On the Road again

Regenbogen hinter Camper auf dem Campground

Ein toller Regenbogen als Einstieg

Die Übernahme des Campers hat am Sonntag reibungslos geklappt. Bereits um halb zwölf waren wir startklar. Da unsere Freunde erst am nächsten Tag nach Chicago kommen würden, übernahmen wir gleich zwei der nagelneuen Wohnmobile und rollten damit vom Hof: Flo mit Joni und Navigation vorneweg, ich allein hinterher. Glücklicherweise hat mein verspielter Mann die Walkie-Talkies unserer Neffen mitgenommen, sodass wir prima von Camper zu Camper quatschen können. Nach dem üblichen großen Ersteinkauf bei Walmart fuhren wir zurück in Richtung Chicago, in den Indiana Dunes State Park, wo wir für zwei Nächte eincheckten.

Camper auf dem Highway

On the Road mit dem Camper

Begrüßt wurden wir von einer Meute hungriger Mücken, die sich sogleich auf uns stürzten, als wir den Camper verließen. Da wir dummerweise nicht an Insektenspray gedacht hatten, wurden aus dem ersten BBQ am Lagerfeuer kurzerhand eine Indoor-Spaghetti-Bolognese. Auch lecker!

Am nächsten Morgen wurden wir vom Regen geweckt. Gut, dass man bei so einem Camper nicht vor die Tür zu gehen braucht, wenn man nicht will. Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns schon morgens auf den Weg nach Chicago, um uns die Zeit bis zur Ankunft unserer Freunde dort zu vertreiben. Wir besuchten das Shedd Aquarium, was besonders Joni erfreute. Als wir wieder herauskamen, schien auch endlich die Sonne und ermöglichte uns noch einmal einen tollen Blick auf die Skyline Chicagos.

Wir trafen unsere Freunde wie verabredet an einem Bahnhof in Downtown und fuhren gemeinsam mit einem Camper, den wir auf einem Park-and-Ride-Parkplatz am Stadtrand stehen gelassen hatten, zurück zum State Park, wo das zweite Wohnmobil und auch wieder die Mücken auf uns warteten. Der Grund für diese Mückenplage ist uns bei der Fahrt durch den Park klar geworden. Der Campground liegt inmitten eines riesigen Sumpfgebiets. Wir campierten also quasi in einem Brutkasten für Mücken. Dumme Idee. So fiel dann auch an diesem Abend das BBQ aus, ebenso das Outdoor-Frühstück am nächsten Morgen. Dafür zeigte sich, dass man mit vier Erwachsenen und zwei Kindern durchaus komfortabel in einem C 23 essen kann.

Zwei Camper am Straßenrand

Unsere zwei Camper

Die heutige Etappe soll uns nach Grand Haven führen. Im kleinen Künstlerstädtchen Saugatuck machen wir eine nette Lunchpause, bummeln ein wenig durch die Marina und die Straßen mit den zahlreichen kleinen Geschäften und lassen uns bei 30 Grad leckere Smoothies schmecken. Nach dieser gelungenen Pause geht es weiter nach Grand Haven. Der Ort gefällt uns auf Anhieb. Wieder zahlreiche kleine Boutiquen und Cafés, dazu viele Boote und ein super Strand. Man hat uns den Campground im Grand Haven State Park, direkt am See gelegen, empfohlen und so sind wir bester Dinge, als wir dort ankommen und unter anderem Beachvolleyball-Felder und einen Spielplatz sehen – und das alles direkt am Lake Michigan. Jedoch leider nicht für uns, denn der Campground ist schon voll …

Während wir noch überlegen, wo es nun hingehen soll, zieht sich der Himmel zu und es fängt wie aus Eimern an zu gießen. Aber dann haben wir doch noch Glück, denn als wir eine gute halbe Stunde später auf einem 30 Kilometer weiter nördlich gelegenen Campground einchecken, ist es trocken und wir kommen endlich zu unserem ersten BBQ.

Lunch mit Campern auf dem Campground

Lunch auf dem Campground

 

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24.Juni 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


Ein Kommentar für “On the Road again”

  1. Kolja sagt:

    Ich könnte gleich wieder losfahren – Womo-Sehnsucht…!

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