Von Telegraph Cove nach Salt Spring Island

Hauswände von Chemainus

Die schönen Hauswände von Chemainus

An diesem Tag lagen knapp 400 Kilometer bis Salt Spring Island vor uns, also starteten wir wieder recht früh. Um 7 Uhr trafen wir uns alle zum Frühstück vor unserem Adventurer 4, wo es leckeres Brot und Blaubeermarmelade von Nancy’s Bakery gab. Um Viertel nach acht machten wir uns dann auf den Weg zum Küstenstädtchen Crofton. Um uns von Telegraph Cove zu verabschieden, spazierte noch ein Schwarzbär vor unseren Wohnmobilen über die Straße.

Nach knapp drei Stunden machten wir noch bei Starbucks in Campbell River eine kurze Kaffeepause, wo wir auch schon auf der Hinfahrt waren, und fuhren dann weiter nach Süden. Das Wetter zeigte sich an dem Tag zur Abwechslung mal nicht von seiner besten Seite, es war bewölkt und nieselte ab und zu. Zum Glück hatten wir dann ja unseren Fahrtag. Kurz vor Crofton legten wir noch einen Zwischenstopp in Chemainus ein und unternahmen einen kurzen Rundgang durch den kleinen Ort, der berühmt für seine zahlreichen Straßengemälde ist, die die Hauswände schmücken. Von Crofton aus nahmen wir dann die Fähre nach Salt Spring Island zum dortigen Fährhafen Vesuvius Bay. Die Fähre ist relativ klein und kann nicht vorab reserviert werden, weshalb man insbesondere mit dem Wohnmobil rechtzeitig am Fährterminal sein sollte. Da wir mit drei Wohnmobilen unterwegs waren, nahmen wir uns den Tipp zu Herzen und waren eine gute halbe Stunde vor der Abfahrt am Terminal, wodurch wir unsere Plätze bekamen. Die Überfahrt dauerte dann nur knapp 20 Minuten, und nach der Ankunft fuhren wir gleich zum Mowhinna Creek Campground.

Mowhinna Campground-Nele

Der Mowhinna Campground

Bunte Hauswände von Chemainus

Die bunten Hauswände von Chemainus

                                                                                                                                                                      Mistaken Identity Vineyards und Moby’s Pub

Leider regnete es – das erste Mal seit wir in Kanada waren –, aber wozu hat man eine Markise am Fahrzeug? Wir machten das Beste daraus: Die Markisen dienten dann als perfekter Regenschutz, und wir saßen gemütlich mit ein paar Nachos und einem Fläschchen Wein draußen. Um 18 Uhr wurden wir von Salt Spring Island Tourism abgeholt, um die Insel zu erkunden. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, und wir kürzten die geplante Tour ab. Dafür machten wir dann aber eine Weinprobe auf dem Weingut der Mistaken Identity Vineyards, für die meisten von uns war es dann auch die erste Weinprobe. Danach schauten wir uns dass Salt Spring B&B an, ein gemütliches kleines B&B mit zwei Zimmern, was wir jedem, der nicht mit dem Wohnmobil unterwegs ist, empfehlen können. Unsere Besichtigungstour endete am Abend im Moby’s Pub mit typisch kanadischem Essen.

Moby's Pub auf Salt Spring Island

Gruppenfoto vor dem Moby’s Pub

Selbstgemachte S’Mores am Lagerfeuer in Salt Spring Island

Selbstgemachte S’Mores

Und was für ein Zufall – an dem Tag gab es die unterhaltsame Open Mic Night. Jeden Donnerstag treten dort Künstler aus der Gegend auf und spielen ihre eigenen Lieder, was für alle immer sehr unterhaltsam ist. So ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und waren erst gegen 22 Uhr zurück an unseren Wohnmobilen. Es war unser letzter Abend in den Wohnmobilen – also ließen wir es uns nicht nehmen, noch ein schönes Feuer zu machen und endlich S’Mores zu grillen, den typischen Lagerfeuer-Snack in den USA und Kanada. Es handelt sich dabei um gegrillte Marshmallows zwischen zwei Graham-Cracker-Keksen mit Hershey-Schokolade – yummy! Wir ließen unseren letzten Abend am Feuer ausklingen und waren uns alle einig: Was für eine unglaublich tolle Tour in einer traumhaften Ecke von Kanada!

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17.März 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


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