Seattle erleben und zurück nach Hause

Blick von der Fähre auf Seattle

Seattles wunderschöne Skyline

Seattle hat viel zu bieten

An diesem Tag brachte uns ein Schiff der Washington State Ferries, der größten Fährgesellschaft der USA, von Bainbridge Island nach Seattle. Die Fähren auf dieser Route legen alle 50 Minuten ab, die Überfahrt dauert etwas mehr als eine halbe Stunde. Schon kurz nachdem die Fähre ablegte, bekamen wir einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Seattle – wow, uns erwartete eine spannende Metropole! Das traditionsreiche Hotel The Edgewater wurde 1962 in Seattle erbaut und zeichnet sich nicht nur durch die Top-Lage direkt in Downtown und am Ufer aus. Schon beim Betreten der Lobby hat dieses Hotel einen ganz besonderen Charme, denn es sind viele Bilder aus legendären Zeiten mit bekannten Gästen zu sehen, darunter die Beatles, die Rolling Stones, Willie Nelson, KISS, Rod Stewart und viele mehr. Die Zimmer fanden wir angenehm groß, sehr geschmackvoll in grau-roten Tönen gehalten und die Bäder modern eingerichtet. Das dortige Six Seven Restaurant ist ein absoluter Tipp: Der Blick durch die großen Panoramafenster zu den Olympic Mountains sowie auf die Elliott Bay ist besonders beim Sonnenuntergang ein Erlebnis der Extraklasse! Unser Fazit: Ein tolles Hotel in schöner und zentraler Lage mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir schauten uns auch das Executive Pacific Plaza Hotel an, untergebracht in einem historischen Haus von 1928 und in sehr zentraler Lage: viele Geschäfte und Restaurants sind ganz einfach zu Fuß erreichbar. Für die Gäste gibt es täglich zwischen 17 und 18 Uhr einen Weinempfang.

gemütliche Atmosphäre im Hotel The Edgewater

Blick aus dem Hotel The Edgewater

Seattles Pike Place Market

Der Pike Place Market in Seattle

Zum Pike Place Market und zum Chihuly Garden and Glass

Der Pike Place Market wurde 1907 eröffnet und befindet sich im historischen Viertel von Seattle mit Blick auf die Elliott Bay. Rund 225 kleine Händler kommen dort zusammen, darunter Metzger, Fischhändler, Käsehersteller, Bäcker, Winzer und viele mehr. Sie bieten ihre selbst hergestellte Ware frisch an, 363 Tage im Jahr. Außerdem zählt er zu einem der größten Anbieter von Handwerkskunst im Land. Die vielen bunten Stände sind noch genau so, wie sie damals schon waren – alles hat seinen ursprünglichen Reiz, und das macht diesen Markt zu etwas ganz Besonderem. Direkt nebenan wurde im Jahr 1971 auch die erste Filiale von Starbucks eröffnet, heute ist es ein Besuchermagnet, wo man mit Warteschlangen rechnen muss. Rundherum gibt es über 80 verschiedene Restaurants, die für eine unglaublich große kulinarische Vielfalt mit den unterschiedlichsten Gaumenfreuden sorgen. Ganz in der Nähe wurde im Jahr 2012 die Ausstellung Chihuly Garden and Glass des Künstlers Dale Chihuly eröffnet, direkt auf dem ehemaligen Expo-Gelände. Ganz schnell entwickelte sich die Ausstellung der bunten Glasskulpturen zu einer der beliebtesten Attraktionen in Seattle. Es gibt dort einen Garten, das Glashaus, eine Ausstellung und ein Kino. Im Glashaus ist eine der größten Skulpturen von Chihuly zu sehen: ein farbenfrohes Blütenmeer, das an der Decke des Glashauses rankt. Durch die Decke ist übrigens auch die benachbarte Space Needle zu sehen.

