Mit dem Kleinkind im Wohnmobil von Chicago nach Boston

Cloud Gate Monument im Millenium Park in Chicago

Cloud Gate im Millenium Park

Yes, we do it again! Das Fernweh hat uns wieder gepackt. Und nachdem es vor anderthalb Jahren so gut geklappt hat, wollen wir uns mit unserem mittlerweile gut zweieinhalbjährigen Sohn Jonathan wieder auf den Weg in die USA machen. Für uns ist Wohnmobilurlaub mit Kind die perfekte Reiseform. Kein langweiliges Auf-dem-Hotelzimmer-hocken am Abend, weil man den Kleinen ja nicht allein lassen will, oder Im-Radius-der-Babyfon-Reichweite-Herumschleichen. Nein, für uns war klar, wir wollen wieder mit dem Camper los, abends am Lagerfeuer sitzen und jeden Tag etwas anderes erleben.

Da kam uns das Neuwagenüberführungs-Special von Moturis gerade recht. Für einen Schnäppchenpreis, der auch Freunde von uns überzeugte, fahren wir nun mit vier Erwachsenen und zwei Kindern vom Werk in Warakusa bei Chicago zwei Motorhomes nach Boston. Wir haben uns für Boston als Zielort entschieden, da wir nur knapp zwei Wochen Zeit haben. Die Strecke ist überschaubar (der direkte Weg sind etwa 1000 Meilen) und führt uns an die Ostküste, von wo aus der Rückflug nicht mehr ganz so lang und die Zeitverschiebung nicht so groß ist.

Skyline von Boston übers Wasser gesehen

Die wunderschöne Boston Skyline

Und gleich geht es auch schon los, juhu! Unsere Reisepässe sind noch gültig, die ESTA-Formulare von unserem letzten Trip glücklicherweise ebenfalls. Alle Reiseunterlagen sind komplett, gepackt haben wir auch schon – der Abreise steht also nichts mehr im Wege!

Obwohl wir nun schon reichlich Erfahrung im Reisen mit unserem Sohn haben, ist das mit einem Zweieinhalbjährigen natürlich wieder etwas ganz anderes als mit einem Baby. Es fängt damit an, dass Jonathan dieses Mal bereits 90 Prozent des Flugpreises zahlen muss, da es bei den Fluggesellschaften keinen Unterschied mehr macht, ob ein Kind zwei oder elf Jahre alt ist. Dafür haben wir nun aber auch einen eigenen Sitzplatz für ihn und dementsprechend eine ganze Reihe für uns. Um den Flug machen wir uns keine großen Gedanken, da Jonathan es liebt, zu fliegen und sich auch sonst sehr gut mit Büchern und Spielen beschäftigen kann. Wir werden berichten, ob diese Einschätzung vielleicht zu voreilig war. 😉

Da unsere Freunde eine Tochter im gleichen Alter von Jonathan haben, haben wir beschlossen, gemeinsam einen kleinen Fuhrpark an Kinderkarren aufzustellen und dann gegebenenfalls untereinander zu tauschen. Da Jonathan noch keine längeren Strecken laufen kann, nehmen wir eine stabile Sportkarre mit, in der auch noch mal ein Mittagsschläfchen möglich ist. Unsere Freunde haben einen kleinen faltbaren Buggy dabei. Darüber hinaus haben wir noch ein Tragesystem (Ergo Carrier) und eine Traxe für längere Wanderungen im Gepäck. Kindersitze haben wir beim Vermieter angefragt, sodass wir uns das Geschleppe sparen können. Verzichten wollen wir aber auch dieses Mal nicht auf unseren bewährten faltbaren Tischsitz, der sich problemlos an allen Tischen befestigen lässt. Da unsere Kinder mittlerweile alles essen, müssen wir uns um Babynahrung, Milchfläschchen und so weiter keine Gedanken mehr machen, sondern nur noch ein paar Klamotten und etwas Spielzeug einstecken. Der Plan ist, wie immer, so wenig wie möglich mitzunehmen, um vor Ort schön shoppen zu können. 😉

Wir melden uns wieder, sobald wir angekommen sind.

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17.Juni 2011  Rubrik: Aktuellste Beiträge, USA  Autor:


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