Die Oregon Coast und Florence

Die traumhafte Oregon Coast

Uns lockt nun die Küste, und wir folgen konsequent den Schildern mit der Aufschrift „Beaches“, wobei wir diverse Weinregionen durchqueren. Jeder, den man auf die Oregon Coast anspricht, antwortet mindestens beeindruckt, meistens aber begeistert. Insbesondere diese Küstenstraße ist gemeint, wenn von einer der schönsten Straßen der Welt, dem Highway 101, gesprochen wird. Wir sind trotz der Eindrücke auf vorherigen Reisen und der Vorschusslorbeeren von jedem neuen Blick, der sich hinter einer der unzähligen Kurven auftut, geradezu überwältigt! Und ein Küstenort ist schöner als der andere!Wohin man auch blickt und fährt, überall bieten sich Fotostopps an. Dabei bekommt man eine unglaubliche Vielfalt an Motiven vor die Kamera: breite weiße Sandstrände, Klippen, Dünenlandschaften, kleine Häfen und freakige Orte. Und alles ist authentisch, nichts wirkt überzogen oder künstlich. Hier haben wir das Gefühl, dass Urlauber und Bewohner sich gleichermaßen darüber bewusst sind, dass man sich in einer der schönsten Küstenlandschaften der Welt befindet.

Herrliche Sanddünen in Florence Die traumhafte Küste von Oregon
Der herrliche Hafen von Florence
Die Küste, der Sand, die Stimmung und das Wetter begeistern uns, und die zweispurige Straße mit den „Points of Interest“ verführt uns ständig zum Stoppen. Jeder Ort will entdeckt werden, jeder hat Besonderheiten zu bieten, und wenn es nur die Leute sind, die man dort antrifft.

Unser Tipp: Für das abendliche Barbecue sollte man sich in einem der vielen Fischläden mit frischen Produkten eindecken und diese nur in etwas Butter und Zitronensaft grillen – zum Beispiel Muscheln oder frischen Thunfisch. Ein Gedicht! Dazu eine Flasche wunderbaren Chardonnay oder Sauvignon Blanc aus Oregon.

Unser heutiges Ziel ist der Honeyman State Park, der direkt an den riesigen Dünen, 2 Kilometer südlich von Florence liegt. Wir kommen gerade noch rechtzeitig an, um auf den Dünen den Sonnenuntergang zu zelebrieren. Und wir befinden uns erneut fast ausschließlich unter Amerikanern. Fahrzeuge aller Größen und jedweder Qualität lassen uns auf diesem Platz beim abendlichen Rundgang wieder einmal staunen.

Sonnenuntergang auf den Sanddünen in Florence

Der folgende freie Tag in Florence steht ganz im Zeichen der Dünen. Schon am Morgen erklimmen wir die bis zu 170 Meter hohen Sandberge und staunen über die Aussicht. Endlose Sandhügel breiten sich vor uns aus, die von größeren und kleineren knatternden Buggys auf abenteuerlichen Wegen „entdeckt“ werden.

Im Hafen von Florence machen wir dann zunächst Bekanntschaft mit einem Seehund und erfahren später von den Fischern, dass jetzt gerade die beste Zeit ist, um fangfrischen Thunfisch direkt vom Fischerboot zu erstehen.

Am windigen Strand von Florence, gleich hinter den Dünen, treffen wir ab und zu Wanderer, ansonsten ist man hier für sich allein. Wenn ein starker Wind bläst und sich am Strand Wellen mit sehr kaltem Wasser brechen, ist man sogar ganz allein hier.

Ein Seehund im Hafen in Florence Menschenfreundlicher Seehund in Florence

Das komplette Gegenteil verschlägt uns dann am frühen Nachmittag die Sprache: In einem 10-Personen-Dünen-Buggy von Sandland Adventures brettern wir im Höllentempo durch die endlose Sandlandschaft. Das Hauptziel unseres Fahrers: Keiner darf ohne Sandschicht auf der Kleidung zur Station zurückkehren. Und entsprechend steuert er das Fahrzeug, für unser Gefühl stets hart an der Grenze eines Kollapses des Gefährts, vielfach im spitzen Winkel durch den feinsten Sand. Ob Ohren, Nase oder auch der vom Schreien leicht geöffnete Mund – überall Sand, Sand, Sand. Die halbstündige Tour für 28 Dollar pro Person reicht uns. Eine riesige Gaudi, und wir meinen, es macht sogar noch mehr Spaß, als mit einem kleinen Buggy selbst zu fahren.

Unser Tipp: An der gesamten Küste Oregons gibt es einen fantastischen Wanderweg: den Oregon Coast Trail. Er ist über 600 Kilometer lang, und man kann ihn in vielen kleinen Etappen laufen. Es gibt Hinweisschilder dazu an fast jedem Parkplatz und natürlich auch am Wegrand. Fast 40 Prozent der Routen führen direkt am Strand entlang und sind damit weitab jeglicher Infrastruktur.

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12.April 2012  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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