Team Los Angeles: Highway No. 1 by Night – scary!!!

Nach einem erfolgreichen Shopping-Tag getreu dem Motto „Shop ‚til you drop“, freuen wir uns nun auf den Highway No. 1 und unseren ersten Campingplatz am Meer. Das Wetter ist typisch für San Francisco: cloudy. Die Wolken hängen tief über der Stadt und lassen sogar die Golden Gate Bridge im Nebel verschwinden. Unser Zeitplan kommt durch die beginnende Rushhour leicht ins Stocken. Dennoch lassen wir uns nicht entmutigen, den Zwischenstopp Big Sur noch während der Abenddämmerung zu erreichen. Nach einem langen, kurvenreichen Auf und Ab bei diesiger Sicht erreichen wir das hinter Bergen liegende Big Sur. Die Vegetation ist traumhaft, doch für unsere Vorstellungen ein wenig zu dunkel. Wir hatten uns ja schließlich nach einem Campingplatz am Strand gesehnt.

Also geht es weiter. Der nächste Campingplatz wird schon kommen. Leichter gesagt als getan. Bereits in Carmel Beach hatten uns Locals darauf hingewiesen, dass der Highway No. 1 bei Nacht nicht zu empfehlen ist. Da bereits jetzt die Dämmerung einsetzt und es sowieso kein Zurück mehr gibt, halten wir noch an einem der vielen Aussichtspunkte an der Steilküste Kaliforniens, um den grandiosen Sonnenuntergang zu beobachten. Dann lässt sich die kommende Dunkelheit nicht mehr aufhalten. Es ist weit und breit kein Campground zu sehen und mittlerweile ist es wirklich stockdunkel. Wir folgen den serpentinenreichen Straßen und müssen sogar einem Waschbären und mehreren Rehen den Weg freimachen. Langsam wird es echt gruselig. Die Stimmung ähnelt der eines Psychothrillers. Nach etlichen Meilen dann plötzlich ein Schild: „Campground in ¼ mi“. Doch zu unserer Ernüchterung werden wir bei der Einfahrt mit dem Schild „Campground full“ abgewiesen. Also muss es weiter Richtung Süden gehen. Um 23 Uhr finden wir endlich eine Bleibe auf dem Campground von Morro Bay. Völlig entkräftet schaffen wir noch nicht einmal das allabendliche Bier und fallen sofort in die Kissen. Leider sind wir nun den schönsten Abschnitt der Route im Dunkeln gefahren. Dennoch war die Fahrt auf alle Fälle ein Abenteuer und der ganze Aufwand hat sich gelohnt. Am nächsten Morgen werden wir von Meeresrauschen geweckt und die Sonne strahlt. Am wunderschönen Strand von Morro Bay gönnen wir uns zwischen den Dünen ein Sonnenbad und genießen die Unbekümmertheit unseres Urlaubes.

Unser nächstes Ziel ist Jalama Beach. Der abgelegene Campingplatz befindet sich direkt am Strand in der Nähe von Lompoc und wurde uns bereits im Voraus wärmstens von Bente empfohlen. Diese Empfehlung können wir nur weitergeben!

Aufgrund der Abgeschiedenheit des Platzes gilt hier das Motto „Back to the roots“. Das ist der erste Campingplatz, auf dem wir keinen Internetanschluss haben. Es gibt hier noch nicht einmal ein Mobilfunknetz. Wir fühlen uns wie abgeschottet von der Außenwelt und genießen die Ruhe in vollen Zügen. Bei dem Rauschen der Wellen, einem Lagerfeuer, gegrilltem Lachs mit Gemüse und kühlem Bier kommt hier die perfekte Campingstimmung auf. Hier könnten wir es uns wohl noch ein Weilchen gut gehen lassen.

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15.Juni 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


2 Kommentare für “Team Los Angeles: Highway No. 1 by Night – scary!!!”

  1. tilo sagt:

    Auf dem Campingplatz in Big Sure habe ich schon vor ca. 20 Jahren einmal gestanden. Super toller Platz. Ist mir bis heute in Erinnerung. Und das Umfeld. Gigantisch typisches und schönes Kalifornien! Sehr nette Berichte. Danke dafür. Tilo

  2. Kolja sagt:

    Wow Katha, tolle Bilder und eine super Nightmare-Story. In Big Sur haben wir eine Nacht auf dem Campground verbracht und es stimmt, unter den Bäumen etwas schattig, aber doch schön an einem Fluss gelegen. Nur mit unserem 30 Fuß Motorhome hatten wir da leichte Rangierprobleme. Eure Campgrounds in Morro Bay und Jalama Beach wirken aber auch super!
    Viel Spaß,
    Kolja

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