Team San Francisco: Vom heißen Death Valley zu den schneebedeckten Gipfeln im Yosemite National Park

Zabriskie Point Death Valley

AB NACH SAN FRANCISCO!

Es heißt wieder Abschied nehmen. Wir lassen die großen Städte des Südwestens hinter uns und begeben uns wieder ab in die Natur. Heute steht das Death Valley auf unserem Programm. Vorher wird aufgetankt, das Kühlwasser überprüft und die Frischwasservorräte werden aufgefüllt. Im „Tal der Extreme“ kann es bis 56 °C heiß werden und wir haben noch einen ziemlichen Weg vor uns, weil wir so weit wie möglich gen Yosemite durchfahren möchten.

Uns überwältigt die Schönheit des Death Valley! Hinter jeder Kurve tauchen Berge und Hügel in Gelb-, Blau- und Violetttönen auf und wir klettern die Berge immer höher. Ein Stopp am Zabriskie Point ist ein Muss – eine Wahnsinnsaussicht, auch wenn es draußen fast nicht auszuhalten ist. Dennoch können wir jedem empfehlen: Fahrt durchs Valley! Ja, es ist heiß, auf die Klimaanlage muss verzichtet werden und unser Camper hat ziemlich zu tun, doch dafür werden wir mehr als entschädigt. Übernachtet wird in Big Pine, einem kleinen, verträumten Westernstädtchen auf halber Strecke. Es gibt einfache Campingplätze, für eine Nacht absolut okay.

Heute ist es so weit. Es geht über den erst kürzlich geöffneten, über 3000 Meter hohen Tioga Pass in den Yosemite National Park. Das Klima ändert sich, die Vegetation wird immer grüner und es kühlt angenehm herunter.

Blick vom Lembert Dome in den Yosemite NP

Für Konstantin ist die Fahrt mit Bruno über den Tioga Pass eine der tollsten Routen unserer ganzen Tour. Toll ausgebaute Straßen, Kurven, die richtig Spaß machen und atemberaubende Natur.

Ellery Lake im Yosemite NP

Wer direkt im Yosemite National Park übernachten möchte, muss unbedingt vorher reservieren. Einige Campingplätze sind noch geschlossen und die wenigen verfügbaren bereits Monate im Voraus reserviert. Einige Plätze vergeben Campingsites nach dem Wer-zuerst-kommt-mahlt-zuerst-Prinzip. Die Fahrstrecken muss man sich dann allerdings entsprechend einteilen, um früh vor Ort zu sein.

Wir ergattern noch einen wunderschönen Platz fünf Meilen vom Parkeingang entfernt im Yosemite Lake Resort. Tagsüber wird gewandert und abends lecker gegrillt. Wir empfehlen den in vier Stunden zu bewältigenden Trail zum Vernal Fall. Es geht auf 1000 Fuß immer entlang des Falls, kein Shirt bleibt trocken und das Gefühl von Freiheit ist wirklich grenzenlos.

Eine tolle Tour mit vielen schönen Erlebnissen liegt hinter uns und bald müssen wir uns von Bruno verabschieden. In den Nationalparks ist ein Wohnmobil wirklich die beste Entscheidung. In wunderschöner Natur am Lagerfeuer sitzen – einfach nicht zu toppen! Für uns war es mit Sicherheit nicht die letzte Tour mit dem Wohnmobil und wir können jedem raten, es selbst einfach mal auszuprobieren.

 

Lembert Dome Yosemite NP

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14.Juni 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Team San Francisco: Vom heißen Death Valley zu den schneebedeckten Gipfeln im Yosemite National Park”

  1. tilo sagt:

    Team San Francisco – Das waren tolle Berichte. Da muss man eigentlich jedes Jahr hin :-))) Ich freue mich schon auf eure nächste Reise! Tilo

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