Team Vancouver: From Sky to Sea

oder: Auf den Spuren der Olympischen Spiele

Whistler

Im schneebedeckten Whistler

Sonntagmorgen ging es erneut früh los, da wir ja zeitig in Whistler ankommen wollten, um etwas von der Stadt zu sehen. Jetzt waren wir ganz froh, dass wir am Tag davor die lange Etappe hinter uns gebracht haben. Denn die Strecke nach Whistler ist zwar nur knapp 150 Kilometer lang, allerdings hat es die Straße ganz schön in sich. Eng und kurvenreich! Dennoch würden wir jederzeit wieder die Route wählen. Die Landschaft ist im Gegensatz zu den letzten Tagen so abwechslungsreich, dass es einfach nie langweilig wird. Und Bären kann man hier auch wieder treffen 🙂

In Whistler angekommen, haben wir erst mal nach unserem Campingplatz gesucht. Da es hier nur zwei gibt, fiel uns die Entscheidung nicht schwer. Riverside RV & Campround sollte es sein! Der Vorteil dieses Campingplatzes ist eindeutig die Lage: Es sind gerade einmal eineinhalb Kilometer bis Whistler Village. Außerdem werden Shuttlebusse ins Zentrum angeboten, allerdings nur bis 16 Uhr, danach fährt noch ein öffentlicher Bus oder man läuft .

Wir sind mit dem Shuttlebus in die Stadt gefahren. Dieser hält direkt im Whistler Village, nur hundert Meter von der Gondelstation entfernt. Und wenn man schon mal in Whistler ist, dann sollte man auf keinen Fall die neue Peak-2-Peak-Gondel verpassen! Die Seilbahn wurde erst vor zwei Jahren eröffnet und verbindet Whistler Mountain mit Blackcomb Mountain. Wirklich ein tolles Erlebnis, vor allem die Gondel mit Glasboden!

Wunderschöner Blick von oben Gondel zwischen Whistler und Blackcomb

Oben auf dem Berg liegt noch wahnsinnig viel Schnee, da bekommt man Lust, sofort die Ski auszupacken und die Pisten runterzufahren.

Außerdem fährt man auf dem Weg nach oben an den Pisten der Olympischen Spiele vorbei! Aber auch für Biker ist hier das absolute Eldorado! Die unteren Teile der Pisten sind im Sommer für Downhill optimal hergerichtet! Dennoch gilt auch hier wieder: Watch the bears! Auf unserer Fahrt nach unten lief uns auch wieder ein Grizzly „über den Weg“.

Nach einem Spaziergang durch das kleine Stadtzentrum und durch die viele frische Luft hatten wir langsam aber sicher Hunger. Direkt an der Gondelstation liegt das Longhorn Pub. Das können wir wirklich nur empfehlen, das Essen war super lecker und das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut in Ordnung.

Die erste Etappe am nächsten Tag war nicht so lang, nur knapp hundert Kilometer bis Horseshoe Bay. Dort ging es dann auf die Fähre nach Nanaimo. Vancouver Island wartete auf uns.

Der Black auf Vancouver Island

Die Fährfahrt dauert keine zwei Stunden und ist nicht nur Mittel zum Zweck. Die Überfahrt ist traumhaft, vor allem, wenn wie bei uns die Sonne am Himmel steht! In Nanaimo angekommen, ging es dann weiter nach Tofino. Die Strecke von etwa zweihundert Kilometern ist wieder ganz anders als das, was wir die letzten Tage gesehen hatten. Sehenswert hier ist auf jeden Fall der  Mac Millan Provincial Park, durch den die Straße führt. Hier stehen riesige Bäume, zum Teil über achthundert Jahre alt!

Bäume im Mac Millan Provincial Park Whistler in Kanada

Die lassen einen ganz schön klein aussehen! Weiter ging es dann an der Küste und durch den Regenwald Pacific Rim National Park nach Tofino. Unser Campingplatz hier heißt Bella Pacifica Campgound, und er macht seinem Namen alle Ehre! Der Platz liegt direkt am Pazifik! Allerdings ist hier eine Reservierung angeraten. Als wir gestern Abend ankamen, war kein Platz mehr für RVs frei. Trotzdem haben wir noch eine Möglichkeit gefunden. Dank unserem „kleinen“ 19-Fuß-Motorhome konnten wir einen Stellplatz nutzen, der eigentlich für Zelte vorgesehen ist. Und für heute Nacht haben wir einen Beachfrontplatz gebucht – traumhaft!

Unser Wohnmobil Am wunderschönen Strand

Den Tag in Tofino haben wir natürlich damit verbracht, nach Walen Ausschau zu halten. Mit Jamie’s Whaling Station ging es raus auf dem Pazifik. Der Spaßfaktor wird noch mal größer, wenn man die Tour mit einem Zodiac macht. Das offene Schlauchspeedboot ermöglicht einem, den Walen ganz nah zu sein!

Tofino ist hauptsächlich bekannt für Grau- und Buckelwale! Aber außerdem gibt es hier auch Seelöwen zu sehen, wenn man Glück hat. Wieder geht ein toller Tag zu Ende. Unsere Reise führt uns dann weiter zur letzten Station Vancouver …

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13.Juni 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


3 Kommentare für “Team Vancouver: From Sky to Sea”

  1. Mathias sagt:

    auf keinen fall haben wir es bereut,es waren traumhafte 2 wochen und was ich dort erlebt und gesehen hab werd ich niemals vergessen!

  2. tilo sagt:

    Welcome back Ihr Kanada-Fans. Ihr habt die Wahl des Urlaubsziel sicher nicht bereut. Nun vermisst ihr das sicher die 19′ auf die ihr euch in den letzten beiden Wochen so super verlassen konntet. Danke für die lebhaften Berichte. Tilo

  3. Heiner Doser sagt:

    Kommt mir alles so bekannt vor. War 2009 ungefähr auf der selben Tour.

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