Abschied von Seattle und weiter zum Mount Rainier

Wanderung zum Mount Rainier

Wanderung bei strahlendem Sonnenschein und mit Blick auf den Mount Rainier

Seattle und der Kerry Park

Wir trafen uns schon recht früh am nächsten Morgen, um die beiden Hotels Max und Roosevelt  zu besichtigen. Beide Hotels sind sehr schick, bedienen mit ihrem Konzept aber unterschiedliches Klientel: Das Hotel Max eignet sich wunderbar für ein etwas jüngeres Publikum und bietet beispielsweise eine Beer Happy Hour. Das Roosevelt hingegen überzeugt mit schlichter Eleganz. Beide Hotels liegen unweit des Pike Place Markets in Downtown Seattle und sind bestens für einen mehrtägigen Aufenthalt geeignet.

Das elegante Roosevelt Hotel

Max Hotel in Seattle

Das moderne Max Hotel

Gegen 10 Uhr gingen wir erneut zum Pike Place Market, wo wir dem Tipp unserer Kollegin folgten und in der russischen Bäckerei Piroshky Piroshky frühstückten. Sowohl süße Köstlichkeiten als auch herzhafte Backwaren schmücken das Schaufenster und lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Anschließend machten wir eine kleine Shoppingtour. Unser Tipp: In der Earthbound Trading Company gibt es allerlei lokal hergestellte Produkte in bester Qualität. Aber auch die großen Einkaufsketten wie Nordstrom und Abercrombie & Fitch sind in der Innenstadt zu finden und lassen keine Wünsche offen.

Nach einem reibungslosen Check-out im Hotel machten wir uns mit unserem Auto auf den Weg zum Kerry Park, welcher einen grandiosen Ausblick über die Skyline von Seattle bietet. Bei strahlendem Sonnenschein und einem wolkenlosen Himmel konnten wir in der Ferne sogar die schneebedeckte Spitze des Mount Rainiers erkennen. Der kleine aber feine Kerry Park ist unser Geheimtipp für Seattle!

Space Needle, Kerry Park

Kerry Park mit Blick auf die Space Needle

Die drei Azubis im Kerry park

Jessica, Clara und Laura im Kerry Park

Auf zum Mount Rainier National Park

Nach diesem wunderbar sonnigen Abschied fuhren wir in Richtung Mount Rainier National Park. Die Fahrt nach Longmire, einem kleinen Ort mitten im Park dauerte ca. zweieinhalb Stunden. Unterwegs stoppten wir noch bei Target, um uns mit Brot, Käse, Obst, Keksen und Wasser für unser Picknick am kommenden Tag auszustatten. Außerdem machten wir noch eine Pause bei Subway. Gut gestärkt bewältigten wir dann auch die letzte Stunde unserer ersten Etappe und erreichten am Abend unser nächstes Ziel: Die National Park Inn Lodge. Der Eintritt in den National Park beträgt 25 US-Dollar pro Fahrzeug und kann nach Einbruch der Dämmerung an einem Automaten mit Kreditkarte bezahlt werden. Tagsüber ist dies auch an einem Schalter möglich. Das National Park Inn besteht aus einer urigen Lodge, einem Restaurant mit einer typisch amerikanischen Speisekarte und einem General Store. Da wir Mädels uns in dem vorherigen Hotel zu dritt ein Zimmer geteilt hatten, waren wir diesmal besonders positiv von der großzügigen Bettenaufteilung überrascht. In unserem schlichten, aber geräumigen Zimmer standen zwei Einzelbetten und ein großes Queen Bett! Wir ließen den Abend dann mit einem guten Buch und selbst gemachten Sandwiches im Aufenthaltsraum der Lodge ausklingen.

