Muschelsucher auf Sanibel Island

Willkommensschild auf Sanibel Island, Florida

Wir wollen aber nicht nur unser schönes Apartment und den breiten weißen Sandstrand von Fort Myers genießen, sondern natürlich auch noch etwas von der Umgebung sehen. Und so machen wir uns auf den Weg nach Sanibel Island. Dazu müssen wir für die mautpflichtige Brücke zunächst 6 Dollar bezahlen und erreichen dann die idyllische Insel. Der Rückweg auf das Festland ist übrigens kostenlos.

Kommt man von den großen Hotels am Fort Myers Beach, ist es natürlich auffällig, dass es solche hier nicht gibt. Schon 1974 hat die Verwaltung von Sanibel Island den Bau von Hochhäusern untersagt und so wirkt die Insel ruhig und beschaulich. Es gibt erstaunlich viele Radwege und schon bald sehen wir den ersten Fahrradverleih. Das Fahrrad ist auch das ideale Verkehrsmittel zur Erkundung des J. N. “Ding” Darling National Wildlife Refuge.

 

Den wollen wir natürlich auch besuchen, jedoch ist es uns etwas zu heiß für das Fahrrad und so ziehen wir doch das klimatisierte Auto für den vier Meilen langen Wildlife Drive (Eintritt: 5 Dollar) vor. Entlang der Strecke gibt es verschiedene kleine Wanderwege und Aussichtspunkte, sodass man für die vier Meilen ohne Weiteres zwei bis drei Stunden einplanen sollte. An vielen Stellen kann man hier noch die Schäden sehen, die der Hurricane Katrina 2005 hinterlassen hat. Wir sehen viele umgestürzte Bäume und das langsam nachwachsende frische Grün. 30 Jahre wird es insgesamt dauern, bis die Vegetation sich wieder regeneriert hat.

Wald Sanibel Island, Florida

Diesmal haben wir leider etwas weniger Glück mit der Tierbeobachtung, wir sehen viele Vögel, darunter Fischadler, Ibisse und Reiher, aber die Alligatoren oder die Manatees, die es hier auch geben soll, zeigen sich uns nicht. Am Ende des Wildlife Drive gibt es noch einen kleinen Rundweg, den Calusa Trail, auf den Infotafeln sehr anschaulich das Leben der Ureinwohner erläutern. Interessant ist vor allem, wie sich die Calusa die hier so reichlich vorhandenen Muscheln zunutze machten.

Informationsschild über verschiedene Muschelarten auf Sanibel Island

Nach den teilweise schweißtreibenden Aktivitäten zieht es uns nun gleich an den nächsten Strand, den bekannten Bowman’s Beach. Wir zahlen 2 Dollar Parkgebühren (pro Stunde) und können dafür die Einrichtungen des schönen Muschelstrandes nutzen; Umkleiden und Duschen sind vorhanden. Bowman’s Beach ist nicht nur wegen des glasklaren türkisfarbenen Wassers einen Besuch wert, sondern auch wegen der riesigen Mengen an Muscheln, die hier angeschwemmt werden. Insgesamt soll es 400 Arten geben, und man kann kaum widerstehen, sich zumindest eine der bunten Jakobsmuscheln mitzunehmen.

Aussichtsturm auf Sanibel Island, Florida Sanibel Island Strand

Allerdings ist bei vielen Muschelarten die Ausfuhr verboten, daher entschließen wir uns dazu, die Muscheln vor Ort zu bewundern und am Strand liegen zu lassen. Wer von Muscheln noch nicht genug hat, kann bei einem Besuch des Shell Museums auf Sanibel Island die ganze Vielfalt erkunden. Und natürlich gibt es auf der Insel auch eine Menge Souvenirshops, die sich ganz auf Muscheln spezialisiert haben – die man dann auch mit nach Hause nehmen kann.

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19.September 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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