Oregon Coast – eine der schönsten Küstenstraßen der Welt

Oregons Küste in den USA

Die schöne Küste Oregons

Nach Newport und Florence – die Strecke ist einfach schön!

Wir ließen uns an diesem Morgen mal wieder viel Zeit: Karlotta schlief lange (und wir somit auch), wir duschten ausgiebig, wuschen die Wäsche und genossen die Ruhe. Das Wetter war gut, also konnten wir draußen frühstücken. Nach einem entspannten Vormittag verließen wir gegen Mittag den Campground und nahmen den Highway 101 in Richtung Süden. Die Straße verläuft mal durch Wälder, mal schlängelt sie sich die Berge hoch, mal liegt sie direkt am Meer. Hinter jeder Kurve ein toller neuer Ausblick. Wir stellten fest: Es ging für uns an der schönsten Küstenstraße der Welt entlang! Diese Oregon Coast ist wirklich etwas ganz Besonderes, und wir konnten einfach nicht genug davon bekommen. Ein Fotostopp folgte dem nächsten. Zwischen Lincoln City und Depoe Bay befindet sich eine sehr schöne Panoramastraße, parallel zum Highway 101 verlaufend: die Otter Creek Road – absolut sehenswert!

Kaffeepause in Depoe Bay

In Depoe Bay machten wir einen Coffee Stop und entdeckten doch tatsächlich einen Grauwal im Meer – und das von der Straße aus. Cool! Kurz vor unserem nächsten Stopp in Newport lag die Yaquina Head Outstanding Natural Area auf dem Weg: Eine knapp zwei Kilometer lange Landzunge mit einem tollen alten Leuchtturm an ihrem Ende. Dort kann man einige schöne Trails laufen, manche gehen direkt runter zum Meer, und es gibt auch viele Tide Pools – Gezeitentümpel – mit Seesternen und Seeanemonen. Seelöwen und viele, viele Vögel, etwa Pelikane, Adler und Kormorane, konnten wir dort auch sehen. Hier kann man echt die Zeit vergessen!

Yaquina Head in Oregon

Yaquina Head Leuchtturm

Küstenstadt Newport in den USA

Newport in Oregon

Die Stadt Newport

Am späten Nachmittag fuhren wir dann bis Newport. Die Kleinstadt hat eine Historic Waterfront mit einem riesigen Hafen, vielen Cafés, Souvenirläden, Restaurants und natürlich Fischfabriken, vor denen direkt vom Schiff aus verkauft wurde. Zum Dinner wollen wir auf jeden Fall in eines der vielen Fischrestaurants und landeten bei Mo’s  – ein absolutes Muss an der West Coast: ein altes Familienunternehmen, das vor allem bekannt für seine Clam Chowder ist. Aber auch sonst gibt es dort allerlei leckeres Seafood. Am Hafen fanden wir die Abendstimmung mit Sonnenuntergang wirklich toll. Von der Historic Waterfront aus hatten wir einen tollen Blick auf die alte Yaquina Bay Bridge. Über die mussten wir auch fahren, denn wir wollten auf dem drei Kilometer außerhalb liegenden South Beach State Park nächtigen. Auch dieser Park liegt hinter Sanddünen am Meer und gefiel uns richtig gut.

Auf dem Highway 101 zum Heceta Head Light

What a beautiful morning: hello sunshine! An diesem Morgen konnten wir uns nicht so viel Zeit lassen, denn wir wollten noch etwas Strecke machen. Bevor wir den Campingplatz verließen, unternahmen wir aber noch eine kleine nette Radeltour entlang der Dünen bis zur alten Yaquina Bay Bridge, über die wir am Abend zuvor ja schon gefahren waren. Dieses Bauwerk ist wirklich beeindruckend, so breit und hoch und mit schönen Eisenbogen und ägyptischen Obelisken. Wir radelten auf die andere Seite der Historic Waterfront. Dort befindet sich auch die Brauerei Rogue Ales, die wir ja in Astoria schon getestet hatten. Außerdem wollten wir noch Fresh Seafood für das BBQ am Abend einkaufen. Wir besorgten also richtig lecker aussehende Tuna Steaks für gerade einmal 7 Dollar – unglaublich günstig! Und danach schnell zurück auf den Highway 101. Die Strecke fanden wir mal wieder atemberaubend, und wir mussten uns echt zwingen, nicht an jedem Viewpoint anzuhalten. Wir machten einen Stopp am Cape Perpetua, dem höchstgelegenen Aussichtspunkt auf der 101 – gut 240 Meter über dem Meer. Die Strecke hoch auf das Cape ist zwar schmal und kurvig, aber auf jeden Fall lohnenswert. Wir sind mit unserem Wohnmobil problemlos hinaufgekommen – auch wenn ein Schild davon abrät, mit solchen Fahrzeugen hochzufahren. Es gibt dort einen kleinen Trail durch den Regenwald mit Blick auf die Küste und das Meer – eine tolle Stimmung konnten wir dabei genießen. Als Nächstes wollten wir noch am Heceta Head Light halten, dem wohl am meisten fotografierten Leuchtturm in ganz Oregon. Der Parkplatz befindet sich direkt am Strand, und man läuft eine halbe Meile den Berg hinauf zum Heceta Head Light, das man auch besichtigen kann. Als wir am Strand waren, spielte Karlotta noch eine Weile im Sand, dann fuhren wir weiter.

Oregons Küstenhighway

Eine der schönsten Küstenstrassen

Küstenhighway 101

Highway 101 in Oregon

 

 

 

 

 

          Die Oregon National Dunes Recreation Area

Mittlerweile war es später Nachmittag. Von wegen Strecke machen: Es ist an der Küste einfach zu schön, man kommt da eben nur im Schneckentempo weiter. Aber genau so hatten wir uns das vorgestellt – sich einfach treiben lassen und schauen, wie weit wir kommen. Am frühen Abend erreichten wir Florence, den Ausgangsort für die die Oregon National Dunes Recreation Area, ein riesiges Areal von Sanddünen. Wir übernachteten auf dem Honeyman State Park , der direkt an den Dünen liegt. Dort dürfen auch Sandbuggys fahren. Wir liefen noch ein bisschen durch die Dünen, aber lange hielten wir das mit Karlotta auf dem Rücken eh nicht durch, weil es dort ganz schön anstrengend war, hoch und runter zu laufen. Danach grillten wir unsere Tuna Steaks mit grünem Babyspargel und Cranberry-Wildreis – ich würde sagen: das beste BBQ bis jetzt!!! Nachdem Karlotta im Bett war, machten wir uns wieder ein tolles Lagerfeuer – happy Camper!

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12.Februar 2016  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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