National Park Inn Lodge in Washington State

Die urige National Park Inn Lodge

National Park Inn Lodge im Mount Rainier National Park

Gemütlich und viel Platz in der Lodge

Den Mount Rainier hautnah erleben und unsere Fahrt ins Paradies

Den nächsten Tag starteten wir mit einem leckeren Frühstück im National Park Inn Dining Room. Die Portionen sind dort wirklich riesig und die Auswahl ist groß. Omelettes, Pancakes und die typisch amerikanischen Hash Browns sind nur einige der angebotenen Speisen. Anschließend besuchten wir den zur Lodge gehörenden General Store. Dort gibt es kleine Snacks wie Bagels und Nüsse, aber auch viele schöne Andenken und Souvenirs. Nachdem wir dort ausgiebig gestöbert hatten, beschlossen wir etwas die strahlende Sonne zu genießen. Direkt neben der Lodge starten einige kürzere Wanderwege. Wir entschieden uns für den 1,2 km langen Trail of the Shadows. Der Trail ist familienfreundlich und auch für Anfänger bestens geeignet. Er führt an Mineralquellen, einem Teich und der historischen Longmire Hütte vorbei. Hier soll einst der Entdecker des Ortes, James Longmire, einige Zeit gelebt haben. Im Longmire Museum, neben der Lodge, informierten wir uns anschließend über die Entstehung des kleinen Örtchens sowie über den Mount Rainier National Park und die dort ansässige Tierwelt. Das Visitor Center hatte im Oktober leider bereits geschlossen, eine Karte mit allen Wanderwegen, bekamen wir aber auch in der Lodge an der Rezeption.

Gegen Mittag machten wir uns mit unserem Auto auf den Weg nach Paradise. Eine kurvenreiche, aber sehr gut ausgebaute Straße führte uns in das 19 km entfernte hoch gelegene Örtchen. Für die ca. 30-minütige Fahrt brauchten wir eine Stunde, da wir an vielen Aussichtspunkten einen Fotostopp einlegten. Wir empfehlen, möglichst viele Viewpoints anzufahren. Besonders beeindruckt waren wir von der Steinlandschaft, etwa auf halber Strecke des Weges.

Im Paradies angekommen

Myrtle Falls im Mount Rainier National Park

Die Myrtle Falls im Mount Rainier National Park

Mount Rainier National Park mit Blick auf dem Mount Rainier

Wandern zwischen bunten Wildblumenwiesen

Paradise macht seinem Namen alle Ehre. Die Aussicht, die man hier geboten bekommt, ist wirklich paradiesisch. Bunte Wildblumenwiesen, die Tatoosh Bergkette, Wasserfälle und natürlich die herrliche Sicht auf den Mount Rainier, haben all unsere Erwartungen übertroffen. In Paradise angekommen, entschieden wir uns für eine Wanderung zu den Myrtle Falls. Diese Wanderung war etwas anspruchsvoller, da man die meiste Zeit bergauf laufen musste, aber die Aussicht entschädigte uns für alles! Die Kulisse mit rauschenden Wasserfällen und dem beeindruckenden Mount Rainier ist einfach atemberaubend. Zudem hatten wir wunderbares Wetter mit strahlendem Sonnenschein und einem fast wolkenlosem Himmel – beste Voraussetzungen für unser Picknick im Freien.

Erholung am Mount Rainier

Picknick im Sonnenschein

Mount Rainier

Der schneebedeckte Gipfel des Mount Rainier

Nach einer kurzen Stärkung mit Sandwiches und Keksen stand für uns die nächste kleinere Wanderung an. Der Nisqually Vista Trail ist ein ca. zwei km langer Rundweg, der spektakuläre Ausblicke von weit oben ermöglicht. Der Wanderweg geht an einigen Stellen steil bergauf, weshalb man eine gewisse Kondition mitbringen sollte. Nach einem ausgiebigen Wandertag mit vielen neuen Eindrücken fuhren wir die schöne Strecke zur Lodge zurück. Im National Park Inn Dining Room entschieden wir uns für leckere Suppen und Salate und ließen den Tag im Restaurant ausklingen.

 

| VORHERIGER BEITRAG || ZUR ÜBERSICHTSSEITE DIESER REISE | NÄCHSTER BEITRAG |


 

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag mit Ihren FreundenPin on PinterestShare on FacebookGoogle+Tweet about this on Twitter

Möchten Sie immer auf dem laufenden bleiben? Dann abonnieren Sie jetzt den CANUSA Blog!



6.April 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge  Autor:


Kommentar schreiben

[huge_it_share]