‎48 Stunden in Montréal – Joie de vivre in Québec

Jazzbar in Montréal

Montréal ist unser Ziel – für 48 Stunden dürfen wir mit CANUSA nach Kanada fliegen. Bei schönstem Sonnenschein starten wir von Nürnberg zunächst ins sonnige Paris. Als unser Flugzeug nach Montréal startet, ist die Sonne gerade dabei, unterzugehen. Da wir mit der Erddrehung fliegen, haben wir einen ungefähr fünf Stunden langen Sonnenuntergang. Ziemlich cool. Was ebenfalls ziemlich cool ist: CANUSA hat uns in die Business Class gebucht – und das bedeutet viiiel Platz, viiiel Essen und viele Filme, Serien, Spiele und Musik zur Auswahl!

Unsere eigens für den sechs Stunden langen Flug mitgebrachten Bücher und Zeitschriften sind somit überflüssig. Die Anreise nach Kanada vergeht also viel schneller als gedacht.

 

Als wir in Montréal ankommen, sind wir sehr froh, vorausschauend unsere Winterjacken eingepackt zu haben, denn es ist dunkel und kalt. Wir sind überrascht, wie leer und still es auf den großen Straßen ist – erst später erfahren wir von den insgesamt dreißig Kilometer langen unterirdischen Passagen. Uns beeindrucken die großen Hochhäuser und die immer wieder dazwischenliegenden kleinen Kirchen und alten Gebäude. Richtung Hotel wird es dann doch noch belebter – wir kommen an der Universität sowie an einigen Kneipen und Clubs vorbei.

Place Notre Dame in Montréal 
Université du Quebec à Montréal

Am nächsten Morgen ziehen wir los, um die Stadt zu erkunden. Google sagt uns, dass das Wetter am Sonntag besser werden soll, deswegen heben wir uns den Olympia-Aussichtsturm noch bis dahin auf. Dank eines plötzlichen Regenschauers finden wir in den Palais des congrès de Montréal und betrachten hier die bunten Fenster. Von dort aus schließt sich das alte Montréal (Le Vieux Montréal) an, das für seine geschichtsträchtige Vergangenheit bekannt ist. In den Gassen gibt es viele Restaurants und Internetfirmen, die in renovierten alten Warenhäusern aus Kolonialzeiten eingezogen sind. Nach einem Streifzug durch die schönen Gassen erreichen wir den alten Hafen. Dort befindet sich auf einer gegenüberliegenden Landzunge auch das zur Weltausstellung 1967 erbaute Habitat 67. Wir kehren in einen der vielen Java-U-Coffee-Shops ein. Danach geht es auf eine kleine Shoppingtour und anschließend machen wir uns auf den Weg in den Parc La Fontaine, um auch das weniger touristische Montréal kennenzulernen. Überall gibt es niedliche bunte dreistöckige Häuser, deren Eingänge sich kurioserweise im ersten Stock befinden und über eine Treppe erreichbar sind. Im Park schlendern wir bei leichtem Regen an den Seen entlang und beobachten Enten und die süßen und fast ein bisschen zutraulichen Eichhörnchen.

Habitat 67 in Montréal

Am Abend holt uns dann doch noch der Jetlag ein und durchkreuzt unsere Pläne für die Nacht. Diese beginnt dadurch sehr zeitig und endet entsprechend früh am Sonntag auch wieder. Also ziehen wir bereits um fünf Uhr morgens los auf den Mont Royal. Von dort aus wollten wir uns eigentlich den Sonnenaufgang ansehen, aber leider liegt Google mit der Wettervorhersage falsch; am Sonntag ist das Wetter sogar noch ein bisschen schlechter als am Samstag. Ein kleiner rötlicher Streifen ist dann alles, was wir vom Sonnenaufgang zu sehen bekommen. Trotzdem hat man von hier oben einen sehr schönen Blick auf die Stadt. Dann suchen wir ein Café zum Frühstücken und werden an der Métro-Station Mont-Royal fündig. Ein gemütliches kanadisches Lokal, L’Évidence, mit Pancakes und Bagels. Letztere sind hier übrigens etwas Besonderes, da sie direkt aus dem Holzofen kommen.

Das Restaurant L’Évidence in Montréal

Danach nehmen wir an einem englischsprachigen Stadtrundgang teil und erfahren dabei viele historische Fakten rund um Montréal. Auf einer Insel im Sankt-Lorenz-Strom erweckt eine riesige Kugel unser Interesse, und wir unterquerten mit der Métro den Fluss, um auf der Île Sainte-Hélène die Biosphère zu besichtigen. Auf sehr spannende Art und Weise werden hier Themen rund um das Klima und das Wetter gezeigt. Anschließend besuchen wir den Biodôme, in dem man vier Klimazonen und ihre Bewohner bestaunen kann. Am Abend gehen wir noch kurz in ein Restaurant, und dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen. Montréal ist trotz des Regens schön, aber wir sind uns sicher, dass es uns auch bei strahlender Sonne gefallen könnte. 😉

Unsere Insidertipps:

Banque Laurentienne du Canada, 391 Rue Saint Jacques
Riesige, pompöse Bankfiliale mit Marmor-Tischen und schweren roten Vorhängen. Reinschauen lohnt sich, solange es noch geht (in einem Jahr zieht die Bank um).

Palais des congrès de Montréal, 1001 Place Jean-Paul-Riopelle
Kongresszentrum mit ständig wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen, außerdem gibt es Cafés, Antiquitätenläden und eine sehr bunte Fassade.

Parc La Fontaine
Hübscher kleiner Park in der Nähe Métro-Station Mont-Royal. Für Eichhörnchen-Fans.

Restaurant L’Évidence, 3619 Rue Saint-Denis
Total gemütliches Café/Bistro zum Frühstücken oder Snacken. Auch sehr nette Bedienungen.

Biodôme, 4777 Avenue Pierre-de-Coubertin
Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Zum Sehen und Staunen.

Danke, liebes CANUSA-Team, für diesen wunderschönen Trip! C’était un très bon voyage!

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6.Oktober 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, Kanada  Autor:


Ein Kommentar für “‎48 Stunden in Montréal – Joie de vivre in Québec”

  1. Bergmann sagt:

    sehr sympathischer, interessanter Bericht, der Lust macht auf Montréal – mehr kann man in zwei Tagen nicht sehen.

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