Tag 1: Von Denver nach Colorado Springs

CANUSA Fam nach Colorado

Fam-Gruppe in Colorado

Im Juni haben wir mit sieben Kolleginnen und Kollegen von CANUSA den wunderschönen Staat Colorado im Westen der USA erkundet. Auf einer solchen Familiarization Tour – kurz „Fam“ – geht es nicht nur darum, Hotels zu besichtigen und Ausflüge auszuprobieren, sondern auch darum, ein Gefühl für Land und Leute zu bekommen. Denn um unsere Kundinnen und Kunden zu beraten und mit tollen Tipps zu versorgen, sollte man am besten schon mal alles selbst erlebt haben. Mit von der Partie waren außerdem eine Vertreterin der Lufthansa und Marcel von der deutschen Vertretung des Colorado Tourism Office.

Unsere Route durch Colorado folgte größtenteils der CANUSA-Autoreise „Best of Colorado“.
Um 10 Uhr sollte unser Flug mit Lufthansa von Hamburg nach Frankfurt starten, wo wir dann unsere Kolleginnen aus Berlin, Hannover und Stuttgart treffen wollten. Schon am Vortag waren wir unfassbar aufgeregt, und das ließ auch am Morgen nicht nach. Im Flieger gab es dann zur Einstimmung (und zur Beruhigung) erst mal einen Sekt – nun konnte die Reise losgehen! Es empfiehlt sich, vor Abflug den Online-Check-In durchzuführen, sodass man sein Gepäck am Flughafen nur noch aufs Band des Lufthansa-Gepäckautomaten legen muss, ohne am Schalter anzustehen. Dort scannt man dann den Barcode seiner Bordkarte ein, und der Automat druckt den Aufkleber für das Gepäckstück und die Quittung aus. Am Frankfurter Flughafen hatten wir das Vergnügen, uns in der Senator Lounge aufhalten zu können. Dort gab es die Möglichkeit, zu duschen, sich hinzulegen oder etwas zu essen und zu trinken. Entspannt ging es also weiter zum Gate, wo um 13:25 Uhr unsere Boeing 747-400 nach Denver starten sollte. Wir trafen dann auch endlich die anderen. Auf unserem Flug in der Economy Class saßen die meisten von uns in den hinteren Reihen, wo man nur zu zweit nebeneinander sitzt. Das ist angenehm, wenn man zu zweit reist – und man sitzt nah an den Toiletten, was durchaus ein Vorteil sein kann. Es gab On-Demand-Entertainment – und so landeten wir drei Filme und neun Stunden später am Denver International Airport. Hier landet nachmittags täglich ein Flug aus Frankfurt. Beim Anflug hatten wir einen tollen Blick auf das Wahrzeichen des Flughafens – die 34 Spitzdächer der Sioux Tipis. Dies spiegelt die schneebedeckten Gipfel der Rocky Mountains wider und erinnert an die Indianer. Bei der Ankunft stellten wir uns zur Immigration an einer Schlange vor dem Schild mit der Aufschrift „Citizens/ESTA Traveller“ an. Dort scannt man dann an einem Automaten seinen Reisepass und die Fingerabdrücke ein, beantwortet ein paar Fragen zur Einreise und lässt ein Foto von sich machen. Zum Schluss druckt der Automat dann ein Dokument mit den Daten aus, das man später beim Immigration-Schalter noch einmal mit seinem Reisepass vorzeigen muss.

Flug über den Wolken

Traumhafter Ausblick

Lounge in Frankfurt

Flughafen-Lounge in Frankfurt

 

 

 

 

 

 

 

 

Egal, welchen Ausgang des Flughafens man benutzt, es stehen dort überall Shuttle-Busse der Hotels und Mietwagenvermieter an Halteinseln. Die Shuttle-Busse der Mietwagenanbieter fahren von dort aus dann direkt auf die Autobahn und bringen den Reisenden zur nächsten Vermietstation, die etwa 10 Minuten entfernt liegt. (Direkt am Flughafen eröffnet voraussichtlich noch in diesem Jahr ein Westin Hotel.) Alternativ kann man ab April 2016 für 12 Dollar mit der Straßenbahn „Light Rail“ in rund 25 Minuten Downtown Denver erreichen. Uns erwartete vor dem Flughafen bereits unser Fahrer Tom mit unserem Bus für die kommenden Tage. Er begrüßte uns herzlich und setzte sich scherzhaft zum Ziel, am Ende der Woche mit uns perfektes Deutsch sprechen zu können. Jeder suchte sich einen Platz, und es ging weiter nach Colorado Springs zum Cheyenne Mountain Resort, das wir nach etwa eineinhalb Stunden erreichten. Hier begannen wir gleich mit einer kleinen Hotelführung. Auf der Anlage fühlte man sich sofort wohl. Sportler sind hier gut aufgehoben: Es gibt einen Pool, ein Bahnenschwimmbad, einen Tennisplatz, einen Golfplatz und Fitness-Räume. Den Abend kann man hier gemütlich an einer Feuerstelle auf der Terrasse mit Blick auf den Cheyenne Mountain ausklingen lassen. Das Resort bietet für jeden etwas.

Cheyenne Mountain Resort

Lobby des Cheyenne Mountain Resorts

Cheyenne Mountain Resort

Blick auf den Pool

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir uns schnell auf den gemütlichen Zimmern frisch gemacht hatten – der Zeitplan war straff –, wartete unser Bus bereits auf uns. Wir waren zu müde, um uns hübsch zu machen, und hofften, dass unsere Gastgeber dafür Verständnis hatten. An diesem Abend aßen wir im tollen Restaurant The Warehouse, welches gleichzeitig als Galerie genutzt wird. Hier werden Künstler aus der Umgebung unterstützt. Die Speisekarte bietet moderne regionale Küche, bei der für jeden etwas dabei ist. Wir hatten die Wahl zwischen „Bison Sausage“, „Red Deer-Skewers“ und „Forest Mushroom Raviolis“. Jeder war mit seiner Wahl sehr zufrieden, und auch die Weine und das Dessert waren toll. Der Koch schaute nach dem Essen noch persönlich bei uns vorbei und durfte sich dabei einen Applaus für das leckere Essen abholen. Den Abend kann man prima auf der Terrasse am Feuer ausklingen lassen, die Stimmung hat dort schon fast etwas von Lagerfeuerromantik. Und was bei den Amerikanern dabei auf keinen Fall fehlen darf, sind S’mores: über dem Feuer geröstete Marshmallows, die mit Schokolade zusammen zwischen zwei Kekshälften gedrückt werden. Besser kann ein Tag in Colorado nicht ausklingen!

The Warehouse

Restaurant The Warehouse

 

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10.September 2015  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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