Sedona und Phoenix

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Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg zum Büro von Pink Jeep Tours, dort hatte ich die Scenic Rim Tour gebucht. Eine tolle Rundfahrt! Die Jeeps fassen bis zu neun Personen, und während der Fahrt erzählt der Guide vieles über Flora, Fauna und die Geografie der Gegend. Die meiste Zeit wird offroad gefahren, und es ist wirklich sehr holperig, also nichts für Personen mit Rückenproblemen. Die Aussicht während der Fahrt ist fantastisch. Wenn man möchte, hält der Guide an jeder gewünschten Stelle an, damit man Fotos machen kann. Sedona hatte mich ohnehin schon sehr positiv überrascht mit seiner beeindruckenden Kulisse, und genau diese kann man während der Scenic Rim Tour noch mehr genießen. Diese Tour sollte man sich bei einem Besuch Sedonas nicht entgehen lassen.

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Anschließend startete ich meine Fahrt nach Phoenix und erreichte nach gut zwei Stunden das Courtyard by Marriott Phoenix West Avondale. Das Hotel befindet sich etwas außerhalb, direkt an der Interstate 101, sodass man eine sehr gute Verkehrsanbindung hat. Diese nutzte ich am Nachmittag, um die nahegelegenen Tanger Outlets zu besuchen. Die Fahrt dorthin dauert keine zehn Minuten. Und es war wunderbar leer … Die Mall befindet sich nicht in einem geschlossenen Gebäude, weshalb es keine Klimaanlage gibt (außer natürlich in den Geschäften selbst) – das war den meisten wohl einfach zu warm. Die Temperaturen in Phoenix lagen an dem Tag bei 45 Grad Celsius im Schatten. Die trockene Hitze ist zwar vergleichsweise gut auszuhalten, aber es ist trotzdem schön, wenn es mal ein bisschen Wind gibt.

Die Nacht war dann früh zu Ende: Ich wurde schon um 04:45 Uhr vor dem Hotel abgeholt, um an einer Fahrt im Heißluftballon teilzunehmen. Der Abflugort variiert je nach Wind, und nach einer kurzen Einweisung durch den „Piloten“ kann man zuschauen, wie sich die Ballons langsam mit Luft füllen. Wir starteten mit insgesamt acht Personen unseren Flug über die Sonora-Wüste. Der Ballon kann zwar bis zu 6000 Fuß – 1,8 Kilometer – hochsteigen, wir flogen aber lediglich in etwa 200 Meter Höhe. Somit hatten wir einen guten Blick auf die Wüste und konnten ab und an auch das ein oder andere Tier entdecken. Nach unserer Landung erhielten wir bei einem Sektfrühstück eine Urkunde über die erfolgreich absolvierte Ballonfahrt.

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Nachmittags hatte ich die Wahl zwischen Phoenix und Scottsdale, ich entschied mich für letztere Stadt. Die Fahrt dauerte etwa eine halbe Stunde, und in Scottsdale gibt es zahlreiche kostenfreie Parkplätze. Ich machte mich auf den Weg, um „Old Town“ zu erkunden. Die Straßen waren wie leergefegt, und ich wurde nicht selten mitleidig angeschaut, weil ich zu Fuß unterwegs war. Sicherlich, bei 45 Grad Celsius nicht ganz ohne, aber nach den vielen Fahrten im Auto brauchte ich mal ein bisschen Bewegung. Und in den Geschäften kann man sich dann ja abkühlen … In der Altstadt Scottsdales gibt es viele Galerien und Geschäfte, die indianisches Kunsthandwerk anbieten. Am Wegesrand befinden sich immer wieder Skulpturen und meterhohe Kakteen. Auf dem Rückweg zum Hotel habe ich noch einen Zwischenstopp am Two Hippies Beach House eingelegt, mehr oder weniger ein Kiosk mit Außensitzplätzen und mexikanischer Küche. Mexikanisch bekommt man hier an jeder Ecke, aber die Gestaltung macht diesen Laden wohl einzigartig – und die Tacos waren fantastisch!

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7.Juli 2015  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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