New York City mit Cranberry-Geschmack

Die wunderschöne Skyline von New York City

Der Flug nach New York verläuft unkompliziert; zügiger Check-in, keine Schlangen bei der Sicherheitskontrolle, am Gate und beim Boarding. Unterwegs gibt es gutes Essen, und ich habe einen tollen Platz in der Eco-plus-Klasse. Gerade verlassen wir unsere Reiseflughöhe, und ich kann schon den Hudson River sehen. Dieser Oktobertag erwartet mich mit traumhaftem Wetter – Sonne pur, genau wie bei meinem letzten Stopover hier im März. Eine Nacht New York geht immer, oder!? Ich freue mich auf die Stadt! Mein Platz im Flieger ist übrigens deswegen so gut, weil ich einen tollen Blick auf die Skyline von New York habe.

Nach der Landung in New York geht es als Erstes mit der PATH-Bahn Richtung World Trade Center, von wo es einen Shuttle zum Hotel, dem Hilton Newark Penn Station gibt. Einmal die Stunde wird dieser Service angeboten, es kann also passieren, das man etwas warten muss. Nachdem ich in meiner Unterkunft schnell eingecheckt und mich etwas erfrischt habe, fahre ich mit der Bahn die vier Stationen zum World Trade Center. US-$ 2,25 kostet die halbstündige Fahrt. Die Sonne lacht vom Himmel, ich bin fit und zufrieden – so macht Reisen Spaß!

Gegen 15 Uhr komme ich in der Stadt am World Trade Center an, und um 18:30 Uhr habe ich es zu Fuß dann bis zum Times Square geschafft. Was für ein herrlicher Marsch, immer den Broadway hoch! Den unteren Teil der Straße kenne ich ja schon. Es ist schön, Bekanntes wiederzuerkennen. Ich steuere auch gleich erst mal einen Laden an und kaufe Wasser, Cranberry-Saft und Reese’s Peanut Butter Cups. Ohne die geht USA für mich gar nicht … 🙂 Später dann ist wieder alles neu und unbekannt, und ich bin fasziniert, mache Fotos und gehe in einige Läden, aber irgendwann fangen die Füße und der Rücken an wehzutun, und es wird auch langsam dunkel.

New York City entdecken Der Broadway in New York City

Das Empire State Building in New York City Der Times Square in New York City

Das Empire State Building, das ich schon die ganze Zeit in der Ferne sehe, passiere ich im besonderen Licht der blauen Stunde, aber als ich dann beim Times Square ankomme, ist es schon richtig dunkel. Die vielen bunten Lichter finde ich einfach nur beeindruckend. Endlich sehe ich den Platz mal in echt, den ich sonst nur aus Film und Fernsehen kenne. Mein Ziel ist erreicht: den Broadway hochlaufen bis zum Times Square! Der lange Fußweg lohnt sich auf jeden Fall, aber ich muss ja auch wieder zurück …

Für den Rückweg wähle ich die 6th Ave, die Avenue of the Americas, und halte Ausschau nach etwas zu essen. In einer Art Supermarkt mit Suppen- und Salatbar und einer Theke mit warmen Gerichten suche ich mir einen vegetarischen Auberginenburger aus und setze mich auf den „Verzehrbalkon“ ein paar Stufen höher. Hier kann ich mich ein bisschen ausruhen und den leckeren Burger verspeisen. Dazu trinke ich eine Cranberry-Schorle – keine Ahnung, warum ich auf diese Beere plötzlich so abfahre.

Weiter geht’s! Querstraße um Querstraße passiere ich auf meinem Weg Richtung Süden und warte darauf, dass die Straßen nicht mehr mit Zahlen versehen sind, sondern richtige Namen tragen. Ich könnte wieder eine kleine Pause vertragen und stehe glücklicherweise auf einmal in einem belebten Block vor einem Eisgeschäft. Eigentlich ist mir nicht nach einem Eis, aber als ich durch das Schaufenster die Theke voller bunter Sorten sehe, bekomme ich doch Lust drauf! Pop Bar heißt der Laden und liegt am Father Demo Square. Ich wähle ein Erdbeereis am Stil mit dunklem Schokoladenüberzug und gehackten Pistazienkernen. Vor dem Laden steht eine kleine Bank, und so freuen sich meine Füße und mein Rücken über Entlastung und der Gaumen über diese erfrischende Freude. Über solche kleinen Entdeckungen in einer so großen Stadt freue ich mich immer ganz besonders!

Pop Bar am Demo Square in New York City

Die letzte Etappe bis zur PATH-Station am World Trade Center unterbreche ich nur kurz in einem Amish Market, um noch ein Betthupferl fürs Hotel zu kaufen. Ein interessanter Supermarkt ist das, und ich bin mir nicht sicher, was ich eigentlich suche, bis ich vor der Kuchentheke stehe und drei große Gläser mit … tja … so kleinen rollenartigen Kuchenstückchen aus Teig, Nüssen, Obststückchen und Schokolade sehe. Meine Entscheidung ist gefallen! Kosher, steht da dran, ist das auch noch. Ich nehme eins mit Aprikose, eins mit Schoko und eins mit Himbeere, dazu gibt’s, wie sollte es anders sein, eine Canberry-Limetten-Brause. Jetzt aber schnell die letzten Meter die Straße runter zur Bahn und ab ins Hotel. Was für ein Tag!

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5.November 2012  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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