Sonne tanken auf den Bahamas!

Schon lange habe ich meiner Reise auf die Bahamas entgegengefiebert, jetzt ist es endlich soweit: auf in die Sonne! Hier schreibe ich Euch von meinen Erlebnissen beim Inselhopping.

Der Flug von Nassau nach Cat Island startet planmäßig. Wir kommen dort am späten Nachmittag am The Bight Airport an. Von einem Flughafen kann man eigentlich kaum sprechen, es handelt sich eher um ein kleines Häuschen mit langer Straße (= Landebahn) inmitten flacher Vegetation. Netterweise hat uns das Greenwood Beach, unsere Herberge für die nächsten vier Nächte, bereits ein Taxi geschickt. Den knapp vierzigminütigen Transfer teilen wir uns mit einem amerikanischen Ehepaar.


Im Greenwood Beach werden wir sehr herzlich von Familie Illing, die das Hotel seit zwanzig Jahren führt, willkommen geheißen. Völlig unkompliziert erhalten wir unseren Zimmerschlüssel und fühlen uns schnell wie zu Hause. Dann heißt es endlich: Auf zum Strand!!! Das, was sich nun unseren Augen bietet, erscheint uns wie das Paradies! Ein langer, naturbelassener und weißer, zeitweise pinkfarbener Sandstrand und so weit der Blick reicht, erstreckt sich der türkisfarbene, glasklare Ozean – ein Traum!

Ich fühle mich von Anfang an wie Robinson Crusoe. Unglaublich, noch nie habe ich an so einem abgeschiedenen, ruhigen Ort Urlaub gemacht und auch nicht erwartet, dass ich es so genießen könnte! Nach einem sehr guten Abendessen ist Nachtruhe angesagt. An das Klima muss man sich allerdings erst mal gewöhnen, auch nachts bleiben die Temperaturen relativ konstant warm.

Den Morgen starte ich mit einer Runde Laufen am Strand und einem Frühstück, danach ist Beachtime angesagt. Schnorcheln und Schwimmen stehen auf dem Programm. Es gibt eine Menge unter Wasser zu entdecken. Für das nächste Mal plane ich einen Tauchkurs, jetzt erkunde und genieße ich schnorchelnd die „kleine“ Unterwasserwelt in Ufernähe.

Nach drei schönen Strandtagen heißt es Abschied nehmen. Wir haben uns sehr wohlgefühlt in der herzlichen, familiären Atmosphäre, mit der die deutsche Familie Illing das Greenwood Beach betreibt.

Greenwood Beach Resort

Bereits am frühen Morgen starten wir zu unserem nächten Ziel: Long Island. Dazu muss man wissen, dass die Out Islands, zu denen Long Island gehört, immer nur über Nassau erreichbar sind, sofern man kein eigenes Flugzeug gechartert hat. Die Flugdauer beträgt 45 Minuten. Wie unterschiedlich hier das Wetter sein kann, merken wir bei unserer Ankunft in Nassau: ein Gewitter heißt uns mit starkem Regen willkommen. Ich habe aber noch Hoffnung für den Rest der Strecke, da der Weiterflug erst zwei Stunden später geht – leider vergebens. Das Unwetter spitzt sich zu. Auch damit muss man hier rechnen und der Flug könnte, so der Pilot, „a little bit rough“ werden …

Am späten Nachmittag erreichen wir den Airport Stella Maris und auch hier steht schon ein Taxi bereit, das uns unser Hotel bestellt hat. In etwa zwanzig Minuten Transferzeit werden wir in unser neues Domizil gebracht: das Cape Santa Maria Beach Resort, eine traumhaft schöne Anlage unmittelbar am Strand (es sind nur zehn Schritte zum Strand und vierzig ins Wasser). Letzteres versetzt uns, wie auch der pudrige, weiße Sand, in Verzückung. Wir beziehen unseren Beach Bungalow und stürzen uns zur Erfrischung, denn hier ist es aufgrund der Karibik zugewandten Seite noch wärmer, ins Meer.

Nach einem sehr guten Abendessen fallen wir erschöpft ins Bett. Morgen steht ein kurzer Besuch im Stella Maris Beach Resort & Club auf dem Programm. Auch dorthin werden wir von einem Taxi gebracht, andere Möglichkeiten, zum Beispiel mit öffentlichen Verkehrsmitteln, bieten sich hier nicht. Es sei denn, man mietet sich für ungefähr achtzig US-Dollar pro Tag ein Auto. Dieses sollte man dann direkt am Flughafen organisieren oder gegebenenfalls im Hotel.

Cape Santa Maria Resort

Wir steuern das Stella Maris an und werden, obwohl unangemeldet, freundlich von der Tochter einer der Besitzer empfangen. Die Anlage wird uns sehr ausführlich gezeigt und wir bekommen einen guten Eindruck von dem Resort. Einen Badestrand in direkter Nähe gibt es hier zwar nicht, dafür besticht das Hotel aber durch die vorgelagerten Riffe. Da sich das Resort auf der Atlantikseite befindet und der Ozean hier „lebendiger“ ist, sind auch zahlreiche Taucher unter den Gästen.

Stella Maris Resort

Nach unserem Rundgang fahren wir mit dem Taxi wieder zurück. Unsere letzten beiden Strandtage verbringen wir sehr entspannt am Cape.

Heute geht´s wieder zurück zum Ausgangspunkt nach Nassau. Der Flug dorthin startet am frühen Morgen. Im Sheraton Nassau Beach Hotel angekommen, schwingen wir uns nach dem Check-in gleich in den Jitney und fahren mit diesem kleinen Linienbus ins Zentrum. Lustigerweise ist hier jeder Fahrer anders drauf: in dem einen werden Gospelsongs gespielt, in dem nächsten wird lautstark diskutiert. Auf geht´s ins Piraten-Museum und wir machen eine Zeitreise auf die Bahamas vor 250 Jahren. Nassau galt damals als Heimatstadt und Hochburg der Piraterie, nicht umsonst wurde auf Long Island ein Teil des Films „ Fluch der Karibik“ mit Johnny Depp gedreht.

Interessant, befinden wir und fahren nach diesem Besuch weiter mit dem Jitney nach Potter´s Cay, einem Markt der Bahamians, wo man sehr guten Conch Salat essen kann. Wir pilgern über die Brücke nach Paradise Island (eigentlich sind es zwei Brücken, für jede Fahrtrichtung eine) und bestaunen das „Disneyland“ der Bahamas. Anders ist es wohl nicht zu bezeichnen: eine Mega-Yacht neben der anderen und Hotels so weit das Auge reicht.

Wir sind sehr froh darüber, die wirklichen Bahamas, die Out Islands, kennengelernt zu haben. Morgen müssen wir dann leider schon wieder Abschied nehmen; via Miami wird es ins (wie wir gehört haben) kalte Deutschland gehen …

Viele Grüße aus der Sonne, Eure Nicole Hage
Reiseberaterin bei CANUSA Hannover, spezialisiert auf USA & Kanada

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



10.Mai 2010  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Bahamas  Autor:


Ein Kommentar für “Sonne tanken auf den Bahamas!”

  1. Tweets die Sonne tanken auf den Bahamas! - erwähnt -- Topsy.com sagt:

    […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Canusa Touristik erwähnt. Canusa Touristik sagte: #Reisen: Sonne tanken auf den Bahamas! http://www.canusa.de/Canusa-Blog/alle/sonne-tanken-auf-den-bahamas/ […]

Kommentar schreiben

[huge_it_share]