New York in der Vorweihnachtszeit

Die Freiheitsstatue in New York im Sonnenuntergang

Über diese Reise

Im Dezember 2011 waren unsere Kunden Katrin und Ron in New York und haben sich vom winterlichen Flair der Metropole verzaubern lassen. Hier ist ihr Reisebericht.New York im Winter

Nach einem angenehmen Flug zum JFK Airport ging es sofort in Richtung Manhattan. Um gleich ein bisschen Atmosphäre zu schnuppern, fuhren wir nicht, wie die meisten New York-Besucher, mit dem Airport-Shuttle oder Taxi in die Stadt, sondern nahmen die U-Bahn. Man kann im Tunnel zwar nicht so viel von der Stadt sehen wie bei den anderen Transportmitteln, dafür bekommt man aber das mit, was diese Stadt in erster Linie ausmacht – die unterschiedlichen Kulturen. Zusätzlich spart man sich die teure Taxifahrt nach Manhattan, da man in der Regel ohnehin eine Metrocard kauft, mit der man während seines Aufenthalts mobil ist.

Nach einer Stunde erreichten wir das Beacon Hotel, das direkt am Broadway liegt. Dieses Haus ist für ein Städtereisen absolut genial – sehr freundliches Personal, super Tipps zur Umgebung, gepflegte renovierte Zimmer, ausreichende Zimmerausstattung und eine Lage im Herzen von New York zeichnen es aus. Nein, keine Angst – das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar! Wir empfehlen übrigens zum Frühstücken in das Diner gleich nebenan zu gehen.

Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt hatten, hieß es nur noch: „Raus in die Menge!“ Es war kurz vor Weihnachten, und die Straßen waren natürlich voll. Aber das fanden wir eher aufregend als erdrückend. Nehmt euch am Times Square kurz Zeit, setzt euch hin und lasst alles auf euch wirken!

Falls ihr erst später landen solltet und damit nicht mehr so viel vom Tag habt, könnt ihr euch überlegen, die langen Ladenöffnungszeiten auszunutzen, um das Shopping schon mal zu erledigen. Aber Vorsicht, Manhattan erhebt eine Sondersteuer! Daher sind viele Sachen hier etwas teurer, und die Steuer ist in der Regel auf den Preisschildern nicht berücksichtigt. Hierzu haben wir aber einen guten Tipp: Oft wird ein Ausflug zum Woodbury-Einkaufszentrum angeboten, wo ihr einiges an Geld sparen könnt. Wir haben diese Tour aber nicht gemacht. Unser Shoppingziel war das Jersey Gardens Outlet. Es fährt regelmäßig ein Bus (Linie 111 und 115) zu diesem riesigen Outlet in New Jersey. Ihr startet in Manhattan einfach am Port-Authority-Busterminal (42th Street). Die Fahrt kostet hin und zurück für zwei Personen 25 Dollar und dauert 30 Minuten. Einen Fahrplan bekommt ihr am Ticketschalter. Es lohnt sich, und man verbringt dort schnell mehr als vier Stunden.

Flatiron Building in New York

Ab zu den Sehenswürdigkeiten … Das Empire State Building bietet euch eine wunderschöne Aussicht und ist damit ein Muss. Wenn ihr noch den Jetlag in den Knochen habt, könnt ihr das zu eurem Vorteil nutzen. Dieses Hochhaus ist durch King Kong weltberühmt geworden und deswegen auch sehr gut besucht, drei Stunden Wartezeit sind keine Seltenheit. Daher könnt ihr es wie wir machen: Wenn ihr sowieso schon so früh wach seid, könnt ihr euch schnell auf den Weg zum Empire State Building machen. Die Aussichtsplattform öffnet schon um acht Uhr – um diese Zeit steht niemand an, und ihr habt die Aussicht fast für euch allein.

Aussicht vom Empire State Building in New York

Wir empfehlen übrigens den City Pass (bietet CANUSA auch an). Diesen Pass kauft ihr vor eurer Reise und habt damit zum Beispiel Eintritt in mehrere Attraktionen. Aber Vorsicht, wenn ihr euren Voucher vor Ort einlösen wollt, dürft ihr eure Ausweise nicht vergessen.

Eine weitere Empfehlung ist das Top of the Rocks (ebenfalls im City Pass enthalten). Dies ist eine Aussichtsplattform auf dem Rockefeller Center, und die ist aufgrund der Glaswände anstelle von Gittern spektakulär. Und noch ein Tipp: Wenn ihr morgens bereits auf dem Empire State Building wart, solltet ihr euch das Top of the Rocks für den Abend aufheben. Die beste Zeit ist gegen 19 Uhr. Das hat zwei Vorteile. Wegen der Dinnerzeit ist die Plattform kaum besucht, ihr müsst nicht anstehen. Und der zweite Vorteil ist in der Winterzeit die atemberaubende abendliche Skyline.

Rockefeller Center in New York bei Nacht Radio City Music Hall in New York

Wenn es um das Thema Essen geht, wird immer schnell gesagt, dass New York City teuer sei. Das kommt aber darauf an, wo man isst. Wir waren in kleineren Lokalen, aber auch in Restaurantketten (TGI, Applebees). Das ist gut und preiswert.

Wir hatten ja den City Pass und haben deshalb auch eine Bootstour mit Circle Line Cruises gemacht. In der Winterzeit legt das Schiff zweimal täglich ab. Informiert euch also über die Fahrzeiten. Für uns kam nur die 16-Uhr-Abfahrt infrage, so haben wir die Stadt auf der zweistündigen Tour bei Dämmerung und bei Nacht gesehen.

Ein Ausschnitt der Skyline in New York

Ein besonderes Erlebnis ist auch der Besuch bei einem echten NFL-Spiel der New York Jets. Um die Tickets hatten wir uns in Deutschland bereits gekümmert. Selbst wenn man Football nicht versteht, kann man diese einmalige Atmosphäre genießen. Wir empfehlen, eine Decke mitzunehmen. Die Show ist typisch amerikanisch, mit Feuerwerk und Cheerleadern.

Natürlich hatten wir auch alle sonstigen Sehenswürdigkeiten, die im Reiseführer stehen, auf dem Programm: SoHo, Chinatown, Macys, Ground Zero, Central Park, Museum of Natural History und so weiter. Alles ist einen Besuch wert.

Wir können New York nur jedem empfehlen. Wir waren vor der Reise nicht in Weihnachtsstimmung, aber die Beleuchtung, die Menschen, die Dekoration … alles in dieser Stadt hat uns in eine winterliche Stimmung versetzt.

Wir möchten CANUSA für die Zusammenstellung dieser Reise danken. Es war ein perfekter Urlaub zu einem fairen Preis.

Alles Gute

Katrin & Ron

 

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24.Januar 2012  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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