Das Chihuly Garden and Glass in Seattle

Ausblick vom Chihuly Garden and Glass

Einzigartige Glaskunst in Seattle

Glaskunst im Chihuly Garden and Glass

Die berühmte Space Needle

Nachdem wir uns die Ausstellung angeschaut hatten, gingen wir hinüber zur Space Needle, die für uns nur einen Steinwurf entfernt war. Der Aussichtsturm ist 184 Meter hoch und wurde für die Weltausstellung 1962 erbaut. Heute ist er das Wahrzeichen der Stadt und macht die Skyline unverwechselbar. Die beiden Panorama-Aufzüge bringen einen hinauf zu der Aussichtsebene, schon unterwegs nach oben bieten sich tolle Ausblicke auf Downtown Seattle und den Pudget Sound – Schwindelfreiheit vorausgesetzt. Dort gibt es dann vier Etagen, die eine Cocktail-Lounge, das Drehrestaurant SkyCity sowie die Aussichtsebene bieten. Man hat einen Blick aus rund 160 Meter Höhe und kann sich im Inneren mit Schautafeln über die Geschichte der Space Needle informieren. Außerdem gibt es eine interaktive Weltkarte, auf der man sich mit seinem Namen und der Herkunft verewigen kann. Oben gibt es auch eine balkonartige Freiluftplattform, die bei gutem Wetter einen großartigen Blick auf das Stadtgebiet, die Cascades, den Mount Rainier, die Elliott Bay, die Olympic Mountains und den Mount Baker bietet.

Die bekannte Aussichtsplattform in Seattle

Die Space Needle in Seattle

Blick von der Space Needle in Seattle

Blick auf Seattles Skyline

Das Fairmont Olympic Hotel

Nachdem wir die Ausblicke von der Space Needle richtig genossen hatten, fuhren wir zum Fairmont Olympic Hotel, das eines der traditionsreichen Luxushotels in Seattle ist und sich mitten in Downtown befindet, von wo aus alle Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu Fuß erreichbar sind. Durch die imposante Eingangshalle empfing uns das Hotel geradezu königlich. Die Zimmer dort sind großzügig, hell und im Renaissance-Stil gestaltet. Es gibt zwei verschiedene Zimmertypen: Deluxe Rooms und Executive Suites. Die Räume wirken durch die hellen Wände, guten Lichtquellen, großen Fenster und blumigen Vorhänge sehr freundlich. In der unteren Etage gibt es verschiedene Boutiquen sowie das namhafte Seafood Restaurant Shuckers Oyster Bar. Dort werden nicht nur verschieden zubereitete Austern angeboten, sondern auch weitere exzellente Gerichte mit Fischen und Meeresfrüchten in bester Qualität. Eine Spezialität in und rund um Seattle sind fangfrische Dungeness Crab, die aus dem Fischergebiet Dungeness Recreation Area auf der Olympic Peninsula stammen. Unser Abendessen nahmen wir allerdings nicht dort ein, sondern im The Georgian Restaurant, das wir direkt von der Eingangshalle aus erreichen konnten. Wir genossen ein erstklassiges Menü, hervorragende, regionale Weine und einen tadellosen Service. Anschließend ließen wir unseren letzten Abend in der Lobby des Hotels mit dort live gespielter Klaviermusik ausklingen.

Der Rückflug über San Francisco

Als wir uns wieder auf den Weg zurück nach Hause machten, nahmen wir in Seattle erst mal einen Flug von Delta Air Lines, der uns nach San Francisco brachte. Dort stiegen wir in einen A380 von Air France, um direkt nach Paris zu fliegen, und nutzten dafür die Premium Economy Class. Sie befindet sich auf dem Oberdeck zwischen der Business Class und der Economy Class. Die Schalensitze mit breiten Armlehnen fanden wir sehr bequem und praktisch, weil jeder von uns so genügen Platz hatte. Sie haben eine verstellbare Kopf- und Beinstütze sowie eine Fußstütze. Es gibt auch viele Ablagen, etwa für Getränke, geräuschdämpfende Kopfhörer, eine Leselampe und ein umfangreiches Bordprogramm. Außerdem erhält man ein kleines Reiseset mit Cremes, Zahnbürste, Socken und so weiter. Gut gefiel uns auch das Licht, das an die jeweilige Tages- beziehungsweise Ruhezeite angepasst wird. Von Paris aus ging es dann für alle von uns zu den jeweiligen Zielflughäfen.

 

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23.August 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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