Team Las Vegas: Fahrenheit 104 – Beachfeeling am Wüstensee

Farmer's Market an der Route 89 in Utah

Köstlichkeiten auf dem Farmer’s Market in Utah

Überrascht erleben wir den Lake Powell mitten in Arizonas Wüste, aber zuvor führt uns die Tour den alten Highway 89 südwärts. Nach der Labsal an leckeren Köstlichkeiten auf einem Farmer’s Market in Utah fahren wir bis Kanab. Hier lädt Klein Hollywood mit einer urigen Westernkulisse zum Stoppen und Shoppen ein. Es gibt den ersten Iced Coffee in diesem Jahr (kein Wunder, in Deutschland war’s bislang zu kalt dafür). Ein Mini-Walk-of-Fame an der Hauptstraße erzählt auf kleinen Tafeln die Geschichten der Westenstars, die hier „groß“ geworden sind.

Weiter geht’s auf der alten 89 Richtung Fredonia, und schwupp, sind wir wieder in Arizona. Wir folgen der Empfehlung von Utah-Campground-Jack und genießen hier oben das angenehm kühle Wald-Bergklima und die „Cookies to die for“ im Curious Store von Jacob Lake Inn, übrigens auch ein guter Ausgangspunkt für Trips an die North Rim des Grand Canyon.

Leckere Cookies essen bei Jacob Lake Inn an der alten Route 89 in Utah

Kurios ist vor allem der German Chocolate Cookie – ein Schoko-Cookie mit Topping aus Kokos. Vielleicht nennen sie es German Cookie, weil die Kokoshaube aussieht wie Sauerkraut mit zerkochten Rosinen? Die Verkäuferin weiß es nicht. Einige Sorten werden von uns noch verkostet, aber für „to die for“ ist jetzt nicht genug Zeit, denn es zieht uns weiter nach Page.

Blick über Navajo Bridge bei Lee's Ferry

Navajo Bridge bei Lee’s Ferry

Der Highway eröffnet den Blick auf das Vermillion Cliffs National Monument und führt weiter durch eine flache Tiefebene bis Lees Ferry bei Marble Canyon an der Navajo Bridge.

Der Colorado River ist hier noch ein kleiner gemütlicher Fluss im noch kleinen Grand Canyon. Die Temperatur ist schon ordentlich in die Höhe geklettert und der heiße Wind bringt keine wirkliche Erfrischung. Am späten Nachmittag passieren wir – mächtig beeindruckt – den Glen-Canyon-Staudamm und erreichen Lake Powell. Wir sind verwirrt – das aus der Ferne tiefblaue Wasser des Sees erscheint uns bei dieser Hitze wie eine optische Täuschung. Ein See mitten in der Wüste! Anstöpseln von Wasser, Strom und Kanalisation auf dem Campground geht rucki zucki (den Wahweap Campground direkt am Lake Powell haben wir unkompliziert über das Internet vorgebucht, als wir schon unterwegs waren).

Blick auf den Glen Dam vom Visitor Center Willkommen am Lake Powell

Schnell noch ein Sonnenuntergangs-Bad im kühlen Nass. Jetzt wissen wir es: der See ist echt!!!

Sonnenuntergangsstimmung am Lake Powell in Arizona

Tags darauf haben wir keine Eile, was auch gut ist bei 40 Grad Celsius (Fahrenheit 104) im Schatten. Vormittags fahren wir zum nahe gelegenen Lower Antelope Canyon. Der Antelope ist ein Slot Canyon. Von außen eine unscheinbare Erdspalte, entfaltet er im Inneren seine ganze Pracht.
"The Wave" im lower Antelope Canyon tolle Fotomotive im Antelope Canyon
Unser Guide Adrian zeigt uns die besten Fotomöglichkeiten, ein Vorteil, wenn man den Canyonbesuch mit Guide bucht. Es gibt auch die Möglichkeit, sogenannte Fotopässe zu buchen, um sich mit dem Stativ frei im Canyon zu bewegen, allerdings entgeht einem dann vielleicht so mancher schöne Bildwinkel.
Vom kühlen Antelope wieder in der gleißenden Sonne, scheint selbst die Luft vor Hitze den Atem anzuhalten. Kein Windhauch weht. Wieder am Lake, sind wir froh, für den Nachmittag ein Kajak reserviert zu haben. Paddelnd erkunden wir die Seitenarme des Lake Powell und genießen Beachfeeling an einem schneeweißen Strand. Im Hintergrund leuchten die Felsen rot und weiß. Ungewöhnlich und zunächst merkwürdig surreal, aber wunderschön.Beachfeeling und Kayak-Paddeltour am Lake Powell in Arizona
Die eigentümliche Form und das Setting des Lake Powell erklären sich durch den Bau des Glen-Canyon-Staudamms und der dadurch erfolgten Aufstauung des Colorado Rivers.
Sunset ist mal wieder Barbecue-Zeit. Damit es in Wahweap auch mit den Nachbarn gut klappt, gibt uns ein patentes Schweizer Pärchen eine Einführung in den richtigen Umgang mit Feuerstellen. Unser kleines Campfire glimmt so schön in der Abenddämmerung, dass wir beschließen, uns von nun an Pfadfinder und Lederstrumpf zu nennen …
 
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11.Juni 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “Team Las Vegas: Fahrenheit 104 – Beachfeeling am Wüstensee”

  1. Kolja sagt:

    Traum, Traum, Traum… ich will sofort mitfahren!

    Enjoy your trip,
    Kolja

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