Outer Banks: vor der Küste North Carolinas

Kitty Hawk Hang Gliding

Das Highlight des Tages: Hang Gliding in Kitty Hawk

Outer Banks: Leuchtturm, Hang Gliding und mehr

Zum Glück hatte es aufgehört zu regnen: Gestern hatten wir uns nämlich noch für den frühen Morgen am Strand verabredet. Gerrit und ich wollten schwimmen gehen! Es war noch sehr kalt, und die Überwindung, die Füße ins Wasser zu stecken, war groß. Aber wir wurden überrascht: Das Wasser war viel wärmer als die Luft! Begeistert sprangen wir in die Wellen, die dort nicht ganz ohne sind, und auch die Strömung fanden wir wortwörtlich mitreißend. An dieser Stelle des Strandes sollte man schon ein guter Schwimmer sein.

Sonnenaufgang am Strand Outer Banks

Sonnenaufgang am Strand von Kill Devil Hills

Blick zum Shutters on the Banks Hotel

Direkter Zugang zum Kill Devil Hills Strand

Um 9 Uhr trafen wir uns dann mit dem Rest der Gruppe zum Frühstück. Das war wunderbar: Der Kaffee schmeckte, die Bagels mit Marmelade oder Frischkäse ebenfalls, und auch der Waffelmaker funktionierte einwandfrei!

Unser erster Stopp auf den Outer Banks war das Bodie Island Lighthouse. Von unserem Hotel aus fuhren wir mit den SUVs gute 20 Minuten. Für den Besuch des Leuchtturms sollte man dann noch ungefähr eine Stunde einplanen. Allein die 200 Stufen hinaufzuklettern, braucht schon seine Zeit. Oben fanden wir aber dann den Ausblick über die Pine Trees und das Marschland absolut beeindruckend, auch wenn es noch etwas bedeckt war. Neben dem Leuchtturm gibt es auf dem Gelände auch noch einen Boardwalk über das Marschland, der zu einer Plattform in seichtem Gewässer führt. Von dort sahen wir Fische, Frösche und sogar eine riesige Blue Crab! Der Leuchtturm wurde wunderschön restauriert, und wir fanden ihn nun absolut sehenswert. Diesen Ausflug können wir nur weiterempfehlen. Direkt auf der anderen Seite der Straße befindet sich der Coquina Beach, ein Strand, der nicht nur zu Fuß erkundet, sondern auch mit Allrad-Fahrzeugen befahren werden kann. Dazu muss lediglich eine sogenannte Beach Drive Permit erstanden werden. Außerdem ist der Strand bekannt für das ausgezeichnete Bird Watching, also die Vogelbeobachtung, die man dort machen kann.

Outer Banks Sehenswürdigkeit: Bodie Island Lighthouse

Bodie Island Lighthouse auf den Outer Banks

Coquina Beach - bekannter Strand auf den Outer Banks

Der schöne Strand Coquina Beach

Besichtigung des Hotels First Colony Inn

Die erste Besichtigung auf unserer Reise führte uns in das pittoreske First Colony Inn. Das Hotel bietet 26 individuell gestaltete Zimmer, die nach ebenso vielen von den ersten Kolonialisten, die hier ankamen, benannt wurden. Viele Hochzeiten finden hier statt, was wir bei diesem unglaublich romantischen Hotel sehr gut verstehen konnten. Besonders gut geeignet ist das Hotel für Paare, aber es gibt auch einige Zimmer mit einer Verbindungstür, sodass auch Familien gut unterkommen können. Besonders charmant: Es gibt echte Zimmerschlüssel! Der Pool ist riesig, die Schaukelstühle auf den Terrassen laden zum Verweilen ein und ein amerikanisches Frühstück ist immer inklusive. Beachten sollte man, dass das Hotel nicht direkt am Strand liegt, allerdings sind es nur eine Straße und knapp 200 Meter dorthin. Lunch gab es an dem Tag im Pier House Restaurant auf der Nags Head Fishing Pier. Das Essen fanden wir dort schön amerikanisch: Es gab Burger und Sandwiches, kombiniert mit frischem Seafood. Begeistert waren wir vom einzigartigen Ausblick, den wir vom Pier aus genießen konnten! Diesen kann man übrigens auch live über eine Webcam bestaunen.

First Colony Inn versetzt in die Kolonialzeit

First Colony Inn: Rommantischer Kolonialstil

Das berühmte Nags Head Fishing Pier

Nags Head Fishing Pier Restaurant

Adrenalinschub beim Hang Gliding

Danach ging es zum Highlight des Tages, worauf wir uns alle schon sehr gefreut hatten: Wir gingen zum Hang Gliding. Unser dreistündiger Anfängerkurs wurde geleitet von vier jungen Männern, die alle braungebrannt und sehr relaxed daherkamen. Nachdem wir ein Video gesehen hatten und jeder mit der nötigen Ausrüstung ausgestattet wurde, machten wir uns auf den Weg zur Düne. Dort ging es direkt zur Sache! Man wurde in den Kite gespannt, und durch den recht starken Wind an dem Tag hob man schon fast im Stehen ab. Wir liefen los, rechts und links hielt je ein Guide den Glider fest und gab Halt. Dann wurde geflogen! Es ging nicht besonders weit und nicht sehr hoch, und man war immer gesichert durch die Guides, aber das Hang Gliding fühlte sich auch so schon absolut spektakulär an! Den Adrenalinschub gab es für uns alle fünf Mal, denn so oft konnte jeder fliegen. Wir hatten einen Monsterspaß und finden, dass dieser Ausflug ein absolutes Muss bei einem Besuch auf den Outer Banks ist. Unser Tipp: Ganz viel Wasser mitnehmen und unbedingt gut mit Sonnencreme eincremen! Auf der Düne gibt es keinen Schatten, und das Hoch- und Runterlaufen kann auch etwas anstrengend sein.

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Spaß beim Hang Gliding in Kitty Hawk
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Unser Dinner gab es dann in der Outer Banks Brewing Station, die wir von unserem Hotel, dem Shutters on the Banks, zu Fuß erreichen konnten. Das Essen fanden wir fantastisch, und es war nicht teuer! Besonders amüsierten wir uns über ein Bier namens Ölsch, angelehnt an unser Kölsch, das allerdings nicht so schmeckt, wie es der Name vermuten lässt. Noch ein Tipp: Der Chocolate Lava Cake zum Abschluss – und es war das beste Dessert auf der gesamten Reise. Aber auch der klassische Key Lime Pie war grandios. Danach waren wir dann auch hundemüde und freuten uns auf unsere gemütlichen Betten. Das Shutters on the Banks ist ideal für alle, die ein einfaches Hotel mit direktem Strandzugang nutzen möchten. Die Zimmer sind schlicht eingerichtet, aber mit allem ausgestattet, was man so braucht (Fön, Kaffeemaschine, Fernseher, Telefon usw.), und recht groß. Außerdem liegt das Hotel sehr zentral. Es gibt einige Restaurants und Shops ganz in der Nähe, aber trotzdem ist es dort ruhig. Wir haben uns hier wohlgefühlt!

 

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6.Juli 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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