aber gemütlich durch das kleine Städtchen, das vor allem deshalb berühmt ist, weil dort ganz in der Nähe das hervorragenden Skigebiet Jackson Hole liegt. In einem kleinen Café nutzten wir das kostenlose WLAN, meldeten uns bei Freunden sowie der Familie und checkten noch kurz, welche Nachrichten es aus Deutschland gibt. Dann fuhren wir weiter zum Supermarkt Albertsons am Ortsausgang von Jackson und deckten uns mit frischem Lachs, Grillfleisch, Gemüse und Obst ein. Nach einem Tank-Stopp waren wir schon auf dem Weg nach Teton Village, wo wir nach rund einer Viertelstunde eintrafen. Von dort aus nahmen wir die Seilbahn und kamen innerhalb von zwölf Minuten auf den Rendezvous Mountain. Mit seiner Höhe von 3190 Metern bietet er einen idealen Aussichtspunkt auf die Teton Range und das Tal rund um Jackson. Bei herrlichen Ausblicken genossen wir frisch gebackene Waffeln in Corbet’s Cabin auf dem Gipfel. Man kann dann nur erahnen, wie herrlich steil hier die Pisten für die Enthusiasten des Wintersports sind. Der Ruf, ein Expertenberg zu sein, eilt dem Skigebiet sicherlich voraus. Nachdem wir wieder zurück im Ort waren, bummelten wir noch etwas und gönnten uns im General Store einen leckeren Mango-Tango-Smoothie, um noch etwas Wegzehrung zu haben.

Rendezvous Mountain in Wyoming

Auf dem Rendezvous Mountain

Das eindrucksvolle Ski Gebiet von Jackson Hole im Sommer

Das Jackson Hole Skigebiet

Spuren vulkanischer Aktivitäten

Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Weg in den Nachbarstaat Idaho. Wir wollten uns noch das Craters of the Moon National Monument ansehen, bevor der Heimweg in Richtung Norden nach Kanada anstand. Zum Übernachten hatten wir uns für Arco entschieden, den nächstgelegenen Ort, etwa 18 Meilen entfernt von den Kratern. Wir fuhren durch Idaho, und es war genau so, wie wir es uns immer vorgestellt haben: gelbe Weizenfelder, leichte Hügel und meilenweit kein größeres Städtchen. Je näher wir dem Ort Arco kamen, desto öfter sahen wir vulkanisches Gestein entlang des Highways. Später erfuhren wir, dass wir in der Tat Lavagesteine sahen, die bei Explosionen am Craters of the Moon durch Risse im Boden ausgetreten waren. Das ließ uns schon ein bisschen erahnen, was uns landschaftlich am nächsten Tag erwarten würde. Ganz in der Nähe hätten wir einen einfachen, direkt auf Lavagestein liegenden Campingplatz nutzen können. Da wir jedoch nicht wussten, ob wir noch einen Platz bekommen würden, und da wir auch dringend mal wieder einen Stromanschluss benötigten, um die Akkus des Fotoapparats, der Laptops und der Telefone aufzuladen, entschieden wir uns für den Mountain View RV Campground in Arco. Im Internet sahen wir sehr gute Bewertungen, also machten wir es uns kurze Zeit später auf dem Campingplatz bequem. Mit 31 Grad Celsius war es ziemlich warm, aber durch einen frischen Wind milderte es sich etwas ab. Um 19 Uhr hatten wir die Möglichkeit, bei einem „Ranger Talk“ direkt auf dem Campingplatz schon einige Informationen über Craters of the Moon zu erhalten. Mit Ehepaaren aus Ontario und Minnesota hörten wir uns gemeinsam die unterhaltsamen Geschichten von Ranger Sue an. Sie ist eine gute Erzählerin und berichtete vom einst dort lebenden Indianerstamm der Shoshone und von den ersten Siedlern, die auf dem Weg nach Oregon hier durchzogen. Wir konnten auch Fragen zum National Monument stellen und wussten so bereits vorab, dass wir eine Genehmigung dafür benötigten, die Höhlen zu erkunden. Die würden wir aber problemlos und kostenfrei im Visitor Center erhalten. Feste Schuhe und Taschenlampen waren für uns ebenfalls ein Muss. Am besten macht man die Tour durch die Höhlen mit einem Ranger, allerdings gibt es die Gelegenheit dafür nur um 13 und 16 Uhr.

Ein farbenfrohes Nummernschild von Idaho, USA

Idaho License Plate

Das Straßenschild von dem US-Bundesstaat Idaho

Die Fahrt nach Idaho

 

 

 

 

 

 

 

 

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4.Mai 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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