Team Seattle – Enjoying Life on the Beach

Mit Meeresrauschen gehen wir zu Bett und mit Meeresrauschen wachen wir auf – herrlich! Uns gefällt es hier so gut, dass wir beschließen, noch eine zweite Nacht auf dem Kalaloch Campground zu bleiben. Eine gute Wahl, wie sich später herausstellt.

Zum Frühstück bekommen wir jede Menge Besuch: Squirrels, Chipmunks, mehrere Stellar’s Jays (schöne blaue Vögel) und etliche Krähen kommen vorbei und versuchen, etwas von unseren leckeren Bagels abzubekommen. Einer besonders frechen Krähe gelingt es leider auch, in einem von uns unbemerkten Moment ein halbes Sandwich zu klauen … Man darf dem Essen wirklich keine Minute den Rücken zukehren!

Den Tag verbringen wir in aller Gemütlichkeit mit einigen Erledigungen, einem Abstecher an die wunderschön auf einer Klippe gelegenen Kalaloch Lodge und vor allem mit Strandspaziergängen. Vera findet dabei sogar einen der seltenen ganz gebliebenen „Sanddollars“, eine besondere Muschelart. Wir genießen einfach den warmen Sonnenschein, den stahlblauen Himmel und den schier endlosen Strand.

Zum Abendessen bekommen wir wieder Besuch: diesmal von zwei Waschbären, die uns erstaunlich nah kommen. Wir schaffen es aber, unsere im Lagerfeuer gegarten Kartoffeln erfolgreich zu verteidigen und die Waschbären zu vertreiben. Dafür werden wir mit einem bilderbuchartigen Sonnenuntergang belohnt, der anschließend von einem mit Sternen übersäten Nachthimmel getoppt wird. Schade, dass man davon kein Foto machen kann … 😉

Am nächsten Morgen müssen wir mal wieder „dumpen“, also das Abwasser ablassen. Darin sind wir inzwischen aber gut geübt – überhaupt liegt uns das Camperleben richtig gut. Unser kleiner „Knubbel“ macht aber auch alles brav mit. An dieser Stelle sei ein besonderer Gruß an Dagmar gerichtet! 😉

Es geht weiter, immer den Highway 101 entlang durch jede Menge Wald. Und plötzlich bleibt einem mal wieder kurz der Mund offen stehen: Vor uns liegt der Lake Crescent in all seiner Pracht, 12 Meilen lang und faszinierend anzusehen. Natürlich stoppen wir auch noch an der Lake Crescent Lodge, dann haben wir alle drei „historischen“ Lodges auf der Olympic Peninsula besichtigt. Diese hier gefällt uns aber am besten, die Lage am See ist einmalig und das komfortable Hotel wirkt durch das helle Haus mit der schönen Front Porch einfach freundlicher als die Lake Quinault oder die Kalaloch Lodge.

Wir brauchen dringend mal Strom – die Kamera- und Laptop-Akkus pfeifen aus dem letzten Loch. Also verbringen wir die verregnete Nacht auf einem privaten Campground mit „full hook-up“. Es tut gut, sich die Haare föhnen und getoastetes Brot essen zu können, und der Platz bietet auch wirklich eine tolle Sicht auf die umliegenden Berge. Trotzdem vermissen wir irgendwie unseren einfachen, aber wunderschönen Campground am Kalaloch Beach …

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11.Juni 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Team Seattle – Enjoying Life on the Beach”

  1. Eva sagt:

    Hallo Julia,
    verfolge immer ganz gespannt Euren Blog und freu mich sehr, dass Ihr eine tolle Zeit habt und das Wetter auch weitgehend immer mitspielt. Und so tolle Fotos! Übrigens, jedes Mal, wenn ich an der Küste bin, suche ich nach Sanddollars und habe noch nie einen heilen gefunden. 😉
    Wünsch Euch weiterhin ganz viel Spaß!
    Eva (von Wiechmann)

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