Shoppen in Portland und ein Ausflug zum Mount St. Helens

Mount St. Helens National Volcanic Monument

Wir sind am berühmten Mount St. Helens!

Nach Portland zum Shoppen

Am frühen Abend waren wir nach unserer schönen Kanutour wieder am Campground im Tumalo State Park und wurden von unseren amerikanischen Stellplatznachbarn zu S’Mores eingeladen – Kathi kannte das noch gar nicht. Ein S`More ist ein süßer Snack, den man traditionell in den USA und Kanada am Lagerfeuer zubereitet. Er besteht aus einem Stück Schokolade und einem Marshmallow, umhüllt von zwei Crackern. Wir unterhielten uns eine Weile ganz nett am Lagerfeuer mit vier Amerikanern, die ihre Sommerferien im Camper in Oregon verbrachten und alles Mögliche und Lustige erzählten. Etwas später als sonst ging es ins Bett, trotzdem war ich mir sicher, dass ich die beiden Mädels am nächsten Morgen ganz problemlos aus dem Bett bekommen würde – immerhin sollte es am nächsten Tag zum Shoppen gehen!

Und so gab es dann auch, wie erwartet, am nächsten Morgen keine Probleme beim Aufstehen. Die Aussage „wenn ihr länger schlafen wollt, geht das von eurer Shoppingzeit ab …“ half ungemein :-). Wir hatten noch eine Strecke von ca. zweieinhalb Stunden bis zu den Woodburn Premium Outlets bei Portland. Gegen zehn Uhr waren wir schon vor Ort. Die Mall ist riesig und bietet alles, was das Herz begehrt. Ein sehr wichtiger Aspekt für alle Shoppingbegeisterte ist die Tatsache, dass man keine extra Steuern zahlen muss. Das machte unseren Einkauf, trotz des Dollarkurses, total lohnenswert. Kathi und Nini arbeiteten ihre Listen ab und gaben ihr gespartes Geld voller Glück aus. Ich war einfach nur fertig am Abend, shoppen ist nicht so mein Ding. Aber das gehört bei einem USA-Trip einfach dazu …

Nach der Shoppingtour mussten wir nicht mehr lange fahren. Der Campground für die kommende Nacht lag nur 30 Minuten Fahrzeit entfernt im Champoeg State Park. Wir bekamen einen schönen Stellplatz und machten es uns am Abend am Lagerfeuer gemütlich und ich bekam eine umfangreiche Modenschau präsentiert!

Champoeg State Park Campground

Herbstanfang im Champoeg State Park

Campingtisch am Champoeg Campground

Die besten Entspannungszutaten nach dem Shoppen

Mount St. Helens

Langsam neigte sich unsere Reise ihrem Ende entgegen. Ein letztes Highlight stand jedoch noch an, das Mount St. Helens National Volcanic Monument. Hier ist 1980 der Mount St. Helens ausgebrochen und hat zunächst eine total zerstörte Mondlandschaft hinterlassen. Der Ausbruch war 500-mal stärker als die Atombombe auf Hiroshima – riesige Mengen an Geröll, Staub, Lava und Gestein rasten mit einer Geschwindigkeit von etwa 500 km/h den Berg runter und zerstörten wirklich alles, was im Weg war. Heute kann man sehen, wie die Natur sich in der Zeit nach dem Ausbruch wieder erholt hat und Lebewesen und Pflanzen sich wieder angesiedelt haben. Eine Panoramastraße führt in endlosen Kurven zum Berggipfel, die Straße ist in hervorragendem Zustand – auch für Busse und große Wohnmobile problemlos befahrbar. Oben am Berg wartete dann das Visitors Center mit beeindruckenden Ausstellungen und Bildern sowie einem tollen Film über den Ausbruch auf uns. Der Ausflug lohnte sich für uns wirklich – zumal wir wieder absolut herrliches Wetter hatten. Wir liefen einige der Wanderwege ab und genossen die tollen Ausblicke. Unsere nächste Übernachtungsmöglichkeit war am nahe gelegenen Campground im Sequest State Park. Der lag sehr günstig gleich am Anfang der Panoramastraße, daher mussten wir nicht mehr allzu weit fahren. Wir ließen den Tag ganz gemütlich ausklingen.

Mount St. Helens am Horizont

Die Natur erholt sich langsam

Aussichtsplattform auf den Mount St. Helens

Toller Ausblick auf den Mount St. Helens

Unser letzter Camper Tag

Am nächsten Tag hatten wir nur eine kurze Strecke vor uns. Vom Mount St. Helens ging es an die Pazifikküste. Unterwegs machten wir noch ein paar kleinere Stopps um die schönen Aussichten und die Natur noch einmal richtig zu genießen. Mittlerweile waren wir den achten und somit letzten Bundesstaat unserer Reise erreicht: den Washington State. Im Dash Point State Park – unserem letzten Campground auf dieser Reise – buchten wir noch mal einen Full Hook-Up Stellplatz, damit wir uns vor der Fahrzeugrückgabe nicht noch ums Dumpen kümmern mussten. Der Campground liegt direkt am Pazifik. Da das Wetter immer noch wunderschön und herrlich warm war, verbrachten wir noch ein paar entspannte Stunden am Strand und badeten im Pazifik. Das Wasser hatte noch deutlich über 20 Grad. Man konnte am Strand Paddleboards für günstige 30 Dollar für ganz drei Stunden mieten. Das ließen sich die Mädchen nicht zwei Mal sagen und verbrachten ein paar schöne Stunden mit Stand Up Paddling.

Dash Point State Park

Unser letzter Campground im Dash Point State Park

Stand Up Paddling bei Seattle

Baden im Pazifik bei Seattle

Am Abend stand dann die große Pack- und Putzaktion auf dem Programm. Wir machten und aus den noch vorhandenen Resten das letzte Abendessen und verschenkten die noch übrig gebliebenen Sachen am Campground – es finden sich immer Abnehmer dafür. Unsere letzte Nacht im Wohnmobil – etwas traurig gingen wir dann schlafen …

 

 

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3.März 2017  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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